Buchclub gründen und gemeinsam lesen

Dank des Internets geht es heutzutage sogar einfacher, da man via Mail, Foren, etc. die richtigen Leute ansprechen kann und auch die Wahl der Bücher fällt dadurch etwas leichter. Ein wenig Organisation erfordert die Gründung eines Buchclubs aber dennoch.

Buchclub gründen: So wirds gemacht!

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Wer macht mit? Umfang und Auswahl

Allzu viele Leute sollten nicht in der Runde sitzen, ansonsten bekommt es eher den Charakter einer Vorlesung und verliert an intimer Atmosphäre. Mehr als max.10 Leute sollten sich daher nicht treffen. Meistens erledigen sich zu viele Anmeldungen jedoch sowieso, da es bei aller Liebe doch nicht so viele Leseratten gibt. Am Besten ist es natürlich, wenn man auf Arbeit oder im Freundeskreis fragt, dabei sollte man auch offen genug für Leute sein, die man noch nicht persönlich kennt, ein Buchclub ist auch eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben.

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Wo?

Im Sommer kann diese nette Freizeit Aktivität auch gerne auch mal im Park oder am Wasser stattfinde, natürlich irgendwo, wo es ruhig genug zur Unterhaltung ist. Solange das Wetter aber nicht mitspielt, sind die Wohnzimmer der Mitglieder die beste Wahl, da Cafés und Kneipen viel zu laut und ungemütlich sind. Man kann es so einrichten, dass der Gründer des Clubs den ersten Abend bei sich veranstaltet und danach kann der Buchclub abwechselnd bei jedem Mitglied zu Besuch sein (natürlich nur, wenn es bei denen auch passt).

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Buchauswahl

Klassiker oder Neuerscheinungen eignen sich immer am Besten, damit es beim ersten Mal nicht zu lange dauert und die Gründung eines Buchclubs am Ende scheitert, weil sich keiner entscheiden konnte. Daher sollte am Anfang ein unterhaltsames, gleichwohl intelligentes Buch gelesen werden, dass auch nicht zu dick ist. Später kann man verschiedene Vorschläge listen und darüber abstimmen (eine Kurzangabe zum Inhalt der Vorschläge hilft bei der Entscheidung).

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Wann und wie oft trifft man sich?

Miestens sind die frühen Abendstunden zwischen 18 und 20 Uhr am Besten. Man kann das Treffen auch auf den Sonntag Abend legen, ein perfekter Tag, um die Woche in angeregter Unterhaltung und netter Gesellschaft ausklingen zu lassen. Die Dauer des Treffens selbst sollte nie festgelegt werden, immerhin ist es eine lockere Angelegenheit. Zwischen den Treffen und der Wahl des Buches sollte es genügend Zeit geben, das Buch auch zu lesen, nicht jeder hat die Zeit, jeden Tag 50 Seiten zu lesen und auch nicht jeder liest so schnell. Einmal im Monat reicht es eigentlich vollkommen aus, hat man sich untereinander als Schnellleser identifiziert, kann man auch alle zwei Wochen daraus machen, oder man trifft sich öfter und handelt bestimmte Kapitel ab.

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Verpflegung

Damit es so richtig gemütlich wird, sollte jeder immer etwas Kleines zur Verpflegung mitbringen, da der Gastgeber meistens Kaffee, Tee und etwas zum Knabbern bereit stellt, können die Gäste ja Gebäck, Snacks, Wein o.Ä. mitbringen.

2 Meinungen

  1. Hallo Ilga, zuerst Danke für Deine gut verständliche Erklärung ! Wenn sich durch Shiatsu-Massage „meist schon nach wenigen Sitzungen“ Besserung einstellt, dann müssten eigentlichen die Krankenkassen sehr daran interessiert sein, diese Behandlungsmethode, auch wenn sie als esoterisch gilt, zu fördern und dementsprechend bereit sein, sie zu finanzieren.

  2. Hallo!
    Manche Shiatsu-Praktiker nehmen es ja ganz genau und sprechen von Körperarbeit und nicht von einer Massage 🙂 Ich würde Shiatsu nicht als esoterisch bezeichnen.
    Von den Krankenkassen werden alternative Behandlungsmethoden nicht finanziert, weil die Schulmediziner um ihre Jobs fürchten… manche unter ihnen wollen Erfolge nicht anerkennen, wenn sie die Methoden bzw. deren Wirkungsweise nicht ganz erklären können.
    Ich selbst habe eine sehr erfolgreiche Meridianbehandlung gegen Kopfschmerzen hinter mir – lief damals allerdings noch nicht unter dem Namen Shiatsu.

    lg aus dem Süden 🙂

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