Brustkrebs – Symptome und Art der Behandlung

Jede Frau wird beim Frauenarztbesuch dazu angehalten, regelmäßig die eigene Brust abzutasten, denn mit einer regelmäßigen Vorsorge, kann Brustkrebs schon im Frühstadium erkannt werden und die Behandlung der Symptome schnell erfolgen. Obwohl die Erkrankung meist Frauen betrifft, können auch Männer an dieser Form von Krebs erkranken.

Brustkrebs bzw. das sogenannte Mammakarzinom wird durch sich schnell teilende Zellen verursacht, die zu einer Geschwulst (Tumor) führen. Das Bindegewebe der Brust kann dabei durchaus auch gutartige Tumore verursachen, deren Zellteilung ebenfalls mutiert ist.

Ursachen für Brustkrebs

Man spricht von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit von Brustkrebs, wenn die Erkrankung bereits innerhalb der Familie aufgetreten ist. Mittlerweile ist es möglich ein Gen zu isolieren, dass das Krebsrisiko erhöht und vererbt wird. Das Vorhandensein dieses Gens bedeutet aber auf gar keinen Fall, dass man auch an einem Karzinom erkranken muss.

Auch andere Faktoren werden für die Ausbildung von Tumoren im Allgemeinen verantwortlich gemacht, wie etwa Rauchen, die Einnahme von Hormonen, die generell ein Tumorwachstum begünstigen können oder eine ungesunde Ernährung. Für den Brustkrebs sind diese Faktoren allerdings meist irrelevant.

Krebs der Brust – Symptome

Nicht ohne Grund wird ein regelmäßiges Abtasten der Brust empfohlen, denn klar abgrenzbare Knoten oder Verhärtungen lassen sich manuell am besten ertasten und Veränderungen schnell erkennen.

In einigen Fällen treten Schmerzen in der Brust auf und ein Sekret, kann außerhalb der Schwangerschaft und Stillzeit aus der Brustwarze austreten. Grund hierfür kann auch ein gutartiges Papillom sein. Weitere Symptome sind etwa ein Einfallen der Haut um die Brustwarze herum und Hautveränderungen. Auch Knoten in der Achselhöhle können auf einen befallenen Lymphknoten hindeuten.

Die Diagnose wird meist mithilfe einer Abtastung, Sonografie und Mammographie gestellt. Die verschiedenen Untersuchungsmethoden grenzen einen Tumor von Kalkablagerungen oder anderen Anzeichen ab, wie etwa vorstehende Rippen oder aber Zysten. Auch eine Blutprobe wird entnommen um Tumormarker bestimmen zu können.

Behandlung von Brustkrebs

Wird ein Tumor diagnostiziert, wird zunächst die Art der Geschwulst bestimmt, dies geschieht häufig durch eine Stanzprobe bei der Gewebe zur weiteren Untersuchung entnommen wird. Neben den genannten Tests wird das Stadium der Erkrankung zugeordnet. Je nach Stadium und Metastasenbildung werden die Behandlungsmethoden ausgewählt, die z.B. Bestrahlung, Chemotherapie oder eine Mischung aus beidem sein können.

Zudem wird die bösartige Geschwulst operativ entfernt, dabei wird meist brusterhaltend operiert, sofern die Ausbreitung der Krebszellen dies zulässt. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu einer Brustamputation (Ablatio) kommen.

Krebsvorsorge

Die Krebs-Vorsorge beinhaltet nicht nur den regelmäßigen Gang zum Gynäkologen, sondern sollte auch in regelmäßigen Abständen zu Hause erfolgen. Abtasten etwa nach dem Duschen nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und kann dennoch das Schlimmste verhindern – Also Abtasten!

Ab dem Alter von 50 Jahren gehört die Mammografie zu einer der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, die von der Krankenkasse empfohlen werden. Dabei können schon Geschwüre und Tumore erkannt werden, die noch nicht ertastbar sind.

Nähere Informationen zu diesem Thema  findet man bei Brustkrebs Selbsthilfegruppen, die mittlerweile deutschlandweit über diese Erkrankung informieren und verschiedene Veranstaltungen durchführen.

Eine Meinung

  1. aus meinen brustwarzen haengen weisse so aehlich wie faden heraus was ist das antworten sie mir bitte.haben sie einen rat ist das schlimm

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