Brothers in Arms: Furious 4 versucht sich mit völlig neuem Ansatz

Brothers in Arms gilt als seriöse WW2-Umsetzung, da ist es schon merkwürdig warum ausgerechnet das folgende Spiel sich die Marke überstreift und damit hausieren geht. Ein Trailer, der so ziemlich jedes Action-Klischee bedient, als auch scheinbar (sicher nicht absichtlich) Filme wie Inglourious Basterds kopiert. Das klingt nach einem Heidenspaß und könnte über die schlechte Umsetzung des frisch veröffentlichten Duke Nukem Forever hinweghelfen. Der Vergleich ist bewusst gewählt, denn vom Trailer her, könnten das die vier Hälften des Dukes in der Zeit des Zweiten Weltkrieges sein. Es scheint sowieso die Zeit der Spiele zu sein, die sich nicht in ihren Handlungen allzu ernst nehmen. Mit Overstrike und Hector – Badge of Carnage stehen zwei völlig andere Genretypen mit dem gleichen sarkastischen Unterton in den Startlöchern. Nur nicht ganz so brutal. Weil sich Brothers in Arms: Furious 4 so gar nicht wie ein klassischer BiA-Teil anfühlt, stößt das bei eingefleischten Fans auf wenig Gegenliebe. Provozierte Kontroverse oder Markenausschlachtung? Gearbox will es als Experiment verstanden wissen und schließt eine Rückkehr zu den Wurzeln nicht aus.

Die Kunst des Tötens in Brothers in Arms neu interpretiert

Die Furious 4 setzen auf individuelle Kampftechniken, die mit gleichermaßen individuellen Waffen ausgestattet sind. Stitch weiß den Tazer richtig zu gebrauchen, hat als Hauptwaffe zusätzlich Zugriff auf eine Bren Mk I. Crockett liebt den klassischen Western-Colt, kann im Zweifelsfall die Umgebung auch mit seinen Granaten bereinigen. Chok zieht die Western-Nummer ab und haut den Feinden gerne die ein oder andere Axt in den Rücken, wenn die US M3 Grease Gun gerade mit den Tötungsprozess von anderen Gegnern beschäftigt ist. Ein wahres Multitalent. Für das Grobe gibt es den Minigun-Spezialisten Montana, der mit ganzen Armeen aufräumt und den individuellen Genuss des Tötens mit seiner Kettensäge zu pflegen weiß.

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Der Ego-Shooter im Team

Gespielt werden kann der Ego-Shooter per Co-Op mit menschlichen Gegnern oder alternativ mit der KI. Wer keinen Sinn für schwarzen Humor hat, sollte lieber auf einen echten Brothers in Arms Nachfolger warten, denn die Furious 4 sind ein eigenständiger Titel und sollten nicht unbedingt der Reihe hinzugezählt werden. Wer dies dennoch tut, ist selber schuld! Los geht's ab Anfang 2012.

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