Brother, Sister, Bores.

Die Rezensionen, die man hier und da schon liest, sind immer nett, aber selten begeistert. Man sagt, die Pale Four, die jetzt zu fünft sind, seien ernster, möglicherweise erwachsener geworden; aber was auch sonst, "How to survive chance", die letzte Platte, ist vier Jahre her. Sauberer und weicher seien sie jetzt auch; aber auch das kann doch nicht verwundern, sondern ist fast immer der Weg – den heiligen Popsong vor Augen. Und daß frühe Fans möglicherweise verschreckt würden, das glaube ich nicht. 


"Emo" mag kein falsches Etikett gewesen sein, aber so wirklich hart waren Pale doch noch nie. Und "You wanna be so good", die erste Single, klingt astrein nach der Band, die wir kennen. Bläser und Piano sind nichts völlig Neues. Der Stimme von Holger Kochs war, was sie sang, auch bisher schon ein Anliegen, Augenzwinkern hin oder her. Und vor allem: Die Woa-Hoos und Woa-Oh-Ohs sind auch noch da. Also: Man wird nicht älter, man wird besser. Das Album ist eben "A Beat Manifesto" , noch nicht die Revolution. Die müssen andere daraus machen.


» Pale: Brother. Sister. Bores. Vö: 01.09.2006, CD im GHvC-Shop für 14 Euro, LP für 10. Auf der Band-Website kann man das Album anhören.

2 Meinungen

  1. Ich war am 01.09.06 in Hamburg bei ihrem Auftritt dabei und es war einfach nur geil. Hier gibts Bilder sowie 2 Youtube Videos zu bestaunen: http://goodbyetrouble.de/2006/09/02/freitag-abend-ruckblick/Gruß, Christian

  2. Ich war am 01.09.06 in Hamburg bei ihrem Auftritt dabei und es war einfach nur geil. Hier gibts Bilder sowie 2 Youtube Videos zu bestaunen: http://goodbyetrouble.de/2006/09/02/freitag-abend-ruckblick/Gruß, Christian

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