Wann ist es also Zeit für eine Blinddarm OP? Die Symptome und Anzeichen einer Blinddarmentzündung sind vielfältig und nicht immer eindeutig. Dennoch kann auch ein Laie relativ schnell erkennen, ob es sich um Blinddarm Schmerzen oder harmlose Bauchschmerzen handelt. Die so genannte Appendizitis hat in den meisten Fällen mechanische Ursachen. Oft kommt es zu einer Verlegung des Blinddarms, in dessen Verlauf der Wurmfortsatz (Appendix) sich entzündet. Wenn die Entzündung sehr heftig ist, muss eine Blinddarm OP durchgeführt werden.
Blinddarm OP oder nur eine Reizung?
Eindeutige Hinweise auf eine nötige Operation des Blinddarms liefern starke Schmerzen im rechten unteren Bauch, die mit Übelkeit, Appetitlosigkeit und womöglich auch Erbrechen einhergehen. In vielen Fällen tritt Fieber auf, das ist aber kein Muss. Da ältere Menschen oftmals eine höhere Toleranz gegenüber Schmerzen haben, bemerken sie die Symptome nicht unbedingt. Das kann eine Perforation nach sich ziehen. Bei sogenannten Blinddarmdurchbruch kommt es zu einer Öffnung des Appendix, in dessen Folge Darminhalt und Eiter in den Bauchraum gelangen, was weitere, teilweise lebensbedrohliche, Entzündungen nach sich ziehen kann.
Appendektomie – Die Blinddarm OP
Früher wurden Blinddarm OPs noch nach dem altbekannten Vorgehen durchgeführt, was teilweise recht große Narben nach sich zog. Heute, mit den Errungenschaften der Minimal Invasiven Chirurgie, können Ärzte die Blinddarm OP teilweise ausführen, ohne dabei große Narben zu hinterlassen. Lediglich eine kleine Narbe in der Nähe des Bauchnabels kann zurückbleiben, oftmals sieht man nach einiger Zeit jedoch gar nichts mehr von der zurückliegenden Blinddarm OP.
