Black Ops: Das neue Call of Duty im Test mit Video und Screenshots

Black Ops: Die Story

Mit dem nun siebten Teil der Serie meldet sich Call of Duty zurück und schickt euch dieses Mal in den Kalten Krieg. CIA-Agent Alex Mason hat einen Zahlencode eingepflanzt bekommen, der mit einem Anschlag in den USA und mit russischen Terroristen in Zusammenhang steht.

Um an die Informationen ranzukommen wird Mason von unbekannten verhört, die auch vor Folter nicht zurückschrecken. Während dem Verhör bekommt er Flashbacks und der Spieler erlebt seine Einsätze aus der Vergangenheit. Der Agent war an so ziemlich allen Brennpunkten des Kalten Krieges – Kuba, Vietnam und Russland, um ein paar zu nennen. Dabei trifft Mason auch auf die eine oder andere große Persönlichkeit in der Geschichte wie John F. Kennedy oder Fidel Castro. Sein Widersacher ist aber, wie soll es anders auch sein, ein skrupelloser Russe. Dieser plant besagten Angriff mit chemischen Waffen auf verschieden Ziele in den Vereinigten Staaten. Was es mit dem Zahlencode auf sich hat und wie der Russe gestoppt werden soll erfahrt ihr im Spiel.

Warum ich nicht mehr auf die Story eingehe! Ganz einfach: Die Story wirklich spannend und toll gemacht und ich will keinem Spieler die Freude daran verderben. Am Anfang versteht man zwar nur Bahnhof, aber mit jeder gemeisterten Mission kommt mehr Licht ins Dunkel. Meiner Meinung nach kann die Story locker mit großen Hollywood-Filmen mithalten und fesselt wirklich bis zum Schluss. Leider ist die Spielzeit mit knapp sechs Stunden für die Kampagne nicht gerade lang, was aber andere Titel zur Zeit auch nicht anders machen.

Das Gameplay

Beim Thema Abwechslung kann man sich bei Black Ops wirklich nicht Beschweren. Mal kämpft ihr im Dschungel, im eisigen Russland oder auf einem Raketentestgelände. Die Ziele in den einzelnen Abschnitten sind zwar immer recht gleich, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt, da es meistens so zur Sache geht, dass es euch gar nicht auffällt.

Wenn ihr nicht gerade zu Fuß unterwegs seid, dann steuert ihr einen Hubschrauber, ein Motorrad oder benannt ein Geschütz. Auch das Zusammenspiel der einzelnen Gameplay-Elementen ist gut gemacht. Besonders gut gefallen hat mir das Level , in dem man in einen Blackbird sitzt und die Einheit am Boden mit Befehlen durch das feindliche Gebiet lenkt. Nachdem meine Einheit sich in einem Gebäude vor einer Patrouille versteckt hat und diese trotzdem entdeckt wird, übernimmt man die Rolle eines der Teammitglieder und kämpft sich durch. Anschließend wird die Einheit wieder vom Balckbird aus kommandiert. Toll!

Es gibt aber auch ruhigere Abschnitte, in denen ihr durch eine Basis schleichen müsst und die Gegner lautlos ausschalten oder ein Schiffswrack untersucht.

Bei aller Abwechslung ist das Leveldesign aber trotzdem streng linear und dem Spieler wird ein fester Verlauf vorgegeben, was aber den Spielspaß meistens nicht negativ beeinträchtigt. Es gibt aber auch Stellen im Spiel, in denen endlose Wellen von Gegnern auf euch hereinbrechen, solange bis ihr einen bestimmten Punkt erreicht habt oder eine Aktion durchgeführt habt.

Grafik und Atmosphäre in Call of Duty

Was die Atmosphäre im Spiel angeht, gibt es auch nicht viel zu Meckern. Gerade der Verhörraum ist dunkel und bedrückend, was auch von den Hintergrundgeräuschen und den vielen Bildern in den TV-Geräten unterstütz wird. Ein weiteres persönliche Highlight war das Vietnam-Level: Raus aus dem Zelt, es läuft Fortunate Son von Creedence Celarwater Revival, Hubschrauber überfliegen das Lager und jede Menge Marines rennen durch die Gegend. Hallo Platoon, Apokylpse Now oder Hamburge Hill! Wirklich toll gemacht. Natürlich sind auch die anderen Abschnitte gut gemacht, aber dieser hat mir am besten gefallen.

Grafisch ist das neue Call of Duty auch an vorderster Front und überzeugt zum Beispiel durch tolle Explosionen und Animationen der Feinde und Kameraden. Ab und zu sind matschige Texturen vorhanden, aber mal ganz ehrlich: Wenn das Spiel ansonsten eine tolle Grafik bietet, kann das auch locker verzeihen.

Einzelspieler Fazit:

Die Kampagne bietet zwar keine neuen Elemente aus dem Genre, wird aber toll präsentiert und unglaublich fesselnd und anspruchsvoll erzählt. Technisch das Spiel ausgereift und fast fehlerfrei und macht wirklich Spaß.

Der Mehrspielermodus

Traditionell bringt die COD-Serie einen starken Mehrspieler-Modus mit sich und spätestens seit Modern Warfare hat sich die Serie als Referenz etabliert und auch Black Ops ist ein weiterer Stern am Multiplayer-Horizont.

Mit acht Spielmodi, drei angepassten und drei weiteren Modi für die Spieler im Prestige-Modus, sowie 14 Karten gibt es einiges an Auswahl. Lobenswert ist, dass für Black Ops keine Karten aus den Vorgängern recycelt wurden, sondern alle neu gebaut wurden. Für private Spiele wurden die Einstellungsmöglichkeiten komplett überarbeitet, wodurch man Waffen, Extras, Aufsätze oder Abschussserien individuelle einstellen kann.

Der Klasseneditor wurde ebenfalls komplett umgekrempelt: Bei Modern Warfare 2 musste man nicht nur im Rang aufsteigen um neue Waffen zu erhalten, sondern auch Herausforderungen für die einzelnen Wummen meisten um an Aufsätze oder Extras zu kommen. Dies ist bei Black Ops nicht mehr so. Ihr steigt zwar immer noch in eurem Rang auf und bekommt dadurch Zugang zu neuem Equipment, die Waffen müsst ihr euch aber mit erspielten Credits kaufen. Hab ihr genügend Credits, könnt ihr euch ein neu freigeschaltete Waffe gleich mit allen Aufsätzen und Extras gönnen. Ihr könnt aber auch eure Spielfigut anpassen und mit neuen Outfits austatten. Neu ist auch die Kinofunktion, mit der ihr eure Matches aufnehmen, editieren und mit euren Freunden teilen könnt. Ansonsten wurden viele Stärken aus dem Vorgänger übernommen und sinnvoll eigesetzt.

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Der Zombie Modus

Der aus World at War beliebte Zombie-Modus ist auch wieder dabei und man kann online oder offline mit seinen Freunden auf Jagd gehen – naja besser gesagt man versucht zu überleben. Dabei spielt ihr zum Beispiel als Castro, JFK oder Nixon. Das Spielprinzip ist das gleiche und mach richtig Spaß.

Mehrspieler Fazit:

Der Mehrspieler-Modus bring wahnsinnig viel an Umfang mit wird den Spieler lange begeistern. Die Neuerungen sind super gemacht und trotzdem bleibt das typische Call of Duty-Gefühl erhalten.

Vergleich mit Modern Warfare 2 und Medal of Honor

Natürlich muss sich der neueste Teil der Serie dem Vergleich mit Modern Warfare 2 und dem neuen Medal of Honor stellen. Muss es das aber wirklich? Ich denke nicht! Medal of Honor hat einen ganz anderen Anspruch und konzentriert sich auf ein sehr dediziertes Szenario, womit für mich ein Vergleich nicht wirklich sinnvoll ist. Der Vergleich mit Modern Warfare 2?

Schon eher, aber erstens ist Modern Warfare 2 eine absolute Ausnahmeerscheinung und selten konnte ein Spiel so überzeugen und zweitens wurde es von einem anderen Entwicklerstudio gemacht. Aber mit was dann vergleichen? Meiner Meinung nach wäre der Vergleich mit World at War angebracht, da dies das letzte Werk von Treyarch war und es den gleichen Anspruch hatte. Wählt man diesen Vergleich, dann haben sich die Jungs und Mädels von Treyarch ordentlich weiterentwickelt und haben ein grandioses Spiel abgeliefert. Viele Fehler aus World at War wurden ausgebessert, alte Stärken beibehalten und neue dazu gewonnen. Gute Arbeit!

Keine Meinungen

  1. Hat nicht gleich geklappt, jetzt laeufts aber perfekt.

  2. Und bei ThreeSixty Media bekommt man ihn auch noch aus Deutschland geliefert. Ohne Wartezeiten und Vorbestellung.

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