Billtalstadion in Hamburg

Das Billtal-Stadion in Hamburg ist das zweitgrößte Fußball- und Leichtathletikstadion der Stadt. Nach fast sechzig Jahren seines Bestehens wurde es nun moderner und schöner gemacht, mit neuem Kunststoffbelag ausgestattet und mit einer Flutlichtanlage versehen. Das Stadion war dafür bekannt, den größten Tennenplatz in Deutschland bieten zu können, doch nach der Modernisierung musste der Ascheplatz nun einem Kunstrasen weichen.

Das Billtal Stadion in Hamburg wurde komplett modernisiert

1950 erbaut, konnten vor allem in diesem Jahrzehnt hier die spannendsten Fußballspiele in der Geschichte des Stadions gesehen werden. Damals war das Billtalstadion die Spielstätte des ASV Bergedorf 85, der es mit einem furiosen Aufstieg in die erste Liga schaffte, ab den 70ern jedoch wieder in der regionalen Versenkung verschwand. 1958 jedoch sah man hier ein Treffen zwischen Bergedorf und dem HSV, bei dem 25.000 Zuschauer mitfieberten.

Die dringend nötigen Baumaßnahmen in diesem Jahr haben über eine Million Euro beansprucht, um das unter Denkmalschutz stehende Stadion modernen Zeiten zuzuführen. Interessanterweise wurde dieses Geld aus Mitteln des Konjunkturpakets II zur Verfügung gestellt. Nach Abschluss der Modernisierung wird am 29. November 2009 die Wiedereröffnung gefeiert. Bei freiem Eintritt erwartet den Sportfan ein Lokalderby der Hamburger Oberliga.

Das Traditionsstadion wird mit einem Fußballfest neueröffnet

Neben dem Treffen zwischen dem FC Bergedorf 85 und dem SV Curslack-Neuengamme wird es auch die Cheerleader der Hamburger Swans zu sehen geben, den Spielmannszug des TSG Bergedorf und Auftritte der Kinderfußballschule Kisslands. Die feierliche Eröffnung werden der Bezirksamtsleiter Dr. Christoph Krupp, der zuständige Staatsrat Dr. Manfred Jäger von der Behörde für Kultur, Sport und Medien, sowie der Präsident der Bezirksversammlung Norbert Reichelt vornehmen.

Am 29.11.2009 ist es um 13.30 Uhr soweit und das Billtalstadion in der Daniel-Hinsche-Str. 50 in 21029 Hamburg kann wieder als traditionelle Sportstätte genutzt werden.

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