Bildung schwächt Alzheimer ab: Einfluss auf die Demenz-Symptome

Alzheimer ist die häufigste Form einer Demenz-Erkrankung und ihr typischstes Symptom ist die Abnahme des Denkvermögens, das meistens bis zu einer völligen Pflegebedürftigkeit des Patienten führt. Ursache sind Ablagerungen im Gehirn und eine kontinuierliche Schädigung des Organs, die die seine kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Eine Heilung von Alzheimer ist heute noch ausgeschlossen, denn noch ist zu wenig über die Krankheit bekannt.

Schulische Bildung schwächt Alzheimer-Symptome

Um mehr über die Ursachen und Verlauf der Demenz-Erkrankung zu erfahren, ist Alzheimer Gegenstand vieler wissenschaftlicher Studien. Zwar ist der Weg bis zu einer erfolgreichen Behandlung noch weit, doch kann die Forschung schon einige Erfolge verzeichnen. So konnte bereits in vorherigen Studien der Zusammenhang zwischen Bildung und Alzheimer herausgestellt werden.

Eine neue Studie des Klinikums rechts der Isar der TU München konnte nun bestätigen, dass schulische Bildung die Symptome einer Alzheimer-Erkrankung abschwächt. Untersucht wurden Patienten mit unterschiedlicher Schulbildung und einem vergleichbaren Grad der Alzheimer bedingten Hirnschädigung. Die Forscher stellten fest, dass die Menschen mit einer längeren schulischen Ausbildung unter geringeren Symptomen leiden als Patienten mit einer kürzeren Ausbildung.

Bildungseffekt nimmt Einfluss auf die Symptome der Demenz

Diese Resultate der Forschung zeigen, dass die Hirnschädigung nicht in einem direkten Zusammenhang mit den Alzheimer-Symptomen stehen und dass die Demenz stark individuell verläuft. Dass Bildung Alzheimer abschwächt, war bereits schon bekannt, doch zeigen die neuen Ergebnisse, dass der Bildungseffekt tatsächlich so entscheidend ist, dass er auch bei einer starken Einschränkung des Hirnvolumens Gültigkeit besitzt.

Eine Meinung

  1. Der aktive Umgang mit dem Gehirn reduziert das Risiko von Altersdemenz und Alzheimer. Wie stark die Gefahr in den Keller sinkt, ist unter Wissenschaftlern heiß umstritten. In vielen Studien finden sich aussagen, dass das Risiko um rund 50 Prozent reduziert wird. Lernen und Gehirnjogging lohnen sich – allerdings er dann, wenn früh damit begonnen wird. Aber vermutlich machen sich nur wenige junge Leute Gedanken darüber, wie Sie die zweite Hälfte Ihres Lebens verbringen werden.

    Hier ein kleines Videos zu dem Thema: http://denkreich.wordpress.com/2010/01/27/wie-wir-lernen-und-warum-lernen-gesund-ist/

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