Besuch bei Shift – Die Nachhaltigkeitsausstellung der Volkswagen Group

Autos spart sich Shift – Die Nachhaltigkeitsausstellung der Volkswagen Group in Berlin. Stattdessen beleuchtet das DRIVE. Volkswagen Group Forum Herausforderungen und Potentiale zukünftiger Mobilität.

Sinn der dreimonatigen Ausstellung ist die Darstellung von Strategien und Konzepten nachhaltigen Handelns bei einem der weltweit größten Autohersteller. Auch die damit einhergehende Komplexität und Zielkonflikte sollen veranschaulicht werden. Der Volkswagen Konzern informiert nicht nur, sondern stellt sich mit der Ausstellung auch kritischen Fragen und lädt seine Anspruchsgruppen auf mehreren Kanälen zum konstruktiven Dialog ein. Der Volkswagen Konzern begreift die Ausstellung als Chance, sein Verständnis von Nachhaltigkeit zu vermitteln. „Auch der Dieselskandal verpflichtet uns zum Wandel. Wir wollen offen, transparent und selbstkritisch sein. Aber: Keine Mobilität ist auch keine Lösung!“ Wurde auf der Eröffnungsveranstaltung klargestellt.

Volkswagen Konzern offen für Dialog

Mit Shift – Die Nachhaltigkeitsausstellung der Volkswagen Group will der Automobilkonzern Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeit an ein breites Publikum ansprechen. „Wir stellen die Menschen, den Dialog und das Erlebnis in den Vordergrund. Wir wollen mit dieser Ausstellung auch Besucher ansprechen, die sich wenig oder nicht für Autos interessieren. Unser Ziel ist es, die Gesellschaft für ein wichtiges Thema zu sensibilisieren, das uns alle betrifft und unser tägliches Leben beeinflusst – die nachhaltige Mobilität und der Umgang mit Ressourcen. Wir hoffen auf zahlreiche Interessierte, die mit uns konstruktiv den Diskurs führen“, erklärte Cornelia Schneider, Leiterin vom an der zentraler und belebter Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden gelegenen DRIVE. Volkswagen Group Forum.

Shift – Die Nachhaltigkeitsausstellung selbstverständlich nachhaltig konzipiert

Im Ganzen geben zwölf Exponate Einblicke in die vielseitigen Aspekte der Nachhaltigkeit, erläutern Zusammenhänge und machen für Besucher bereits jetzt künftige Entwicklungen greifbar. Die teilweise interaktiven sowie mit Video- und Audio-Stationen unterstützte Präsentation thematisiert zum Beispiel die Verantwortung für nachhaltige Lieferketten, verschiedene Antriebsarten und der Einsatz von Ressourcen bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen. Der Besucher kann sich anschauen, wie autonomes Fahren das Gesicht einer Stadt verändern kann. Als nachhaltig erwiesen sich auch die dominanten Materialien in der unter anderem durch das Berliner Graft Brandlab konzipierten Ausstellung: Holz und Stahl, nicht etwa Carbon oder Titan.

Autofreie Zone im DRIVE. Volkswagen Group Forum

Übrigens zeigt Shift – Die Nachhaltigkeitsausstellung der Volkswagen Group keine Autos. Zwar gab es ein fahruntüchtiges Mockup des im September 2017 auf der IAA in Frankfurt präsentierten Concept Cars Sedric sind keine Autos der Konzernmarken in der Ausstellung zu sehen, doch damit hatte es sich dann im DRIVE. Volkswagen Group Forum. Die Betonung liegt auf IM, denn sehr wohl bietet sich den Besuchern die Gelegenheit, in Form begleiteter Testfahrten emissionsarme Mobilität kennen zu lernen. Hierzu stehen stellvertretend für Elektroautos und Plug-in Hybrid Fahrzeuge die VW Modelle e-Golf und Passat GTe parat. Überraschenderweise wurden weder Brennstoffzellen noch Erdgas thematisiert, dafür aber die ressourcenbedingten Grenzen bezüglich der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien aufgezeigt.

 

Wissenswertes zur Ausstellung

Die Nachhaltigkeitsausstellung Shift im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin hat seit Donnerstag, dem 16. November 2017, ihre Tore täglich bei freiem Eintritt von 10 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet. Sie dauert noch bis Mittwoch, den 28. Februar 2018. Während der Laufzeit von Shift wartet das DRIVE. Volkswagen Group Forum mit einem umfangreichen Rahmenprogramm auf. Beispielsweise lädt das Erlebnisforum zu Diskussionsrunden mit namhafter Besetzung ein und bringt auch die Kleinsten in einem Kinderworkshop in Kontakt mit der Materie.

 

Bilder: ©Arild Eichbaum

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