Das berufsbegleitende Studium bietet die Möglichkeit eine wissenschaftliche Qualifikation zu erlangen und dennoch seinen Beruf und Lebensstil beizubehalten. Ein berufsbegleitendes Studium kann man in Form eines Abendstudiums, Wochenendstudiums oder Fernstudiums absolviert werden.
Berufsbegleitendes Studium – Voraussetzungen
Während des berufsbegleitenden Studiums befindet sich der Student in der gesamten Ausbildungszeit in einem Beschäftigungsverhältnis. Das berufsbegleitende Studium wird mit einem akademischer Grad abgeschlossen und ist nicht mit berufsbegleitenden Lehrgängen oder Weiterbildungen zu verwechseln.
Entscheidet man sich ein berufsbegleitendes Studium zu machen, sollte sich zunächst einmal sorgfältig bei den Hochschulen oder dem jeweiligen Anbieter informiert werden. Zudem sind rechtzeitig geführte Gespräche mit Vorgesetzten und der Personalabteilung unumgänglich. Da die Belastung bei einem berufsbegleitendem Studium nicht nur die finanziell, sondern auch zeitlich hoch ist, sollte auch mit dem Partner und der Familie darüber gesprochen werden.
Studieren neben dem Beruf – Kosten und Finanzierung
Das ein berufsbegleitendes Studium neue Karrieremöglichkeiten eröffnet und auch im Lebenslauf sehr positiv ist, steht außer Frage, aber neben dem Beruf zu studieren, ist eine echte Herausforderung. Hohe Belastbarkeit, einen eisernen Willen und das nötige Geld sollten vorhanden sein.
Die Hochschulen und andere Anbieter von berufsbegleitenden Studiengängen haben Beratungsstellen, die Tipps und wichtige Hinweise zur Finanzierung des Studiums geben. Unter anderem könne Zuschüsse zu Studiengebühren bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden, wenn durch die zusätzliche Qualifikation eine bevorstehende Kündigung abgewendet werden kann. Bei den meisten Fernakademien gibt es zudem die Möglichkeit eine Finanzierung für die Ausbildung zu erhalten.
