Bastion landet inmitten von Microsofts Summer of Arcade einen Volltreffer

Wir befinden uns inmitten des Sommerlochs, welches nicht nur vor Politik und Wirtschaft halt macht, sondern auch die Spielebranche jedes Jahr um ein neues erfasst. Nach der E3 Messe in Los Angeles pflegen die Hersteller die gute alte Totenstille bis zu den Release-Wochen im Herbst, wo die angekündigten Werke vom Juni auf die Käuferschaft losgelassen wird.

Die perfekte Zeit für Indie-Entwickler, die bei solch pompösen Inszenierungen meist untergehen. Dies dachte sich wohl auch Microsoft und bindet Indie-Studios an die sogenannte Summer of Arcade, den Sommer der Arcade-Spiele.

Games, die nicht mit High-End Grafik protzen, sondern mit Ideen. Gleich die erste Vorstellung wird von der Fachpresse und Spielern gefeiert. Die Rede ist von einen Action-Rollenspiel mit einen grandiosen Look & Feel.

Bastion als Retter des Sommerlochs

Als die Festung würde es sich übersetzen und ist ein Mix aus Action und Rollenspiel. Dabei wird auf das leidige MMO-Marketing-Geblubber verzichtet. Supergiant Games steckt hinter Bastion und setzt dabei auf die alte Tugend der guten Handlung, sowie Detailreichtum und Einzigartigkeit. Für wahr, wer Bastion das erste Mal startet, der wird mit handgezeichneten Umgebungen betört, doch fällt dies keineswegs sofort auf, da sich die animierten Objekte nahtlos in die isometrische Umgebung einfügen. Schade, dass nur Xbox 360 Spieler in den Genuss kommen dürfen, denn für schlappe 15 US-Dollar erhält der Spieler eine Inszenierung, wie sie selbst zu besten Arcade-Zeiten kaum vorstellbar war. Die typischen Rollenspiel-Elemente der Charakter-Anpassung und Auswahl an Waffen, sowie Fähigkeiten, sind für gewohnte Rollenspieler gedacht.

Sound, Story und Spielspaß

Als einer der wenigen Überlebenden ist unser Protagonist „The Kid“, für wahr noch ein Kind, gefangen in einer zerstörten Welt, ausgelöst durch eine nicht näher bekannten Katastrophe. Wir wurden als Krieger geboren, wie günstig, und schlagen uns mit unseren Hammer in thor'scher Manier durch die gegnerischen Horden von Monstern, die Drauf und Dran dabei sind, unser einst so geliebtes Land zu vereinnahmen. Nicht erschrecken sollte man sich von der tiefen Stimme, die uns aus dem Off begleitet. Der Erzähler, welcher immer dann zum Zug kommt, wenn es um die Weitererzählung der Story geht. Kein nerviges Pop-Up Fenster mit Infos, welch ein Segen!

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Unser Held kann in Bastion nur zwei Waffen gleichzeitig tragen. Realismus ist unser Leid, denn wir müssen uns immer wieder für das Wegwerfen von interessanten Waffen entscheiden, um strategisch effektivere Waffen zu behalten. Wer im Besitz einer Xbox ist, der sollte beherzt zugreifen, denn etwas Besseres werdet ihr derzeit nicht bekommen!

Eine Meinung

  1. Das Spiel erinnert auf den ersten Blick sehr an die Heroes of Might and Magic Version, die es im PS3-Store zu kaufen gibt. Ausserdem sieht es sehr nach der Gamigo-Clientgame-Reihe aus, was aber nichts schlechtes bedeuten muss. Bin auf jeden Fall sehr gespannt wie viele Features noch in der Vollversion hinzugefügt werden.

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