Barack Obama besucht Dresden und Buchenwald

Obama wird am 05. Juni 2009 Dresden und Buchenwald besuchen, das meldete bestätigte das Weiße Haus letzte Woche während eines Pressemeetings. Näheres zum Ablauf über den Besuch wurde allerdings bisher nicht mitgeteilt.

Mehrere Magazine, unter Berufung auf die dpa, berichten weiter, dass Politikerkreise vermuten, dass der Präsident vor der Teilnahme an der Zeremonie zum 65-jährigen Gedenken an den D-Day in der Normandie, am 06.Juni, eine Ansprache in Weimar halten werde.

Obamas Onkel, Charlie Payne, war einer der Befreier von Buchenwald

Erst im April bei den Gedenkfeierlichkeiten der Holocaust Days of Remembrance Ceremony, am 23. April 2009, hatte Obama darauf verwiesen, dass auch sein Onkel an der Befreiung des Konzentrationslagers beteiligt war. Robert Gibb konnte aber im Pressemeeting vom 08.Mai, nicht auf die Frage antworten, ob Obamas Onkel bei dem Besuch ebenfalls anwesend sein wird.

Als Begründung für den Deutschlandbesuch nannte der Pressesekretär des Weißen Hauses, Robert Gibbs, während eines Pressemeetings (whitehouse.gov), dass man hoffe, Bundeskanzlerin Merkel zu sehen und dass Buchenwald auch im Zuge der Gedenkfeierlichkeiten in der Normandie ein sehenswerter Ort sei.

Dresden wurde 1944, besonders aber 1945 von Amerikanern und Briten bombardiert. Große Teile der Stadt wurden zerstört, unter anderem auch die Dresdner Frauenkirche, die erst vor etwa vier Jahren wiedereröffnet wurde.

Gründe für den Besuch in Dresden unklar

Welchen Grund der Besuch von Präsident Barack Obama in Dresden und Buchenwald auch immer hat, die Tatsache, dass sowohl Dresden als auch Buchenwald ein Teil der deutschen, sowie amerikanischen Geschichte sind, wird mit dem Besuch einmal mehr bestärkt.

Auch die Familiengeschichte des Präsidenten, besonders seines Onkel, wird sicherlich zu der Entscheidung Obamas beigetragen haben, besonders da ein weiterer, aus dieser Epoche resultierender, Gedenktag, eine gute Gelegenheit darstellt, um an die historischen Ereignisse europaweit zu erinnern.

4 Meinungen

  1. Etwas Perverseres konnten sich die Obama-Berater Rahm Emmanuel & Co. nicht ausdenken : eine historische Kausallinie von Buchenwald nach Afghanistan zu ziehn um damit ihr deutsches Kanonenfutter für amerikanische Interessen zu bekommen !!!

    Da Mr. Obama dringend Geld für seine sozialpolitischen Projekte braucht, will er dieses dadurch bekommen, dass er US-Truppen aus Afghanistan abzieht um diese durch deutsche Kampftruppen im SÜDEN Afghanistans zu ersetzen. Damit sind Hunderte wenn nicht gar Tausende tote deutsche Soldaten vorprogrammiert !!!

    Und für diesen Wahnsinn, der nun wirklich jedwedem deutschem Interesse widerspricht, will Merkel im Stile eines alt-persischern Satrapen der seinem Großkönig huldigt – übrigens auch als Gegenleistung für den Opel-Deal – deutsche Truppen in ein sinnloses und nicht zu gewinnendes Gemetzel schicken.

    Schon das Persische Weltreich , das British Empire und die Supermacht Sowjetunion sind an Afghanistan gescheitert. Aber Obama, Merkel u.a. wollen dies nicht zur Kenntnis nehmen.

    Deshalb würde ich einen neuen Slogan vorschlagen : „wer die Profite von Wallstreet und der Londoner City auch in der Krise sichern will, muss Opfer bringen. “ Am besten natürlich die verhassten Deutschen, denen gewisse internationale Kreise sowieso nur den Tod und alles Schlechte wünschen.

  2. Aus Gedenkgründen Deutschland zu besuchen ist doch ganz löblich für Obama. Und außerdem noch so gute Werbung.

  3. Nun kommt der Obama nach Deutschland und alles steht Kopf.
    Die höchsten Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen damit er sich Buchenwald und Weimar angucken kann.
    Naja solange er dann wieder weiter zieht ist das ja ok.

  4. Peter Fröhlich

    Dear Mr. President,
    Sie besuchen das Gefangenenlager in Buchenwald, um an die Befreiung durch die Alliierten zu erinnern — tolle Sache. Sie besuchen die Stadt Dresden, um dorrt den Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche zu bewundern. Vielleicht waren Sie nicht richtig informiert. Aber im zweiten Weltkrieg wurde die Kulturstadt Dresden, die keinen Grund gab für einen Massenbombardierung, dem Erdboden gleich gemacht mit ihr die Frauenkirche und viele 100.000 zivile Opfer, Frauen und Kinder, die durch Brandbomben qualvoll zu Tode gekommen sind. Daran wollte ich auch noch mal erinnern, auch wenn ich kein Präsident bin.
    MfG Peter Fröhlich

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