Bad Münstereifel – Ausflüge rund um Köln

Bad Münstereifel ist einer der wenigen Orte in Deutschland, der sich über die Jahrhunderte hinweg seinen mittelalterlichen Charakter bewahren konnte. Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt hat der Besucher mancherorts das Gefühl sich noch einmal mehrere hunderte Jahre in die Vergangenheit zurück begeben zu haben, denn die Fachwerkhäuser erstrahlen noch immer im selben Glanz wie einst im Mittelalter. Neben dieser kostbaren Architektur ist man besonders stolz auf den Erhalt der Stadtmauer, die die Stadt noch immer vollständig umgibt und aufwendig restauriert wurde.

Ein großer Pluspunkt von Bad Münstereifel ist die Ruhe in der Stadt, eben jene, weshalb man als Kölner das kleine Städtchen im Eifelgebiet aufsucht. Die Hektik der Großstadt geht Bad Münstereifel vollkommen abhanden, selbst in den Geschäftsstraßen herrscht selten ein reges Treiben. Zudem besitzt Bad Münstereifel eine zauberhafte Umgebung, mit über 200 Kilometern an Wanderwegen.

Steht die Stadt selbst im Mittelpunkt des Interesses führt kein Weg an den unzähligen Zeugnissen der Vergangenheit vorbei, so gehört ein Besuch der Burg, der Romanische Stiftskirche St. Chrysanthus und Daria, des Rathauses und des Römischen Tempelberges zum Pflichtprogramm.
Bad Münstereifel ist ein wunderbarer Erholungsort, um mal so richtig ausspannen zu können.

2 Meinungen

  1. Es ist in NRW echt schwierig, so richtig abzuschalten und sich irgendwo richtig zu entspannen. Auch wenn es in Bad Münstereifel echt schön ist, man sollte trotzdem ab und zu mal so richtig wegfahren um echte Ruhe zu erleben.

  2. Was vielleicht noch gar nicht so sehr bekannt ist: Bad Münstereifel und die Eifel ist das Orchideenrevier zwischen Rhein und Weser. Sicher darf man dabei nicht an die tropischen Exoten denken, die im Gewächshaus oder in den Blumengeschäften stehen. Doch bei genauem Hinsehen läßt sich sich die faszinierende Schönheit der Blüten unserer heimischen Orchideenvielfalt entdecken. Tatsächlich wurde die Verbreitung bei uns erst durch die Abholzung der Eifelwälder im Mittelalter möglich. Denn dadurch wurden die Kalkkuppen freigelegt, die in Verbindung mit einem bestimmten Pilz die Voraussetzung für das Gedeihen dieser zauberhaften Pflanze bildet. Die Hauptblütezeit ist der Mai und der Juni. Dann werden auch Führungen angeboten, die sehr empfehlenswert sind. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden, die Wanderwege zu verlassen. Allzu leicht werden sonst diese empfindlichen Gewächse zerstört.

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