Augen auf !

Warum aber sich ums Auge sorgen? Es funktioniert doch alles. Ab und zu mal ein Kratzgefühl, ansonsten spüren die meisten nichts vom wundersamen Dienst, den unsere Sehorgane täglich erfüllen.

Dieser Beitrag von soll auf die Gefahr von bestimmten Augenerkrankungen hinweisen. Meist schleichend beginnend, vom besseren Auge kaschiert, oder einfach hingenommen als Tribut an das fortgeschrittene Alter, sind Sehverschlechterungen heutzutage meist zu verhindern. Ob als isolierte Augenerkrankung, im Rahmen einer allgemeinen Erkrankung (Beispiel Alterszucker), ob genetisch, degenerativ, entzündungs- oder verletzungsbedingt, die Spannbreite der möglichen Schäden ist genauso groß wie an allen anderen Organen. Die meisten Augenerkrankungen kann man inzwischen gut behandeln, einige sogar heilen, es gibt aber leider auch immer noch einige, bei denen man nicht grundlegend helfen kann.

Im Speziellen soll in den folgenden Beiträgen auf den grauen Star (Katarakt), den grünen Star (Glaukom), die altersbedingte Makula Degeneration (AMD), Diabetes am Auge und Erkrankungen bei Kontaktlinsenträgern eingegangen werden.

Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, insbesondere bei bereits bekanntem erhöhtem Risiko für die Entwicklung für bestimmte Krankheiten am Auge.

So sollte sich Jedermann ab Anfang 40 auf Risiken untersuchen lassen, ob es Hinweise für das Vorliegen oder die mögliche Entwicklung des grünen Star gibt. Oder zum Beispiel Diabetiker: Sie sollten jährlich zu einer Kontrolle zum Augenarzt gehen, um die Augen auf zuckerbedingte Schäden untersuchen zu lassen. Durch regelmäßiges Tragen von Kontaktlinsen wird sie Oberfläche des Auges stark beansprucht. Auch hier sind unbedingt regelmäßige Kontrollen durch einen Augenarzt angezeigt.

Dies mag wie eine Rekrutierung von Patienten klingen, um die Wartezimmer der Augenarztpraxen zu füllen, aber darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr sind Prävention und frühzeitige Maßnahmen ein wichtiges Prinzip in der Augenheilkunde, da es hier wie gesagt um ein sehr sensibles und überaus wichtiges Organ geht. Volkswirtschaftlich stehen die Folgekosten bei Erblindung bei weitem nicht im Verhältnis zu den Kosten der Vorsorge. Die Einzelschicksale geben ein weiteres Zeugnis für dieses Vorgehen.

Vielleicht werden die Gefahren, Augenerkrankungen zu bekommen, gesellschaftlich nicht wie ein heißes Eisen gehandelt und es fehlt ein wenig das Bewusstsein für diese Leiden.

Aber gerade weil das Auge so selbstverständlich arbeitet und unbemerkt Höchstleistungen erbringt, hat es ein wenig Aufmerksamkeit verdient, damit auch alles so bleibt, wie es ist.

 

Wird fortgesetzt : also Augen auf !

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