Auf den Spuren der alten Alien-Filme in Aliens Colonial Marines

Gearbox Software ist in Spielerkreisen eine beliebte Firma, nicht nur durch die Wiederbelebung von Duke Nukem Forever und dem finalen Release in den letzten Tagen, sondern auch durch Spiele wie Half-Life Blue Shift oder Borderlands, vertrieben durch 2K Czech. Aliens Colonial Marines mag da fast unrühmlich erscheinen, wirkt es wie ein Abklatsch von Alien Swarm mit verbesserter Grafik. Da gilt es als bekennender Alien Swarm Fan genauer hinzuschauen. Und dann war da noch die Hintergrundgeschichte.

Aliens Colonial Marines: 4-Mann Co-Op Gemetzel im Alien-Universum

Alien war 1979 ein Durchbruch in mehreren Punkten. Sigourney Weaver wurde zur ersten modernen Actionheldin. Die Special Effects setzten einen Meilenstein, der noch viele Jahre nachhallte und Ridley Scott galt seither als einer der gefragtesten Regisseure. So wie bereits im Film, verschlägt es uns zum Planetoiden LV-426. Eher ungewollt stürzt unser Raumschiff auf die Oberfläche. Nachdem wir langsam wach werden und realisieren wo wir notgelandet sind, beginnt auch schon direkt das Unheil.

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Die Handlung setzt nach Alien 3 an. Weil das Spielen gegen eine einzelne Figur auf Dauer langweilig wird, haben sich die, aus den Film, bekannten Alien-Wesen in unterschiedliche Formen vervielfältigt. Artenvielfalt bringt Taktikvielfalt, denn jeder dieser neuen Spezies besitzt unterschiedliche Angriffstechniken und Stärken. Für Abwechslung ist gesorgt. Der Spieler kann sich zu Anfang seinen Charakter individualisieren und erhält Unterstützung von drei weiteren KI-Mitspielern, die sich per Drop-In/Out Verfahren jederzeit durch menschliche Mitspieler, auch während der Mission, austauschen lassen. Die KI ist auch hier geistig auf dem Level eines Strohballen, was uns zur allgemeinen Erkenntnis bringt, dass nur echte Mitspieler eine Bereicherung für unterhaltsame Spielstunden sind.

Erster Eindruck des Sci-Fi Spektakels

Neben dem Trailer gab es noch ein geskriptetes Walkthrough zu sehen und die Bilder machen was her. Gearbox hat's einfach drauf! Einige Punkte sind in Aliens Colonial Marines deutlich besser, vor allem lässt sich das Spiel vollständig alleine durchspielen und besitzt sowas wie eine tiefere Story, statt Level, die genauso gut für sich alleine hätten stehen können. Über das Achievement-System ist bislang nichts bekannt, doch hier dürfte es nicht ganz so leicht werden, da Alien Swarm Valves Steam-Plattform und den vollen Support derer hinter sich hat. Hinzu kommt: Alien Swarm ist kostenlos. Die kolonialen Marines dürften mit rund 50 Euro zu Buche schlagen, dafür bekommt man 2012 Sci-Fi Nostalgiegefühle und eine wilde Ballerorgie geliefert. Zukünftige Besitzer der Wii U dürfen sich ebenso drauf freuen, wie Xbox 360-, PlayStation 3- und PC-Besitzer.

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