Architektonische Geheimnisse von Pont du Gard

Das Bauwerk zwischen den heutigen Städten Ucès und Nîmes ist die größte erhaltene Aquäduktbrücke der Antike.

Das Wasser floss über 46 Rundbögen in drei Arkadenreihen und überquerte dabei eine Strecke von etwa 270 Metern in 50 Metern Höhe. Der Feldherr Agrippa war damals mit dem Bau des Straßenverkehrs in Gallien betraut. Auf ihn geht der Auftrag für den Bau der Brücke zurück.

Architektonische Geheimnisse des Pont du Gard

Wie im berühmten Fall der ägyptischen Pyramiden ist unbekannt, welche Techniken die Architekten kannten. Obwohl die Wasserleitung über eine kilometerlange Kurvenstrecke durch verschiedene Gebiete führt, konnten die Erbauer präzise eine konstante Neigung von 25 Zentimetern pro Kilometer einrichten.

Auch der Betonguss, den die Römer schon im ersten Jahrhundert n. Chr. verwendeten, ging für 1000 Jahre vergessen.

Besuch des Aquädukts in Remoulins

Die N 100 führt von Avignon westwärts nach Remoulins. Bei Remoulins kann man zu den Brückenenden nach links oder nach rechts abbiegen. Auf der linken Seite sollen sich die schöneren Nebenpfade befinden. Im Mittelalter wurde die Brücke durch eine Straße auf der mittleren Ebene ergänzt. Heute kann man die Straße in wenigen Minuten zu Fuß überqueren.

Um das Aquädukt herum gibt es ein Museum, eine Einrichtung für Kinder, ein Kino und Parkplätze. Weitere Informationen sowie Öffnungszeiten und Preise sind auf der offiziellen Seite angegeben. Eine deutsche Version gibt es leider nicht.

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