AMD C-60: Netbook Prozessor mit Turbo-Modus

AMD hat wirklich lange gebraucht, um den ersten alltagstauglichen Netbook Prozessor auf den Markt zu bringen.

Nach Fusion und Bobcat Geschwafel scheint alles gut zu werden. Intel ist nicht mehr länger alleine auf dem X86 Markt für stromsparende Prozessoren.

AMD C-60 lässt die Konkurrenz auf Wunsch hinter sich

Der Prozessor ist ein Zweikerner mit je 1 GHz und 1MB L2 Cache. Klingt nicht viel und ist es sogar nicht mal annähernd. Die Intel Atom Prozessoren takten derzeit zwischen 1,66 und 1,8 GHz. Warum liegt dann der C-60 vorne? Es ist die Grafikeinheit (GPU). Der C-60 wird mit einer integrierten AMD Radeon HD 6250 ausgeliefert. Was als Referenz zum Atom nur mit einer zusätzlichen NVIDIA ION Lösung vergleichbar ist. Wenn man aber bedenkt, dass Atom und ION zusammen mehr Strom verbrauchen als der AMD C-60, dann wird langsam klar, was AMD hier geleistet hat. Der Intel Chipsatz hat eine eigene Grafikkartenlösung, die keinesfalls zum Vergleich taugt. Nimmt man nun noch die AMD Lösung und das Wissen, dass dessen Prozessorlösung dank der besseren Grafikkarte sogar 1080p Videos wiedergeben kann (Intel zieht erst Ende des Jahres nach!), der HDMI-Anschluss serienmäßig verbaut ist und auch sonst die Diskrepanz der mangelnden CPU Leistung durch die GPU nicht nur ausgeglichen, sondern auch übertroffen wird, wird einmal mehr die derzeitige Überlegenheit von AMD im Netbook-Segment deutlich.

Für alle Fälle übertakten

Weil das alles noch nicht genug ist, lässt sich der AMD C-60 Prozessor auf 1,33 GHz übertakten, dazu wird ein Kern abgeschaltet und der zweite Kern mit der überschüssigen Energie versorgt, so entsteht noch nicht mal ein höheres Energieaufkommen beim Übertakten und der TDP-Wert verbleibt bei 9 Watt.

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