Alpha Noble IceBar

32,6°C sagt das Außenthermometer
an meinem Küchenfenster – auf der Nordseite wohlgemerkt!
Drinnen sind es immerhin nur 28 Grad. Da hilft nur noch Kopf in den
Kühlschrank und Bikini ins Gefrierfach stecken. Und wie ich da
so stehe, Joghurts und Marmelade direkt vor meiner Nase, einen
verschimmelten Käse (weil man sich bei diesem Wetter sowieso nur
noch von Salat und Eis ernähren kann) auf Augenhöhe,
fällt mir ein, dass das IndoChine waterfront & restaurant in
Neumühlen direkt an der Elbe am 8. Juli die erste Eisbar
Deutschlands eröffnet hat: die Alpha Noble IceBar. Yippee, ein
frostiges Licht am Ende des tropisch-heißen Tunnels!
Schnell den Computer angeschmissen und
rein ins Internet. Ein nettes Filmchen angeguckt, ein paar Infos
eingeholt: 90 Quadratmeter und alles aus Eis … aha, -5°C uii
coool …, dicke Daunenjacken von Tom Tailor hmm …, frostige
Vodka-Drinks aus eisigen Gläsern oha …

Ich träume schon von klirrender
Kälte und glasklarem Vodka aus Gläsern, an denen einem die
Zunge festfriert, als ich noch einen beiläufigen Blick auf die
letzte Zeile werfe: 14 Euro Eintritt!!! Schluck. Gut, da ist halt die
Ausrüstung und ein Wodka-Shot mitdrin. Und aus 40 Tonnen Eis
eine Bar und tolle Skulpturen zu machen soll ja auch honoriert
werden. Aber dann nochmal zwischen 8 und 10 Euro für einen Drink
… 22 Euro für einen Barbesuch von höchstens 1 Stunde?
Ich öffne den mittlerweile
abgetauten Kühlschrank und beschließe erstmal auf den
nächsten Gehaltsscheck zu warten.

Eine Meinung

  1. Mädchen, nächstes Mal sagste Bescheid und du bist eingeladen! Kannste auch mehrere Shots zu dir nehmen…

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