………. das ist, zumindest scheint gar nicht so einfach, wie ich soeben auf w&v online las, denn nach Informationen dieses Fachblatts nutzen die Bayern Dienstleister von denen ich immer dachte, sie gäbe es nicht wirklich:
BMW holt Hilfe vom Pitch-Berater
Ein Pitch-Consultant wird die Wahl der Agentur, die von 2007 an den prestigeträchtigen Kunden BMW betreuen wird, entscheidend beeinflussen. Der Automobilkonzern hat sich unter Leitung des Procurements – hier die Abteilung Einkauf von Marketing-Dienstleistungen – sieben Berater angeschaut. Die Consultants sollten einen Steckbrief über den Noch-Etathalter Jung von Matt erstellen, u.a. mit Angaben zu Mitarbeiterfluktuation und Etatstruktur. Zwei fanden die Methode unseriös und stiegen aus.
Pitch-Berater? Klingt das nicht ein wenig nach Sloganizer? Einer Gag-URL? Nun, offensichtlich nicht. Nach der Meldung war der Auftraggeber nicht in der Lage, einen Steckbrief über Jung von Matt zu erstellen. Aha, wieso wollte man den? Wie sollte der aussehen? Ein Konterfei der beiden mit der Überschrift „COPIES WANTED?“ oder „TOT oder LEBENDIG?“ Zur Ergreifung der Gesuchten ist ein Etat in Höhe mehrerer Millionen ausgesetzt.
Was macht denn der Marketingverantwortliche von BMW? Er entscheidet, was Berater vor ihm entschieden? Aber ich glaube eh, dass dies eine Ente ist, schließlich endet die Meldung mit dem Hinweis, dass nicht nur einer, sondern gleich zwei Berater ausgestiegen seien, weil sie das zu „unseriös“ fanden. Die Meldung kann also nicht stimmen. Das Wort kennt kein Berater. Und wenn schon, dann keine zwei.
