Italienische Vornamen im Trend
Wanda? Olga? Tamara? Wer für sein Töchterchen heute einen russisch anmutenden Vornamen wählt, liegt im Trend wohl etwas daneben, denn die Tendenz liegt bei Mädchen eindeutig bei italienischen Vornamen.
Bei der Namenswahl berücksichtigen Eltern nicht nur den Wohlklang in Zusammenhang mit dem Familiennamen, sondern auch die Assoziationen, die der weibliche Name in Bezug auf die Charaktereigenschaften der Person hervorruft.
Beim Spitzenreiter unserer Hitliste „Sofia“ werden Erinnerungen wach und Emotionen hervorgerufen. Sicher denkt so mancher frisch gebackene Vater bei diesem Namen an den Prototypen der mediterranen Frau, die Schauspielerin Sofia Loren. Oder etwa nicht?
Italienische Vornamen für Mädchen: Die Top 10
1
Sofia
Der italienische Vorname Sofia hat seinen Ursprung im Griechischen und die Bedeutung „Weisheit“. Eltern, die diesen Namen für ihr Töchterchen wählen, geben ihm also eine Art Auftrag mit auf den Weg.
2
Emma
Der neuerdings wieder sehr beliebte Vorname Emma stammt aus dem althochdeutschen Wort „Amme“, also die „Ernährerin“.
3
Carlotta
Bei Carlotta handelt es sich um die italienische Version des deutsch-französischen Vornamens Charlotte, der wiederum von Karl stammt. Karl hat dabei die Bedeutung „der Tüchtige“, „der Freie“, die Endung -otta ist eine Dimimutivform (Verkleinerungs-/Endungsform).
4
Stella
Die Bedeutung dieses Namens lautet „Stern“, Stella ist auch der Titel eines Theaterstücks von Goethe.
5
Camilla
Der Name Camilla ruft bei Literaturliebhabern Assoziationen an Alexandre Dumas‚ Kameliendame wach und lässt an die Hauptfigur in Giuseppe Verdis Oper La Traviata denken.
6
Gaia
Während sich italienische Vornamen wie Gaia in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreuen und der Trägerin den Wunsch nach einem fröhlichen (it. gaio) Leben mit auf den Weg geben,
7
Margherita
ruft ein Name wie Margherita eher Erinnerungen an die Flora wach.
8
Giulia
Bei Giulia denkt man dagegen unweigerlich an Julius Caesar, aber auch an Romeo und Julia.
9
Chiara
Die Heilige Chiara hat in Italien einen festen – und wichtigen – Platz im religiösen Leben. Chiara war eine Anhängerin von Franz von Assisi und gründete den Orden der Klarissinnen.
10
Elisa
Die italienische Form Elisa stammt von Elisabetta, ein Name, der aus dem Hebräischen kommt und aus den Teilen El (Gott) und Sheba (die Zahl Sieben, die als vollkommen gilt) zusammengestezt ist.
