US-Wahlkampf gewinnt an Fahrt

Was war geschehen?
Von Vorwahl zu Vorwahl steigerte sich Barack Obama, wurde bei jeder Runde schneller, während Hillary Clinton auf dem Platz stehen zu bleiben schien. Dabei hat sie nur ein wenig geruht, um ganz tief in die abgründigen Seelen der Amerikaner zu schauen. Und was entdeckte sie dort: Liebe, Verzweiflung, Sex. Ihre neue Strategie war geboren:
"Seht, ich bin eine von Euch!" ruft sie allen betrogenen Ehefrauen zu. Doch damit nicht genug. Schließlich sollen auch die anderen 50% aller Wahlberechtigen sie wählen.
"Seht, ich verstehe und verzeihe Euch!" ruft sie den Ehemännern zu.

Obama war so tief geschockt, dass er seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel holen musste, viel schneller, als er geplant hatte. Er, der Liebling der Farbigen, der jungen Generation und der Schwiegermütter buhlt nun um die nicht zu unterschätzende Gruppe der Muslime.

"Ich bin Euer Bruder!" lautet seine Botschaft, die durch seine traditionelle Kampfkleidung noch unterstützt wird. Und die Chancen, dass Barack Obama bin Laden damit Erfolg hat, stehen nicht schlecht. Gerade diese Gruppe fühlt sich Statistiken zufolge in Führungspositionen in Staat und Wirtschaft unterrepräsentiert.

Der 90jährige Kandidat der Republikaner, John McCain, zeigt sich von der Situation völlig überfordert. "Was passiert hier?" war der einzige Kommentar, der ihm gestern zu entlocken war.

Sein Konkurrent Mike Huckabee, eigentlich längst abgeschlagen, wusste die Situation umgehend für sich zu nutzen. "Wir Amerikaner sind ein gottesfürchtiges Volk. Wir haben Respekt vor anderen Religionen. Auf dem Pluto ist genug Platz für alle anderen." ließ der Wanderprediger verlauten. Damit ist er praktisch über Nacht zum großen Star der Republikaner geworden, die im Falle eines Wahlsieges von Obama bin Laden den Untergang Amerikas voraussagen.

Die Karten sind damit neu gemischt. Es bleibt abzuwarten, ob die noch ausstehenden Vorwahlen die Hackordnung noch einmal verändern können.

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