Starruhm in Web 2.0 Zeiten: Aus dem Netz aufs Playboy Cover – Christine Dolce a.k.a. Forbidden

35 Millionen Profil Views und über 1 Million Freunde. Welcher Star kann von sich behaupten, solch eine Fangemeinde zu besitzen?

Christine Dolce a.k.a. Forbidden kann`s. Trotzdem kennt sie hierzulande kaum jemand. Denn die ehemalige Kosmetikerin hat ihre Popularität über ihr MySpace Profil generiert. Von MySpace hat sie es mittlerweile auf das Oktober Cover des US Playboy geschafft und kann laut BILD 5000 US Dollar für einen Auftritt verlangen. Okay, der Playboy und 5000 Bucks sind nicht das Maß aller Dinge, die Story zeigt jedoch, wie das Netz mehr und mehr Medien und Gesellschaft verändert.

Wer will der kann.

Während Starruhm früherer Zeiten untrennbar mit TV Präsenz und Kinoleinwänden verbunden war, wird heutzutage Ruhm auf der digitalen Datenautobahn erzeugt. Und das geht allemal leichter als anno dazumal. Fast alle Angebote des Web 2.0 sind kostenlos, einfach zu handhaben, leicht verständlich und – der größte Vorteil – man ist 24 Stunden rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr erreichbar. Man ist immer da für seine Fans.

Geld? Braucht man nicht. Wer heute Zeit hat und verrückte Ideen oder Zeit und gut aussieht und sich geschickt vermarktet oder auch einfach nur Zeit und den Willen berühmt zu werden – der kann es schaffen. Ohne Probleme.

Allerdings: Der Starruhm verlischt genauso schnell wie er kam. Nur die wenigsten Internet Stars schaffen es, auf Dauer präsent zu sein. Wer spricht heute noch von Pomme&Kelly oder dem lonelygirl15 ? Den Allermeisten von ihnen gelingt es nicht, das Publikum auf Dauer an sich zu fesseln. Wie auch, wenn schon hinter der nächsten digitalen Kurve die nächste Absurdität wartet? Wenn schon morgen eine Sau durchs digitale Dorf getrieben wird?

Menschen, Tiere, Sensationen – willkommen im Web 2.0!

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