Richtfest im Martha-Haus 15.02.2008

Liebe Bewohner des Martha Hauses – Wissen Sie eigentlich in welch` einem schönen Stadtteil  von Hamburg Sie wohnen?

Alt-Rahlstedt – Das Blankenese des Ostens

Alt-Rahlstedt wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche Alt-Rahlstedt aus dem 13. Jahrhundert war Zentrum eines großen Kirchspiels. Im 14. Jahrhundert erwarb das Hamburger Domkapitel große Teile des Ortes. Im 16. Jahrhundert kam es zum alten landesherrlichen Amt Trittau. Im Dreißigjährigen Krieg quartierten sich 1627 die Feldherren der Katholischen Liga Tilly und Wallenstein in Alt-Rahlstedt ein.

1814 musste das Dorf nach dem Gefecht bei Braak rund 22.000 russische Soldaten und ihre Pferde bei deren Belagerung zum Entsatz von Hamburg beherbergen. Mit der Eröffnung des Bahnhofes 1865 bekam Alt-Rahlstedt einen Aufschwung und wurde zum Hamburger Villenvorort. 1889 wurde Alt-Rahlstedt Sitz des gleichnamigen Amtes. 1896 wurde die erste Sparkasse des Ortes gegründet. Die Elektrische Kleinbahn Alt-Rahlstedt-Volksdorf-Wohldorf wurde am 29. September 1904 eröffnet und schloss die Hamburger Enklaven im Nordosten an das Eisenbahnnetz an.

Die Alt-Rahlstedter Kirche ist eine der ältesten Kirchen im norddeutschen Raum mit sehenswerten Kunstwerken. Wegen des erhalten gebliebenen Charakters einer Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert ist sie heute eine der meist gewählten Hochzeitskirchen Hamburgs. Auf dem Kirchhof befindet sich eine Gedenksäule zu Ehren der im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallenen Alt-Rahlstedter Bürger.

Das heutige Alt-Rahlstedt:

Alt-Rahlstedt ist immer noch eine der besten Adressen in Hamburgs Osten. Bekannte Schauspieler und Künstler haben sich hier angesiedelt. Viele junge Menschen zieht es in diesen Vorort von Hamburg.

Aber es gibt da ja auch eine Strasse – Am Ohlendorfturm 20-22 – hier genau steht das Martha Haus und das nun schon mehr als 50 Jahren.

Gebaut mit einem klaren Auftrag
1956 konnte das Martha Haus am Ohlendorffturm in Rahlstedt eingeweiht werden. Das Grundstück, auf dem die ersten beiden Häuser errichtet wurden, war der Martha Stiftung mit der Auflage geschenkt worden, dort ein Altersheim zu errichten und dem schenkenden Ehepaar darin einen gesicherten Lebensabend zu gewähren.
In den nächsten 13 Jahren wurden weitere Grundstücke erworben, so daß das Martha Haus mehrfach erweitert werden konnte. Heute bilden die einzelnen Häuser, die jeweils miteinander verbunden sind, gemeinsam mit den 1969 gebauten Seniorenwohnungen auf dem gleichen Gelände das Zentrum für alte Menschen.

Im Vergleich zu den ersten Jahren haben sich die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die äußeren Bedingungen verändert. Ständige konzeptionelle und bauliche Veränderungen haben dem Rechnung getragen. Die früher noch klare Trennung zwischen Alten- und Pflegeheim ist nicht mehr wahrzunehmen, Wohnen und Pflegen sind harmonisch miteinander verbunden.

Heute ist das Martha Haus am Ohlendorffturm das einzige diakonische Seniorenzentrum in Rahlstedt.

Einige Fotos vom heutigen Alt-Rahlstedt finden Sie im Album:

Hier war früher der Friseur im Haus. Das Haus war natürlich älter und draußen bummelte immer das silberfarbene Friseurschild an der Tür.

Rahlstedt Center

Wer kannte ihn nicht: Fischhändler Schloh in der Bahnhofstrasse. Heute hat er die längste Fischtheke auf dem Wochenmarkt. Samstags und Mittwochs.

Heute hat ganz Rahlstedt mehr als 85.000 Bewohner und hat leider viel vom Reiz der 50ziger und 60ziger Jahre verloren.

Ich selbst kenne Rahlstedt noch aus den 60ziger Jahres und es hat sich (leider) so vieles verändert.

Nur eines möchte ich nicht – aus Rahlstedt wegziehen.

Alles Liebe für Sie und Gesundheit vor allen Dingen

wünscht Ihnen

Ihre Karin Ritter

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