Reeperbahnfestival (Part I): Tomte, Arrested Development, Erdmöbel und Sasha plus Freunde

Muss nicht sein: Tomte

Zur Eröffnung, Tomte live (und umsonst) auf dem neu gestalteten Spielbudenplatz.Ich muss gestehen, ich mag die Band nicht sonderlich, klingen irgendwie langweilig und gleich, die Songs, in meinen Ohren. Ein einziger Klangbrei. Doch der Gig gestern Abend war selbst für eingefleischte Fans der Hamburger enttäuschend. Uninspiriert spielten sie ihr, alles in allem, recht langweiliges Programm runter. Stimmung mochte nicht recht aufkommen. Aber das war ja erst der Anfang.

Wahnsinnsperformance: Arrested Development

Okay, Tomte war nicht so doll, aber hatte ich auch nicht erwartet. Mehr dagegen habe ich mir von Arrested Development versprochen. Und sie enttäuschten nicht. Anfang der 90er mit ihrem Hit „Tennessee" auch in Deutschland bekannt geworden, lieferten sie eine Riesenshow ab! Für alle, die sie noch nicht live gesehen haben: unbedingt anschauen! Christian hat dazu noch mehr zu sagen.

Geheimtipp: Erdmöbel

Nach kurzer Pause, weiter vom Docks zum Mandarin Casino, Erdmöbel schauen, trotz des etwas morbiden Namens. Vor dem Auftritt wusste ich nur, dass sie Pop Musik mit deutschen Texten machen. Nach dem Konzert weiß ich nun, dass sie deutsche Popmusik vom feinsten machen! Abwechslungsreiche aber trotzdem eingängige Melodien und ansprechende Texte ergeben einfach schöne Lieder. So einfach ist das also. Wer die Chance hat sie live zu erleben: nicht verpassen. Für den Anfang reicht vielleicht auch die ein oder andere CD.

Last but not least: Sascha + Freunde

Nach der sehr positiven Überraschung durch Erdmöbel ging es weiter ins Schmidts Tivoli wo schon Sascha und seine Freunde warteten. Und wer jetzt denkt, Sascha, das war doch mal so ein Teenie Star – der hat zwar Recht, allerdings hat dieser sich musikalisch um Lichtjahre weiterentwickelt und macht jetzt richtige Musik.

Unplugged.

Mit Gitarren und so.

Und mit seinen Freunden.

Das sorgte für eine sehr private, fast intime, Atmosphäre und sehr entspannte Musik. Genau das richtige, um den ersten von drei Abenden ruhig ausklingen zu lassen.

Wie war es denn jetzt?

Erster Eindruck: das Festival hält was es verspricht. Viele gute Bands in vielen netten Locations. Neue Eindrücke und Überraschungen inklusive.

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