Pflichttermin Zukunft


Immer wieder lockt es mich in den ersten Septembertagen nach Linz, denn ich kenne keinen anderen Ort, keine andere Veranstaltung, in der in wenigen Tagen derart viel Zukunft inhaliert werden kann und derart viele inspirierende Menschen aufeinander treffen. Das ist Hochprozentiges für den Mind, Wonne für´s Auge, Futter für die Seele. Das jährliche stattfindende Symposium, ein fester Fels in der Brandung aus hunderten Versatzstücken der Computerkultur, ist in der Themenwahl immer hochaktuell. „Einfach kompliziert“ wird es diesmal, denn das Thema heißt: „Simplicity – the art of complexity.“ Kuratiert wird diese Veranstaltung von John Maeda. Er ist Professor am MIT für Media Arts und Vordenker von Weltrang. Im Herbst erscheint sein Buch „The Laws of Simplicity“.

Wie werden wir in Zukunft leben? Was fürchten wir? Wonach sehnen wir uns? Wie können wir zwischen Einfachheit und Komplexität navigieren? Wie lebt es sich in einer zunehmend komplexen technologischen Welt, in der nichts so funktioniert wie es eigentlich sollte, und die uns alle am Ende des Tages mit dem Verlangen nach einer gewissen Einfachheit erfüllt? Das prominent besetzte Symposium sucht nach Antworten.
Das Programm in Linz ist wieder derart komplex geworden, dass in der Fülle der Angebote am Ende des Tages wohl nur eines hilft: Nachlesen, nachschauen und nachhören in einer der besten Websites, die zum Thema Zukunft und Cyberkultur existieren. Denn seit mehr als zwei Jahrzehnten wird hier Expertenwissen und Kreativität dokumentiert.
Wie auch immer: Ich lasse mir auch dieses Jahr diesen Leckerbissen Zukunft nicht entgehen. Und es wird mir eine Freude sein, für`s FutureBlog zu berichten.
www.aec.at
Fotos: Ars Electronica / Quelle: Tsuyoshi Ozawa, Vegetable Weapon: Saury fish ball hot pot – Tokyo, 2001. Courtesy: Ota Fine Arts, Tokyo


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