Die Geschichte des Amethyst

Nachdem die (umstrittene) Heilwirkung des Amethyst zusammengefasst wurde, soll es hier um die Historie dieses faszinierenden Steins gehen. Die verschiedenen Völker kennen jedes ihre eigenen Legenden und sagen ihm verschiedene Heilwirkungen nach.

Im alten Griechenland sah man den Amethyst als Beschützer vor falschen Freunden an aber vor allem als Schutz gegen Trunkenheit. Die griechische Mythologie besagt, dass Bachus, der Gott des Weines, für die violette Farbe des Steins verantwortlich ist. So verfluchte er eines Tages im Rausch die Menschen und bestimmte, dass der erste, der vorübergehen würde, von Tigern gefressen würde. Die Göttin Diana verwandelte die schöne Jungfrau Amethyst in einen weißen Stein, als diese vorüberkam, um sie vor den Tigern zu schützen. Bachus bereute seinen Fluch und goss als Opfergabe für Diana Rotwein über den Stein. Amethyst verfärbte sich daraufhin violett und wurde der Schutzstein gegen den Alkoholrausch.

Der Amethyst fand schon im alten Testament als Schutzstein, Heilstein und heiliger Stein Erwähnung. Zum Beispiel soll er ein Bestandteil im Fundament der Mauer von Jerusalem sein. Noch heute finden wir Amethyste in Bischofsschmuck und Papstringen.

Bei den Azteken und Inkas galt der Amethyst neben dem Bergkristall als Stein der Schöpfung oder Auge der Götter. Er wurde als Heilmittel, Amulett und Talisman verwendet. Die Steinmetze bearbeiteten die Steine mit Kupferwerkzeugen und schliffen sie anschließend mit Wasser und Sand, um sie zu Schmuck und Kunstgegenständen zu verarbeiten.

Schon im alten Ägypten wurden Amethyste gefunden. Es wurden verschiedene Schmuckstücke wie Skarabäen aus ihnen geschnitzt, um den Träger gegen Verwundung zu schützen.

Als Reisetipp sei am Ende die österreichische Amethystwelt Maissau erwähnt, wo rund um die größte freigelegte Amethystader der Welt eine Erlebniswelt über die Geschichte, Kraft und Entstehung des Steins geschaffen wurde.

Keine Meinungen

  1. Wir hatten mal in der Jugendhilfe allerdings unfreiwillig eine ähnliche Situation: eine Klasse musste in einem Raum im Stall vorübergehend evakuiert werden. Die Lehrer machten das toll: sie verkauften es als Projekt bewegtes Klassenzimmer und aus Sicht der Beteiligten war diese Zeit die tollste ihrer Schulzeit! Der Unterricht wurde gelebt. Aus den Materialien die man in einem alten Stall auf der Alp findet fand improvisierter Unterricht statt. Ich denke, man kann große Lehrer überall finden. Meist sind sie Helden des Alltags, die keiner so richtig würdigt.

  2. es gibt kein schöneres weihnachtslied wie dass stille nacht heilige nacht..
    dass lied bezweckt gänsehaut..an heiligabend..
    🙂
    Mfg Heike

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*