Wohin soll es gehen Deutschland? Dienstbotenvolk oder Hightech-Nation?

(Foto:PixelQuelle.de)
Das subtropische Klima haben wir schon bald, jetzt wird es Zeit, auch die sozialen Verhältnisse an Rhein, Ruhr und Oder denen am Ganges anzupassen. Mit Hartz IV ist ein guter Anfang gemacht, die Existenzängste sind endlich auch in der bisher verwöhnten Mittelschicht angekommen und Angst ist gut, denn sie macht fleißig. Wenn der Arbeitnehmer sich mit diesem Fleiß endlich selbst wegrationalisiert hat, wird er zum Sozialschmarotzer. Nicht nur, dass er ohne Job der geforderten Eigenverantwortung nicht mehr nachkommen kann und die private Altersvorsorge schnell verwertet wird, nein er ist auch noch selber Schuld an dem Unheil. Das sieht er auch ein und schämt sich ganz still.
 
Nachdem die Idee der Vollbeschäftigung durch die zunehmende Automatisierung unserer Industriegesellschaft offensichtlich zur Illusion geworden ist, sollte unbedingt nicht nach neuen Modellen zur Rettung alter Wunschträume gesucht werden, sondern nach Verantwortlichen – nach Selbstverantwortlichen.
 
Statt das Scheitern der Arbeitsmarktpolitik einzugestehen, werden deren 4 Millionen Verlierer als mutwillige Leistungsverweigerer enttarnt. Aber spätestens mit Hartz V wird die Kostgängerei ein Ende haben und 4, 5 oder gar 6 Millionen hungrige Modernisierungsverweigerer werden zum Spargelstechen auf die Felder drängeln. Das so geerntete Gemüse wird uns dann vom devoten Dienstmädchen serviert und unter deren hungrigen Blicken schmeckt das Zeug gleich doppelt gut. Sind wir mal ehrlich, fremde Armut macht den eigenen Reichtum doch erst richtig schön; da weiß man was man hat! Und wem es so gut geht, der gibt auch gerne Almosen, der stopft schon mal ein paar aus der Mode gekommene Markenklamotten in den Sammelcontainer und darf sich richtig gut fühlen.
 
Deutschlands wertvollster Rohstoff sind seine Menschen. Da stellt sich jetzt die Frage: Wollen wir den Rohstoff veredeln oder verschwenden? Auch diese Frage ist bereits beantwortet: Studiengebühren, verwahrloste öffentliche Schulen und eine Kinderselektion am Ende des vierten Schuljahres sorgen dafür, dass Bildung endlich nur noch für die zugänglich wird, deren Eltern sie verdient haben. Die Bildungsunwürdigen schauen dann durch den Zaun auf den abgetrennten Schulhof der zukünftigen Leistungsträger. Der Zaun ist notwendig, damit die heranwachsende Elite in ihren feschen Designerschuluniformen nicht beim Verzehr der biodynamischen Schulbrote gestört wird. Ganz nebenbei lernen die Zehnjährigen dabei schon früh, wo Leistungsverweigerung hinführt. Solche Zäune haben wir in NRW schon, danke Herr Rüttgers! [Mit Diskriminierung habe „das hier nichts zu tun“.]


So, in der Bildungs- und Sozialpolitik sind die alten fettigen Sozialistenzöpfe schon gestutzt, bleibt noch die Gesundheitspolitik. Da gibt es aber eigentlich gar kein echtes Problem, das heißt, es löst sich von selbst. Glücklicherweise senkt Armut die Lebenserwartung [Arme haben eine bis zu sieben Jahre kürzere Lebenserwartung als Wohlhabende……] und arm werden ja immer mehr unbelehrbare Faulenzer. Bauernschlau, wie diese Leute nun mal sind, fördern sie ihr sozialverträgliches Frühableben mit Junk-Food und Bewegungsmangel, und so werden sich die Kosten im überschaubaren Rahmen halten. Wozu auch diese Versager noch subventionieren? Wer nicht arbeitet, braucht weder gesund zu essen, noch überhaupt Gesundheit. Ob arbeitsunwillig oder arbeitsunfähig ist doch egal, volkswirtschaftlich kommt es auf das Selbe heraus.
 
Erfreulicherweise begreifen diese Unterschichten ihre Überflüssigkeit und ersparen sich und uns ihre Fortpflanzung. Mit Sicherheit ist die bürgerliche Mittelschicht ein evolutionär überholtes Phänomen und so stirbt sie konsequenterweise hoffentlich bald auch aus. Arme wird es aber immer geben und sollten die in Deutschland doch mal knapp werden, lassen sie sich problemlos importieren. Die Welt ist nämlich voll von dankbaren Kofferträgern, Gärtnern und willigen Küchenmägden!
 
Die Gerechtigkeit sparen wir uns dann für später, das wusste schon die Madame de Meuron aus Bern: „Im Himmel sy mir alli glych, aber hie uf Ärde herrscht Ordnig!“ (Das Zitat habe ich in der Schweiz aufgeschnappt, als ich kürzlich mein Geld vor dem Zugriff der Sozialschmarotzer in Sicherheit bringen musste. Aber ob es da noch lange sicher ist bei diesen basisdemokratischen Bolschewisten mit der viel zu roten Fahne?)
 
In diesem Sinne: Mitleid bringt uns wirklich nicht weiter hier, also Schluss mit der sozialromantischen Gefühlsduselei!
 
 



Die Chefarztfrau

2 Meinungen

  1. Sie müssen ein sehr einsamer Mensch sein.Erzählen Sie doch ruhig mal von ihrer schlimmen Kindheit, hier hört Ihnen vielleicht jemand zu ……… aber nur vielleicht und wohl auch nicht lange .

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.