Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen – Klimakonferenz

Der Weltklimagipfel wird wohl auch 2009 zu keiner Nachfolge des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls führen. Es bleibt die Hoffnung, dass wenigstens ein politisches Rahmenabkommen zum Abschluss gebracht wird.

Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen

Dabei sah es anfänglich so gut aus. Mehr als 40 Staat- und Regierungschefs aus aller Welt haben ihr Kommen zum Weltklimagipfel angekündigt und auch die guten Absichten fehlen nicht. Große Schwellenländer haben akzeptable Klimaschutz-Pläne vorgelegt und die EU, Japan und Australien sind einem Abkommen aufgeschlossen.

Barack Obamas Ankündigung dem Weltklimagipfel beizuwohnen, hatte anfangs euphorische Hoffnungen in vielen Klimaschützern geweckt, doch der US-Präsident plant lediglich eine Stippvisite in Kopenhagen geplant, vor dem Abschluss der Klimakonferenz ist er schon wieder unterwegs, um den Friedensnobelpreis in Stockholm entgegenzunehmen.

Klimakonferenz mehr Schein als Sein

Im Vorfeld der Klimakonferenz war ein zähes Ringen an der Tagesordnung. UN-Klimachef Yvo de Boer setzt jetzt die Hoffnung auf entscheidende Signale aus höchster politischer Ebene. Vor allem in den Schlüsselfragen zur Verminderung von Treibhausgasen der Industrieländer und geplante Finanzhilfen für ärmere Länder gibt es noch keine Klarheit.

Ob die USA auf dem Weltklimagipfel 2009 in Kopenhagen endlich konkrete Zahlen zur mittelfristigen Reduzierung ihrer Treibhausgase vorlegen wird, steht nicht fest, aber zumindest wurde zugesichert, dass die USA einen „substanziellen Beitrag“ für einen „Deal“ in Kopenhagen leisten werden. Auch China und Indien wollen keine verbindlichen Ziele zur Verminderung ihrer CO2-Emissionen machen, die ihre Wirtschaftswachstum beinträchtigen würden.

Das wird jedoch nicht ausreichen, denn klare Aussagen sind nötig, um die alle Staaten zu motivieren mitzuziehen. Ein Scheitern des Gipfels in Kopenhagen ist angesichts der schleppenden Verhandlungen zwischen den Industrieländern, daher wahrscheinlich und das Abschließen einer politischen Erklärung, die 2010 zu einem völkerrechtlich bindenden Vertrag ausgebaut werden soll, mehr als optimistisch.

7 Meinungen

  1. hallo zusammen,

    am besten Green AG´s Gründen Aktien usw. ausgeben. jeder kann investieren und geld dabei verdienen. um so weniger co2 ausstoss um so mehr steigen die aktien.
    das ist der weg wie alle unverbindlich zusagen können weil sie kosten für umrüstungen finanzieren können.

    tja wäre doch gelacht, wenn das nicht funktioniert.

  2. @stefan…das ist ein echt interessanter Vorschlag

  3. ich denke schon lange, es ist an der zeit, zunächst unser soziales klima zu ändern , sonst werden wir vom großen klimawandel dazu gezwungen, wenn das stimmt, das alles im großen wie im kleinen zusammenhängt, ist das doch eine logische folge, oder und man merkt doch anzeichen, daß sich im kleinen alsosozialen miteinander etwas verändert, zum positiven, finde ich von daher gibt es doch hoffnung, habe vor kurzem das buch von thomas l. friedman gelesen, „was zu tun ist“ seitdem bin ich optimistischer und schicke e-mails an alle möglichen leute, u.a. ans weiße haus, sie sollen es lesen nicht viel aber immerhin, oder?

  4. es gibt viele grossstädte auf dieser erde, welche direkt am meer sind. z.b. New York, Miami, Rio de Janeiro, Sydney oder Lagos. bei meeresanstieg werden solche städte betroffen sein sowie auch anfälliger gegen hohe wellen oder tsunamis. es wird auch kleine inselstaaten treffen. 2005 gab es ja die Malediven welche ziemlich weggespült wurde.

    ein anderes problem sind die gletscher in den bergen. da viel strom durch staudämme produziert wird, fällt diese stromproduktionsart weg, wenn die gletscher nicht mehr da sind.

    länder welche nichts machen wollen, sollen freiwillig kleine schritte machen. z.b. filteranlagen bei kohlekraftwerken.

    sparsamere autos haben den vorteil, dass man erstens weniger geld braucht auf die gleiche distanz und zweitens kann man längere strecken fahren, bevor man nachtanken muss (zeiteinsparung). das ist ein vorteil für aussendienstmitarbeiter in den USA und auch EUROPA

  5. Ja das kann ich ja verstehen.
    Das ist bestimmt voll spannend da und so..
    ich würd da auch mal gerne hin und so…
    ja dann weißte ja bescheid:D

  6. Umweltschutzbeauftragter

    In Koppenhagen gibt sich Deutschland als Vorreiter der Umweltpolitik.
    Gleichzeitig werden in eigenem Land Gesetzte abgeschafft, um den Weiterbau des größten Steinkohlekraftwerks-Datteln in Europa zu ermöglichen. Wirtschaftsinterressen gehen doch vor Umweltschutz. Unglaubwürdiger kann Politik kaum sein.

  7. Wen man nicht endlich etwas tut, dann bringt das alles sovieso nichts. Jetzt kan man die Verschmutzung noch stoppen.

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