Was ist eigentlich evangelisch?

Diese Evangelische Glaubensfibel will eine umfassende und grundlegende Darstellung des evangelischen Glaubens bieten. Die sechs Kapitel enthalten auf 208 Seiten Informationen und Texte zu Inhalten des evangelischen Glaubens und dabei erhebt das Buch den Anspruch, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein. Es geht um die Bibel, den Glauben, um die Gemeinde, den Gottesdienst und das Kirchenjahr und um den Alltag im Leben der Christen. Dem Ganzen geht eine Einleitung voraus, die der grundsätzlichen Frage „was ist evangelisch?“ nachgeht. Ein ausführliches Register hilft, sich zurechtzufinden. Die Glaubensfibel von Dennerlein und Meyer-Blanck will ein Handbuch für alle sein, die an Fragen des christlichen Glaubens interessiert sind, die selbst denken und auf „eine evangelische Entdeckungsreise“ gehen möchten. Der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Huber schreibt in einem Geleitwort zu dem Band, er wünsche der ‚Evangelischen Glaubensfibel‘ eine große Verbreitung, damit das Evangelium von Jesus Christus von möglichst vielen Menschen in kundiger Weise immer wieder ins Gespräch gebracht werden könne.
 
Huber weiter: „Warum lohnt es sich gerade, zur evangelischen Kirche zu gehören? Wenn einen diese Fragen in der heutigen auch religiös pluralen Gegenwart nicht in Verlegenheit bringen sollen, ist es gut, über das, was man denkt und empfindet, mit geklärten Überzeugungen und klaren Informationen Auskunft geben zu können. Dazu soll dieses Buch helfen.“
 
Kann man den evangelischen Glauben auf 208 Seiten so erklären, dass man nicht in Verlegenheit gerät? Auf jeden fall ist es gut, darüber bescheid zu wissen, worüber man redet. Insofern, macht dieses Buch dialogfähig. Darüber hinaus ist es ein nettes Buch, leicht verdaulich bei der Hitze. Bleibt nur zu sagen, dass das Bescheidwissen über Glaubensinhalte nicht mit dem Glauben selbst zu verwechseln ist. Und hoffentlich gibt es bald auch eine „Katholische Glaubensfibel“. Denn wie gesagt, es ist immer gut, wenn weiß, worüber man redet.

5 Meinungen

  1. Die Katholische Glaubensfibel gibts schon, heißt auch so, ist auch so aufgebaut und im gleichen Verlag erschienen. Vorwort halt nicht von Huber sondern von Lehmann.

  2. Vielen Dank! Bin schon auf dem Weg zum Buchhändler.F.C.

  3. Dann, Herr Conrads werden Sie beim Buchhändler unangenehm feststellen, dass die Katholiken für ihre Glaubensfibel leider doppelt so viel wie die Evangelischen einnehmen wollen. Tja.

  4. Es gibt auch die „Christenfibel“ des katholischen Philosophen Josef Pieper. Sehr gut lesbar. Wozu brauchen wir eigentlich eine evangelische Glaubensfibel, wenn wir doch Luthers kleinen und großen Katechismus haben? Da steht eigentlich alles drin, was man braucht. Aber leider liest das keiner mehr, und hofft versteht nicht mal die evangelische Kirche selbst nicht mehr, was Luther da schreibt. dabei sind beide Bücher sehr hilfreich, wenn man sich ein wenig an die Sprache gewöhnt hat.

  5. Es gibt auch die „Christenfibel“ des katholischen Philosophen Josef Pieper. Sehr gut lesbar. Wozu brauchen wir eigentlich eine evangelische Glaubensfibel, wenn wir doch Luthers kleinen und großen Katechismus haben? Da steht eigentlich alles drin, was man braucht. Aber leider liest das keiner mehr, und hofft versteht nicht mal die evangelische Kirche selbst nicht mehr, was Luther da schreibt. dabei sind beide Bücher sehr hilfreich, wenn man sich ein wenig an die Sprache gewöhnt hat.

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