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Seit Oktober 2005 grassiert diese simple Methode zur massenhaften Verbreitung subversiver Statements in der Volksrepublik China regelrecht. Der freie Umlauf der Banknoten verbreitet solche Nachrichten schnell und wirkungsvoll im ganzen Land. Das neue "Medium" erlaubt es auch der Landbevölkerung und ganz allgemein Personen ohne Zugang zu modernen Informationstechniken, ihre Meinung schnell und effektiv zu verkünden. Anders als bei E-Mails, Fax oder Internetpublikationen sind die Absender solcher staatlich unerwünschter Erklärungen nur sehr schwer zu ermitteln.
Anfang August plakatierte die Chinesische Volksbank, sie steht unter Kontrolle der KP, mit großem Aufwand in Shanghais Wohnvierteln Warnhinweise, die vor der Beschädigung der Geldscheine warnen: „Wer Renmin Bi absichtlich beschädigt, wird von der Polizei verwarnt und mit Bußgeld bis zu 10,000 Yuan belegt." Erst rätselten die Shanghaier über den Anlass für diese Kampagne, seit aber in den auslandschinesischen Medien ein „Eiliges Geheimdokument" der Verwaltungszentrale der Chinesischen Volksbank kursiert, ist die Ursache für die Plakatierungswut der Bank erklärlich.
Die Chinesische Volksbank nimmt die Verbreitung „antistaatlicher Propaganda" auf ihrem Papiergeld offenbar so ernst, dass sie die Staatsbanken in dem „eiligen Geheimdokument" bereits im April dazu aufgefordert hat, die Banknoten in den Geldautomaten regelmäßig zu kontrollieren, um die Verbreitung unerwünschter Botschaften zu unterbinden.
Quelle: Die neue Epoche: "Stille Botschaft auf Chinas Geldscheinen"
Das Geld scheint die Kommunisten nicht wirklich zu mögen, selbst die chinesische Pseudo- KP wird Opfer des freien Kapitalflusses.
Die Chefarztfrau
