Close Menu
    What's Hot

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026
    germanblogs.degermanblogs.de
    • Familie
      • Älter werden
      • Kinder & Erziehung
      • Partnerschaft
      • Geld & Versicherungen
      • Feiertage
    • Freizeit&Hobby
      • Freizeitaktivitäten
      • Glaube & Aberglaube
      • Spiele
    • Gesundheit
      • Besser Leben
      • Ernährung
      • Diagnose
      • Psychologie
    • Haus&Garten
      • Essen & Trinken
      • Gartenarbeit
      • Einrichtung
      • DIY
    • Kunst&Kultur
      • Bücher
      • Design & Architektur
      • Film & TV
      • Musik
    • Mode&Lifestyle
      • Damenmode
      • Frisuren
      • Herrenmode
      • Kindermode
      • Beauty & Kosmetik
    • Politik & Wirtschaft
      • Finanzen & Handel
      • Krisen & Konflikte
      • Politik Inland
      • Politik Ausland
    • Reise
      • Deutschland
      • Europa
      • Unterkunft
      • Weltweit
    • Sport
      • Fussball
      • Golf
      • Motorsport
      • weitere Sportarten
    • Wissen
      • Auto Blog
      • Bildung & Beruf
      • Recht & Gesetz
      • Wörter
      • Natur & Umwelt
      • Technik
    germanblogs.degermanblogs.de
    Start » Tabubruch: Kunstfehler online
    Besser Leben

    Tabubruch: Kunstfehler online

    24. August 20062 Minuten Lesezeit

    (Foto:PixelQuelle.de/ Vollmert – Schraube locker?)

    Die Qualitätssicherung in der Medizin ist eine heikle Sache: "Wo gehobelt wird, fallen Späne", aber ein ärztlicher "Span" kann existenzielle Folgen haben. Für den Patienten können die Auswirkungen alptraumhaft bis tödlich enden und für den Arzt wird solch eine "Unachtsamkeit" im Extremstfall sogar den Entzug der Approbation bedeuten – was zumindest seinen beruflichen Tod darstellt. Dementsprechend lange werden Fehler geleugnet, abgewehrt und vertuscht. Laut einem Bericht des Robert-Koch-Instituts versuchen bis zu 40.000 Patienten im Jahr, sich Kunstfehler auf dem Gerichtsweg bestätigen zu lassen, um zumindest Schadenersatzansprüche geltendmachen zu können. Da aber, um weiter im Volksmund zu sprechen, „keine Krähe der anderen ein Auge aushackt", sind oft endlose Gutachterkriege die Folge.

    Klar, dass sich Arzt und Patient solche Schlachten nach Möglichkeit lieber ersparen und was liegt da näher, als zunächst die Ursachen des Übels zu bekämpfen? Damit sich vermeidbare Behandlungsfehler nicht endlos wiederholen, ist eine Kommunikation unter den „Übeltätern" nützlich. Wie so etwas gemacht wird, läßt sich gut in anderen Branchen oder Ländern abschauen. In der Pilotenausbildung gehört das Fehler-Reporting bereits zum Lehrplan und im Schweizer Gesundheitswesen wird es ebenfalls erfolgreich eingesetzt. Das Eidgenössische Critical Incident-Formular (CIRS) sieht dann so aus: [CIRS-Demo]

    An diesen Vorbildern haben sich die Macher des deutschen „Fehlerberichts- und Lernsystems für Hausarztpraxen" [www.jeder-fehler-zaehlt.de] orientiert und bieten so eine anonyme Austauschplattform für Mediziner an. Dieses freiwillige Qualitätssicherungsinstrument wird vom allgemeinmedizinischen Institut der Universität Frankfurt a.Main, in Zusammenarbeit mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. betrieben. Neben einem Berichtsformular [Fehler eingeben…] und einer umfangreichen Fehlerdatenbank, findet sich auf der Website auch ein Diskussionsforum und die Rubriken „Fehler der Woche/des Monats". Nicht nur für Medizinvoyeure interessant…

    Dieses freiwillige Dokumentationssystem ist ein erster Schritt in Richtung Transparenz, um so mehr wundert es mich, dass keine öffentlich einsehbaren Rankings für unsere Krankenhäuser existieren. Es wäre doch sehr nützlich für den Patienten, wenn er sich für eine OP die Klinik aussuchen könnte, die den benötigten Eingriff statistisch am erfolgreichsten durchführt? Die notwendigen Daten für solche „Top of the Pops" liegen den Krankenkassen vor, es fehlt letztlich nur der Wille zur Veröffentlichung und damit zum Wettbewerb.

    Wenn aber die Krankenkassen als Leistungsträger/Kunden kein Interesse am Wettbewerb unter den Krankenhäusern/Anbietern zeigen, was läuft denn dann falsch im System? Hallo?

    Die Chefarztfrau

    Interessantes

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Leichter essen – so geht’s easy und lecker

    20. Juli 2026
    Aktuelles
    Besser Leben

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Ein Kräutertee gegen das Kratzen im Hals, ein paar Tropfen Baldrian vor einer erwartet unruhigen…

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Der neue Familienhund – ein besonderer Moment für alle

    28. Juli 2026

    Impressum | Datenschutzerklärung |Cookie Richtlinie

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.