Südostasien mit dem Rucksack erleben: Ein Reisetagebuch mit vielen Tipps!

Südostasien als Rucksacktourist

Im Januar 2011 ging es für meine beste Freundin Jenny und mich für sechs Wochen als Rucksacktourist durch Südostasien. Für mich war diese Zeit das Beste, was ich bisher erleben durfte. In diesem Artikel will ich euch unsere Route beschreiben und erzählen, was wir dort so erlebt haben.

Kuala Lumpur (Malaysia)

Unser erster Stop in Südostasien. Vom Flughafen ging es mit dem Bus für umgerechnet ca. 2-3 EUR zum Hauptbahnhof, wo wir für 46 Ringgit (ca. 8-9 EUR) ein Ticket für den Nachtzug nach Singapur kauften.

Weiter fuhren wir mit dem Taxi Richtung Hostel, wofür wir ca. 5 EUR bezahlten. Checkten dann im Paradiso Bed & Breakfast ein. Das liegt direkt im „Golden Triangle“ von Kuala Lumpur, auf der Jalan Bukit Bintang. Bezahlt haben wir für das Zimmer mit Frühstück 72 Ringgit. Das Zimmer war zwar spartanisch (ein Bett und Klimaanlage), aber dafür ist die Lage super und das Hostel selbst ist schön, mit Dachterrasse und Wireless Internet.

Mit der KLIA (eine Art S-Bahn) kommt man ganz günstig durch Kuala Lumpur, für nicht mal einen Euro umgerechnet. In Chinatown kann man richtig günstig essen gehen. Dort gibt es einen Essensstand am anderen, wo man für ein bis zwei Euro ne leckere Mahlzeit bekommen kann (inklusive Getränk). Im Kuala Lumpur selbst waren wir bisher nur in den Lake Gardens, wo man schön chillen und relaxen kann. Ist nicht weit von KL Sentral (dem Hauptbahnhof) entfernt. Postkarten findet ihr übrigens in fast allen von den kleinen Läden und teuer sind die auch nicht. Unsere konnten wir im Hostel abgeben, weiss leider nicht mehr genau wie viel ich für Briefmarken bezahlt habe, sie waren auf jeden Fall nicht teuer.

Singapur

Für Hostels hab ich hier leider keine Tipps, da wir dort jemanden über Couchsurfing gefunden haben. Ich empfehle euch auch sehr Couchsurfing auszuprobieren, da Singapur ziemlich teuer ist, wenn man es mit den anderen Ländern vergleicht. Unser Couchsurfer wohnte direkt gegenüber von Vivo City, dem größten Einkaufscenter in Singapur und ca. 10 Minuten entfernt von Sentosa Island. Dort muss man unbedingt hin, wenn man einfach schön am Strand chillen möchte. Ein Tagesticket für die MRT (S-Bahn) kostet ca. 2/3 S$ (Singapur Dollar) und man ist innerhalb von wenigen Minuten am Strand. Die letzte Bahn geht halb zwölf abends zurück. In Vivo City gibt es übrigens auch viele kleine Essgelegenheiten, wo man günstig und lecker essen kann. In Little India empfehle ich das Ananda Bhavan, auf der Serangoon Road, nicht weit von der MRT Haltestelle „Little India“ entfernt. Dort haben wir auch richtig gut gegessen. Und denkt immer daran nehmt die rechte Hand zum Essen, sonst starren euch die Inder komisch an. Chinatown konnten wir leider nur kurz sehen, weil es in Strömen geregnet hat, aber schon von der MRT Haltestelle aus, kann man die vielen kleinen „Food-Stalls“ sehen, wo man günstig essen kann.

Die MRT fährt dann auch bis zum Flughafen (wir mussten zweimal umsteigen), haben dafür ca. 30 Minuten gebraucht. Am Flughafen kann man übrigens auch noch Postkarten kaufen, wenn ihr, wie wir, es nicht geschafft habt.

Bali (Indonesien)

(9 Tage) Am Flughafen kauft man zuerst ein Visaticket für 25 US$ (noch bevor man sich in die Schlange für das eigentliche Visum stellt!!!). Einige Leute wussten das nicht und standen umsonst ewig an. Das Visum für 30 Tage haben wir problemlos bekommen und haben dann gleich beim Rausgehen Geld in Indonesische Rupien getauscht. Am Taxischalter draußen, haben wir ein Ticket Richtung Kuta gekauft, wofür wir 55.000 Rp bezahlt haben, sind ungefähr 5-6 EUR. Die erste Nacht haben wir im Gästehaus gegenüber vom Suka Beach Inn verbracht, was ich aber nicht wirklich empfehlen kann. Wer was Billiges sucht, aber dafür in ner Absteige hausen will, der zahlt dann 90.000 Rp, also 8 EUR für ein Zimmer. Das Suka Beach Inn find ich wirklich super, dort haben wir dann die nächste Nacht verbracht. Man zahlt für ein Doppelzimmer etwa 12 EUR inkl. Frühstück. Die Anlage des Hostels ist super, die Leute sind freundlich und einen Pool gibt es hier auch. Das Coco Rocha fand ich zum Essen richtig gut und liegt auch nicht weit entfernt vom Hostel. Hier kann man für ein paar Euro lecker essen, hat nette Bedienungen und wer einen Laptop hat, nimmt ihn mit und kann nebenbei noch kostenlos surfen. Kuta selbst fand ich nicht so toll. Für ein paar Tage ist es ok, aber hier laufen glaub ich fast nur Leute rum, die dauernd Party machen wollen und mit dem Bali, was man sich so vorstellt, hat das nicht viel zu tun. Wir sind nach zwei Tagen auch wieder abgehauen und haben für ein Ticket im Shuttlebus nach Ubud 65.000 Rp bezahlt, was so 6 EUR sind. Denkt daran, dass man bei fast allem noch handeln kann: Ticketpreise, Unterkünfte, Klamotten, Roller und was weiss ich noch. Macht es so wie wir und sagt, ach nee, das hab ich aber woanders für den und den Preis gesehen oder sagt, dass es euch zu teuer wär und die gehen sofort mit dem Preis runter. Manchmal kann man da echt ein paar Euro sparen! In Ubud haben wir zuerst im „Artini Cottages“ geschlafen und für eine Nacht 45 Dollar für einen sehr geilen Bungalow bezahlt. War aber wirklich ziemlich teuer, aber einmal Luxus wollten wir uns gönnen. Die nächste Nacht haben wir im Pangkung House eingecheckt, was quasi nebenan liegt. Das war auch wieder inklusive Frühstück und wir hatten wieder einen süßen Bungalow für umgerechnet 14 EUR (runtergehandelt von fast 20). Schaut euch in Ubud auf jeden Fall eine Kechak & Firedance Show an, die 7 EUR (75.000 Rp) Eintritt lohnen sich meiner Meinung nach. Für das Sacred Monkey Forest Santuary zahlt man keine 2 EUR und dort kann man auch einen schönen Nachmittag verbringen. Lasst nur die Plastiktüten zu Hause, sonst wird euch wie mir, der Eistee von Affen geklaut. Einen relaxten Abend kann man dann im Lokal „Devilicious“ verbringen, welches Tony, einem Amerikaner gehört.

Dann ging es weiter Richtung Amed, was an der Ostküste Balis liegt. Wir haben einen Fahrer auf 30 EUR runter gehandelt, der uns beide in einem Auto dahin fuhr. Bermerkung: Eine Fahrt im langsameren Shuttlebus hätte uns jeweils fast 20 EUR gekostet. Vor Ort solltet ihr auf jeden Fall im Eka Purnama einchecken, ist zwar nicht ganz so billig, wie andere Zimmer, aber ihr bekommt einiges für das Geld. Wir haben für unseren Bungalow, mit Blick aufs Meer umgerechnet etwas über 20 EUR bezahlt, inkl. Frühstück. Für die zwei Nächte dort haben wir für zwei Personen, mit Getränken und Essen nicht einmal 70 EUR bezahlt. Für 70 US$ haben wir gleich nebenan eine Taucheinführung machen können. Wenn ihr günstig essen gehen wollt, dann ist Made's Warung super zu empfehlen, was 500 Meter entfernt vom Hotel liegt. Wenn ihr Glück habt, sitzen unsere balinesischen Jungs dort und machen herrliche Musik. Die Beiden haben uns sogar zu einer Vollmond-Hinduzeremonie mitgenommen, was ein einmaliges Erlebnis war. Wenn ihr in Amed seid, dann bestellt auf jeden Fall Arak und probiert mal die Fried Bananas mit Honig, mmh ein Traum. Im Eka Purnama ist das Essen auch richtig gut und teuer ist es auch nicht. Der balinesische Fischspiess ist unglaublich lecker und Arak mit Lemon und Honig wird dort auch angeboten!

Für die vierstündige Strecke von Amed nach Ulu Watu haben wir insgesamt 400.000 Rp bezahlt, also 35 EUR etwa und wieder mit eigenem Fahrer. Auf dem Weg stoppten wir ganz kurz am Taman Tirtagangga, wo man für 10.000 Rp, eine schöne Tempel & Wasseranlage anschauen konnte.

Kurz vor Ulu Watu haben wir für 150.000 Rp im Padang Padang Inn eingecheckt. Was auf jeden Fall ein Gegensatz zu Amed war. Der Strand fünf Minuten weiter ist zwar super, aber in dem Ort sind richtig viele Touristen gewesen, was etwas nervig war… Zum Surfen soll es da allerdings super sein und wenn man einfach nur am Strand chillen will, ist es auch ok. Essen waren wir abends gleich nebenan beim Mexikaner, was sehr lecker war. Morgens zum Frühstück sind wir ins Warung (Bistro) nebenan gegangen, wo man günstig Pancakes bekommt. Für den Parkplatz am Ulu Watu Tempel haben wir 2000 Rp bezahlt und die Anlage selbst war ganz nett, aber auch dort waren wieder unglaublich viele Touristen und wir hatten leider kein Glück mit dem Sonnenuntergang, da die Wolken alles verdeckten. Aber ich kann mir vorstellen, dass es unglaublich schön aussehen muss, wenn die Sonne dann im Meer versinkt. Ach ja und passt auf die Affen auf, vor allem wenn ihr Brillenträger seid, die haben von einigen Touristen die Brillen geklaut…

Wenn ihr Fisch und Co. mögt, dann fahrt auf jeden Fall nach Jimbaran und geht da in einem der vielen Restaurants essen, die direkt am Meer liegen. Die bieten sogar einen Abhol- und Bring-Service an. Man wird also am Hotel abgeholt und nach dem Essen wieder hingefahren. Ich habe für Fisch und diverse Beilagen und ein großes Bier keine 13 EUR bezahlt! Man sitzt auch direkt am Strand und es ist auf jeden Fall mal was anderes. Nur muss man mal wieder die ganzen anderen Touristen ignorieren. Auf Bali selbst fand ich Ubud und die Ostküste rund um Amed bisher am besten. Dort waren wenig Touristen und man ist von dem ganzen Chaos rund um Kuta weg gekommen. Bali selbst war eines der Highlights, so eine tolle Zeit wie dort, hatte ich schon ewig nicht mehr. Übrigens muss man eine Ausreisesteuer zahlen, wenn man Bali verlässt, ich glaub das waren ca. 150.000 Rp. Und Postkarten nach Europa zu schicken ist dort ziemlich teuer, also falls es danach noch woanders hin geht, schickt sie von da ab.

Thailand

Flogen von Bali nach Bangkok mit Air Asia und landeten in der Nachmittagshitze Thailands. Dann mussten wir erst mal suchen, um eine Möglichkeit zu finden, in die Stadt zu kommen. Entschieden uns schließlich für den Citytrain, wofür wir umgerechnet 1 EUR bezahlt haben und ca. 30 Minuten später an der Haltestelle „Phayathai“ ausstiegen. Von dort aus wollten wir zum Hauptbahnhof Bangkoks „Hualamphong“ um Tickets Richtung Koh Tao zu kaufen. Koh Tao ist übrigens eine Mini-Insel im Südosten von Thailand. Wir fragten diverse Thais und nach mehreren Anläufen, saßen wir in unserem ersten Thaibus. Für die Fahrt haben wir ca. 20 Cent bezahlt und es war auf jeden Fall mal, ein anderes Busfahren. Übrigens hält man hier, genau wie in Irland & England, die Busse mit der Hand an und wenn man Glück hat, hält der Bus richtig, ansonsten muss man wohl aufspringen. Unserer hat wenigstens gestoppt, sodass wir mit dem Gepäck normal einsteigen konnten. Kurz darauf kamen wir dann am Bahnhof an und als wir uns gerade zum Haupteingang schleppten, wurden wir von einer Touristenführerin angesprochen. Erzählten ihr von unserem Vorhaben, mit dem Zug in den Süden zu fahren und von da aus die Fähre nach Koh Thao zu nehmen. Sofort machte sie uns eine Route klar und empfahl uns auch noch ein Hotel für unsere erste (und vorerst auch letzte Nacht in Thailand). Dann leitete sie uns zum Touristenbüro, wo wir uns mit einem Mitarbeiter unterhielten. Buchten dann einen 5-tägigen Tauchkurs, inklusive vier Übernachtungen direkt am Strand, für 230 EUR. Für den Bus und die Fähre zahlten wir nicht mal 25 EUR inklusive Abholung und Bring Service zum Hotel.

Nachdem wir das alles erledigt hatten, nahmen wir uns ein Tuk-Tuk Richtung Hotel, wofür wir jeder 11 EUR inkl. Frühstück zahlten. Ein Tuk Tuk ist übrigens eine Auto- oder Motorradrikscha in Südostasien. Wir erreichten schließlich unser Hotel „White Orchard“ und bezahlten 60 Baht, also 1.45 EUR insgesamt, für die fast 40-minütige Fahrt. Mit einer einheimischen Bekannten trafen wir uns abends zum Essen. Es war so unglaublich viel los auf der Straße, das kann man gar nicht beschreiben, so viele Autos, Tuk Tuks, Roller und noch dazu die Menschenmassen! Schließlich fanden wir drei Plätze in einem ziemlich vollen Restaurant in Chinatown, wo wir direkt an der Straße saßen. Als wir die Karte lasen, waren wir leicht überfordert, doch dank unserer Begleitung bestellten wir schließlich folgendes: Muscheln, Nudeln mit Krabbenfleisch, Gemüse und Glasnudeln mit Scampi. Dazu gab es noch Kokosnussmilch und Chang Bier. War wirklich alles super lecker und mal was total anderes, so in diesem Gewühl zu essen! Auf dem Heimweg kamen wir noch an DEM Stand vorbei. Ja, liebe Leute, die verkaufen tatsächlich gegrillte Insekten in Thailand! Naja, ich hätte nie gedacht, dass ich das mal tun werde, aber ICH habe tatsächlich einen gegrillten Mehlwurm gegessen und musste mich NICHT übergeben! Hat eigentlich nach fast gar nix geschmeckt, musste mich halt nur etwas überwinden… Hatte einen leichten Nachgeschmack, den ich nicht wirklich beschreiben kann.

Dann fanden wir schließlich einen Stand, wo man uns Schüsseln mit eingelegtem, asiatischen Obst und „crushed Ice“ servierte. Also ich muss sagen, ganz so mein Fall war das nicht. Vieles konnte ich gar nicht probieren, weil es einfach so glitschig aussah und es schmeckte einfach unglaublich süß… Das einzige was mir davon gut geschmeckt hatte, waren so weintraubenähnliche Dinge, die nussig geschmeckt haben, aber der Rest, war nicht so mein Ding… Naja, probieren muss man wohl alles mal.

Am nächsten Tag stiegen wir wieder in ein Tuk Tuk, welches uns zum Pier, am Chaohpraya River bringen sollte und zahlten insgesamt grad mal einen Euro dafür.

Kurz darauf schipperten wir schon auf besagtem Fluss und sahen neben ziemlich vielen Hochhäusern auch den „Temple of Dawn“. Zu gut Deutsch heißt er „Tempel der Morgenröte“ und ist eines der Wahrzeichen Bangkoks. Wir fuhren etwa eine halbe Stunde und liefen dann entlang eines Marktes Richtung Grand Palace Dort angekommen, zogen Jenny und ich uns noch Sarongs und T-Shirts mit Ärmeln über, damit die Wachen uns auch rein lassen. Denn unterhalb des Knies muss alles bedeckt sein und Schulterfrei geht natürlich auch nicht.

Wenn ihr in Bangkok seid müsst ihr euch diesen Tempel unbedingt anschauen! Es war wirklich atemberaubend. Die Architektur, die Farben und einfach die ganze Atmosphäre da, waren faszinierend. Wir sind bestimmt zwei Stunden über das ganze Gelände gelaufen. So viel Prunk wie dort habe ich glaub ich noch nie gesehen, das war wirklich unglaublich. „Überwacht“ wird das ganze Gelände von riesigen Figuren die golden in der Sonne funkelten. Vor jedem Tempeleingang stehen noch weiter Wachfiguren, zum Beispiel löwenähnliche Kreaturen oder Vogelmenschen. Auch den Smaragd Buddha konnten wir bestaunen (allerdings wurde der aus Jade und nicht Smaragd hergestellt). Fotos waren leider nicht erlaubt. Wir durften beim Eintreten des Tempels auch keine Schuhe tragen und mussten uns auf den Boden knien, unsere Füße durften dabei auch nicht auf den Buddha zeigen.

Nach ein paar Stunden wurden wir hungrig und verließen das Palastgelände wieder. Mit dem Taxi fuhren wir für 2 EUR umgerechnet zu einem anderem Tempel, wo wir erst mal über 300 Stufen nach oben laufen mussten… bei gefühlten 40 Grad. Auf dem Weg nach oben konnte man Glocken läuten und sich dabei etwas wünschen. Dort hielten wir uns auch noch ein wenig auf, aber schließlich siegte der Hunger und wir peilten den Abstieg an. Fanden nach etwas Laufen wieder ein Tuk Tuk, das uns zurück zum Pier brachte. Dort haben wir lecker Thainudeln gegessen und sind dann wieder aufs Boot gestiegen. Nun sollte die Belohnung für das ganze Laufe kommen! Denn wir fuhren zum Spa „Health Land“, wo wir anderthalb Stunden Aromatherapie-Massage bekamen. Dann ging es zurück zum Bahnhof, wo unser Bus Richtung Süden schon wartete, um 21 Uhr ging die Fahrt los. Wir haben während der etwa sieben stündigen Fahrt so gut wie gar nicht geschlafen, da es einfach viel zu ungemütlich war und verkrampft, wie vor der Massage. Um 4.30 Uhr morgens kamen wir in Chumphon an, von wo aus unsere Fähre um 7 Uhr in Richtung Ko Tao ablegen sollte. Zusammen mit ca. 50 anderen Backpackern saßen wir die Zeit ab, um dann endlich an Board zu gehen. Schließlich kamen wir um halb zehn Uhr morgens auf der Insel an und wurden von einer Mitarbeiterin unseres Hotels „Carabao Dive Resort“ abgeholt. Mit sechs anderen Leuten und Gepäck pferchte man uns auf die Ladefläche eines Vans und nach 10 Minuten Fahrt kamen wir endlich am Hotel an. Dort mussten wir noch Details für den Tauchkurs ausfüllen. Die nächsten Tage bestanden dann nur aus Theorie und dann kam endlich die Praxis. Nach viel Training und einigen Tauchgängen hielten wir fünf Tage später unseren Schein endlich in den Händen und mussten die Insel leider schon wieder verlassen. Zurück ging es mit der Fähre und von da aus nahmen wir diesmal den Nachtzug Richtung Bangkok, der sehr gemütlich war.

Wir kamen am nächsten Morgen an und da wir am gleichen Abend weiter gen Norden fahren wollten, machten wir nicht mehr viel. Gingen noch essen und liefen ein wenig durch Bangkok. Den Nachmittag verbrachten wir an einem kleinen Fluss in der Sonne und sahen sogar einen riesigen Waran, der an uns vorbei schwamm.

Nachts fuhren wir dann mit dem Zug nach Nong Khai, von wo aus wir über die Grenze nach Laos wollten.

Laos

Nachdem wir an der Thaigrenze abgezockt wurden und statt 20 Euro fast das Doppelte zahlen mussten, gelangten wir mit einem Tuk Tuk nach Vientiane. Für die Fahrt zahlten wir ca. 2 Eur und dann haben wir wirklich richtig lange gebraucht um ein Gästehaus zu finden. Alles schien entweder ausgebucht zu sein oder die Zimmer waren einfach total abartig. Fanden schließlich für 16 Euro ein Zimmer im Orchard House, was aber auch nicht wirklich toll war, vor allem für diesen Preis. Fanden abends noch ein schönes Restaurant, wo es endlich mal Wein gab und wir genossen dort noch den Abend. In Laos erfuhren wir dann, dass wir wohl kein Visum mehr für Vietnam bekommen können, da die Botschaft geschlossen hatte. Wir kamen gerade zum TET dort an und die vietnamesische Botschaft hatte für weitere sieben Tage geschlossen. Vietnam ist so ziemlich das einzige Land, wo man vor der Einreise ein Visum braucht. Das zerschlug natürlich unsere weitere Route, da wir einfach nicht mehr so viel Zeit dafür hatten. Überlegten lange und entschieden uns dann, Vietnam ausfallen zu lassen und dafür mehr Zeit in Laos und Kambodscha zu verbringen.

Am nächsten Tag wollten wir weiter in den Süden fahren, da uns Vientiane nicht so richtig gefiel. Mit dem Tuk Tuk ging es also zum Busbahnhof, der aussah wie eine Sandwüste und dort kauften wir uns ein Ticket für den Schlafbus nach Pakse. Für die Fahrt zahlten wir ca. 17 Euro und am nächsten Morgen kamen wir dann auch in dieser kleinen, süßen und verschlafenen Stadt an. Für 2 Euro gab es dann ein Tuk Tuk ins Zentrum von Pakse und dort suchten wir uns wieder ein Gästehaus. Für zwei Nächte checkten wir im Thaluang Guesthouse ein und frühstückten kurz darauf im Café Katuad, wo es auch Wifi gibt. Im Shop gegenüber haben wir uns ein Moped für den Tag geliehen und düsten damit auf Pakses Straßen. Einen Strafzettel bekamen wir auch noch, da wir eine rote Ampel überfahren hatten, upps… Gebühr dafür waren umgerechnet 10 EUR! Zum Glück ist uns das nicht in Deutschland passiert. Gegessen haben wir sehr lecker in einem kleinem Restaurant am Mekong und dazu gab es dann natürlich wie immer ein Bier Lao, was das bisher leckerste Bier hier war. Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder zum Busbahnhof, da wir unbedingt Elefanten reiten wollten. Es dauerte etwas, bis die Einheimischen verstanden, wo wir hinwollten, aber endlich saßen wir in einem Tuk Tuk Bus Richtung Süden, zusammen mit ca. 40 Einheimischen. Wir stoppten unterwegs immer mal und die einheimischen Frauen verkauften allerlei Zeug. Wir haben so kartoffelähnliche Dinger, die man roh ist und ziemlich lecker waren, probiert. Irgendwann kamen wir dann auch an den Ort, an dem man angeblich Elefantenreiten konnte, aber als wir ausstiegen, war dort erst mal nichts zu sehen. Es sah aus wie rote Sandwüste und wir wussten nicht recht wohin. Zum Glück hielt ein Mann auf dem Moped und kurz darauf stellte sich heraus, dass er etwas Deutsch kann, weil er eine ganze Zeit dort gelebt hatte. Er verschaffte uns dann einen fahrbaren Untersatz und für 8 Eur kamen wir dann endlich am Ziel an. Dort konnten wir für insgesamt 12 EUR endlich auf den grauen Dickhäutern sitzen, was unglaublich schön war. Am Ende fütterten wir unseren Elefanten noch und dann mussten wir irgendwie zurück nach Pakse kommen. Anscheinend fährt dort so gut wie nie was lang und wir machten uns schon etwas Sorgen. Ein deutsches Ehepaar brachte uns dann noch bis zur Hauptstraße, aber leider fuhren sie in die andere Richtung. Naja, uns blieb nichts anderes übrig, als den Daumen rauszustrecken. Und kurz darauf hielt auch wirklich einer an und fuhr uns, ohne Geld anzunehmen sicher nach Pakse zurück! Dort gönnten wir uns nach Wochen von Reis und Nudeln endlich mal wieder eine Pizza und beobachteten eine Parade die das Chinesische Neujahr mit Trommeln feierte.

Am nächsten Tag sollte es für uns noch weiter in den Süden gehen und zwar auf Don Dhet, was eine kleine Insel auf Mekong ist und zu den „4000 Islands“ gehört. Mit einem Minivan fuhren wir also Richtung Süden und von da aus schipperten wir auf einem kleinen Kutter zu unserer Insel. Bezahlten für die ganze Fahrt gerade mal 6 EUR. Auf der Insel angekommen, mussten wir uns samt Gepäck eine Böschung hochschleppen und wurden dort erst mal von dicken Schweinen begrüßt, die in der Sonne lagen. Einen großen Graben mussten wir auch noch bezwingen und endlich hatten wir wieder eine (unbefestigte) Straße vor uns. Ja Ja, als Rucksacktourist hat man es manchmal schwerer. Dann suchten wir mal wieder eine Unterkunft und checkten schließlich für zwei Tage in einen Bungalow ein, der direkt am Mekong lag und wir zahlten dafür grade mal 8 EUR. Sogar Hängematten hatten wir auf unserer Veranda. Liehen uns für 1 EUR am Tag Fahrräder und erforschten die Insel. Schauten uns die Wasserfälle dort an und nach weiterer Fahrt, auf holpriger Strecke, erreichten wir dann einen einsamen Sandstrand. Dort sprangen wir natürlich in die Fluten des Mekongs und genossen einfach das Leben.

Später fuhren wir noch weiter, um die Irradwaddy Delfine zu sehen, doch leider war es schon zu spät und wir hatten kein Glück. Elektrizität gib es auf Don Khon nicht durchgängig und deswegen fuhren wir wieder zurück zum Bungalow, als es dämmerte. In Pan's Restaurant, direkt gegenüber von unserem Bungalow, haben wir abends noch lecker gegessen und Bier Lao getrunken. Am Tag darauf, wollten wir die Nachbarinsel Don Khon entdecken und sonnten uns dort sehr lang am Strand, der allerdings sehr viel voller war, als unserer am Vortag. Auf Don Khon sind auch sehr viel mehr Touristen, aus diesem Grund, fand ich unsere Miniinsel angenehmer.

Am nächsten Morgen ging es dann leider schon wieder weiter und unser nächstes Ziel war Phnom Penh, Kambodscha. Tickets für die Fahrt bekamen wir in Pan's Restaurant für etwa 23 US$. Übrigens gibt es nirgendwo auf den Inseln einen Geldautomat, also deckt euch mit genügend Bargeld ein. Wir konnten zum Glück noch mit Kreditkarte zahlen.

Kambodscha

Von Laos aus überquerten wir die Grenze nach Kambodscha und zahlten 28 US$ pro Person. Auf dem Weg zur Grenze mussten Jenny und ich übrigens auf dem Dach eines Minivans sitzen, da der Bus schon voll war. Machten es uns aber schön auf dem Gepäck der Backpacker gemütlich und genossen die Fahrt in der Sonne.

Nach Phnom Penh fuhren wir recht lange und als wir endlich angekommen waren, teilten wir uns mit einem Kanadier ein Tuk Tuk und checkten kurz darauf in einem Gästehaus, nicht weit vom Mekong, ein und bezahlten 10 US$. Gingen danach noch da essen, wo man die Einheimischen antrifft und sparten so mal wieder Geld. Am nächsten Morgen fanden wir ein Restaurant, was ein Frühstücksbuffet für ca. 3 US$ anbot. Dort war es super lecker und der Preis war einfach unschlagbar.

Dann ging es mit dem Tuk Tuk Richtung Choeung Ek, wo wir uns die „Killing Fields“ anschauen wollten. Es war ziemlich krass und man kann sich nur schwer vorstellen, was sich dort vor fast 40 Jahren abgespielt hat. Dann wurden wir noch zum S21 Gefängnis (Tuol Sleng Museum) gefahren, welches wir uns auch noch anschauten und was fast noch schlimmer war, als die eigentlichen Killing Fields. Jeder Gefangene der ins Gefängnis kam wurde fotografiert und akribisch wie die Nazis, haben die Khmer Rouge Buch über ihre Taten geführt. Das Ganze schlug uns ziemlich auf den Magen und wir fuhren später wieder zurück richtung Gästehaus. An der Rezeption hatten wir eine Busfahrt nach Sihanoukville gebucht und der Bus wartete dort schon auf uns.

In der Dunkelheit, vier Stunden später, kamen wir schließlich an und wurden gleich wieder von Tuk Tuk Fahrern belästigt, die uns zu irgendwelchen Hotels karren wollten. Lehnten dankend ab und suchten ein Gästehaus in der Nähe. Wir fanden auch schnell eins, wo wir für ein Zimmer 5 US$ zahlten!

Nachdem der Wecker uns aus dem Bett schmiss, packten wir schnell zusammen und fragten dann an der Rezeption, wie wir am besten zur Insel Koh Rong Samloem kommen. Der Mann an der Rezeption konnte uns nur anbieten, dass sein Bruder uns zu einer der kleineren Inseln vor Kambodscha bringen könnte. Entschieden uns dann dafür, selbst was zu suchen, da wir lieber zu der größeren Insel wollten. Wir suchten uns also wieder ein Tuk Tuk, erst mal richtung Strand. Während Jenny Bargeld holte, erzählte ich dem Fahrer von unseren Plänen. Der erzählte uns von einem Boot, was Richtung Koh Rong Samloem fahren sollte. Zögerten kurz, aber sagten dann doch zu und er fuhr uns Richtung Hafen. Dort fanden wir ein riesiges Boot, mit vier verschiedenen Decks vor, also fast schon ein Schiff. Zahlten für Hin- und Rückfahrt 25 US$ und hatten wirklich mal wieder richtig Glück. Essen gab es kostenlos und wir holten uns erst mal Kaffee und Pfannkuchen und bestellten dazu noch Mojitos. Ach ja…so muss das Leben sein. Unterwegs stoppten wir dann noch zum Schnorcheln, und bekamen die Ausrüstung auch kostenlos. Dann gab es richtig lecker Mittagsbuffet, wo wir natürlich auch kräftig zulangten.

Der Besitzer ist übrigens Deutscher und wir erzählten ihm von unseren Plänen. Eigentlich macht der auf dem Schiff nur Touren, also quasi klappern die ein paar Touri-Punkte ab und fahren nachtmittags wieder zum Festland. Er erzählte uns von einem Freund, dem auf der Insel eine nagelneue Anlage gehört und wir entschlossen uns spontan da hinzufahren. Davor hielten wir noch an einem Traumstrand an und hatten dort etwas Aufenthalt. Da sah es wirklich aus, wie man es nur aus irgendwelchen Urlaubsanzeigen kennt. Weißer, feiner Sandstrand, dahinter Palmen und Dschungel, davor Meer in verschiedensten Blau -und Grüntönen und absolut NIEMAND dort. Badeten kurz im flachen Wasser und machten dann beim „River Walk“ mit. Wir mussten durch einen braunen Fluss waten und wurden von einem Einheimischen begleitet, der ziemlich witzig war. Das Wasser ist übrigens durch die Teeblätter so braun, die ins Wasser fallen. Liefen dann also durch den Fluss, der links und rechts von Mangroven bewachsen war. Danach ging es wieder ins klare Meerwasser, wo Robert mit einem kleinen Boot auf uns wartete. Fuhren zurück zum Schiff, um unsere Sachen zu holen und dann ging es zur anderen Seite der Insel.

Und dort fanden wir unser persönliches Paradies vor. Da standen wirklich nur vier Bungalows, ein Restaurant und sonst nur weißer Sandstrand und Palmen! Konnten unseren Augen kaum trauen. Ein älteres englisches Ehepaar kam auch noch mit und somit waren wir zu viert an diesem einsamen Strand, es gab quasi mehr Personal als Gäste! Mit Robert und einem Freund von ihm tranken wir noch ein Bierchen und dann zogen wir uns für den Strand um, wo wir die nächsten Stunden verbrachten. Als die Sonne hinter den Bäumen verschwand, liehen wir uns noch kostenlos ein Kanu, womit wir ein bisschen rumpaddelten. Lebend und ohne ins Wasser gefallen zu sein, kehrten wir dann zurück und chillten noch ein bisschen auf der Veranda vor unserem Bungalow. Dann machten wir uns fertig fürs Abendessen und wurden dort von den freundlichen Einheimischen begrüßt. Ich bestellte Pad Thai mit Shrimps und Jenny Gulasch. Da die Anlage einem Deutschen gehört, gab es hier auch europäisches Essen. Sogar Bratwurst und Schnitzel! Dazu bestellten wir noch Frühlingsrollen und eine Flasche Weißwein und verbrachten dort einen sehr schönen Abend.

Dann ging es zurück zum Bungalow, wo wir schnell einschliefen. Nachts wurden wir allerdings gelegentlich von Booten geweckt, die hier in der Bucht langschipperten…

Am nächsten Morgen frühstückten wir in Ruhe und dann ging es wieder an den Strand, wo wir wieder mal den Tag verbrachten. Es war wirklich fantastisch dort, denn man war total ungestört! Wir hatten Robert auch erzählt, dass wir gern noch tauchen gehen wollen. Robert vermittelte uns an einen französischen Kumpel, der Tauchlehrer ist und sogar für die Fremdenlegion getaucht hat! Wir machten zwei Tauchgänge mit ihm aus, verbrachten den ganzen restlichen Tag am und im Wasser und abends gingen wir wieder lecker essen und bestellten eine Flasche Rotwein. Der Besitzer gab uns davon noch ein Glas aus. Die Musik war übrigens der Horror! Es lief fast den ganzen Abend irgendwelche deutsche Schlagermusik, grausam! Naja, hielten das irgendwie aus und als die Flasche leer war, gingen wir zurück zum Bungalow, wo wir schnell Handtücher holten und nachts noch mal baden gingen. Erfrischt ging es zurück und wir saßen noch eine Weile draußen und schauten den Sternenhimmel an, der dort super schön ist, da es fast keine Lichter in der Nähe gibt.

Am Tag darauf gingen wir frühstücken und hatten noch bis mittags Zeit für den Strand. Gegen Mittag kam dann Tauchlehrer Erik aus Frankreich mit seinem Schlauchboot und wir fuhren zur anderen Seite der Insel. Dort zogen wir die Tauchausrüstung an und stürzten uns mal wieder in den Golf von Thailand. Tauchten dort ca. 40 Minuten und hatten eine super Sicht. Da das Wasser sehr klar war sahen wir wieder unglaublich viele Fische und genossen den Tauchgang sehr. Leider ging es Erik nicht so gut und wir tauchten zu schnell wieder auf. Er war wohl etwas krank und somit blieb es bei dem einen Tauchgang. Fuhren dann zurück zu unserem Strand, wo wir noch kurz was gegessen haben und schließlich die Rechnung zahlten. Mit dem Schlauchboot, fuhren wir dann zurück zu Roberts Schiff, der an dem Strand angelegt hatten, wo wir zwei Tage zuvor die Flusswanderung machten. Konnten dort wieder kostenlos essen und bestellten wieder Mojitos und genossen die Zeit auf dem „Partyboot“. Zwei Mojitos und einen Vodka-Shot später, legten wir wieder am Festland an, wo wir mit einem Tuk Tuk Richtung Serendipity Beach fuhren. Dort checkten wir im „Cool Banana“ ein, wo wir 14 USD zahlen mussten. Ganz ehrlich, das ist es auf jeden Fall nicht wert… Bekamen für das Geld ein Zimmer mit zwei Doppelstockbetten und hatten erst mal keinen Strom. Den nächsten Tag verbrachten wir am Strand, wo unglaublich viel los war. Sehr viele Einheimische wollten dort ihren Plunder loswerden und ungestört war man fast gar nicht. Abends hatten wir einen Schlafbus nach Siem Reap gebucht, der um 20 Uhr los fuhr. Dort kamen wir gegen 6 Uhr am nächsten Morgen an, ohne viel geschlafen zu haben.

Erwischten einen coolen Tuk Tuk Fahrer, der uns zu einem netten Gästehaus brachte (Bliss Villa), wo wir für ein großes Zimmer 10 Dollar bezahlten. Kurz darauf gingen wir los um etwas zu essen und nach einer Weile fanden wir ein süßes Café, wo ich erst mal italienisch gegessen hab. Dort trafen wir zufällig den Kanadier wieder, mit dem wir in Phnom Penh unterwegs waren und verabredeten uns für abends mit ihm. Jenny und ich liefen dann weiter und klapperten diverse Souvenirshops ab, wo wir mal wieder bei einigem nicht widerstehen konnten. Halb acht trafen wir uns mit Matt im Irish Pub, wo wir aber nur ein Bier tranken, weil es da ziemlich teuer war. Gingen dann weiter und auf der Suche nach Essen fanden wir uns schließlich auf einem Markt wieder. Dort haben wir Nudelsuppe gegessen und wieder Bier getrunken. Als der Hunger gestillt war, liefen wir zu einer Bar, die wir nachmittags gesehen hatten, wo es Mojitos für nicht mal einen Euro gab. Blieben dort eine Weile und quatschten über alles Mögliche, bis wir dann in die nächste Bar weiter zogen. Davor ließen Jenny und ich uns noch eine Fisch-Massage geben! Man taucht die Füße in eine Art Aquarium, gefüllt mit Fischen, die dann an den Füssen knabberten, das war so krass!

In der nächsten Bar gab es dann Frozen Margarita und draußen Entertainment von diversen Leuten, da wir in der Pub Street saßen, quasi der Partymeile von Siem Reap…

Letzte Location war dann eine weitere Bar, wo wir einen Pitcher Gin Tonic bestellten und Matt und ich noch Jägermeister tranken. Ich bekam sogar noch ein T-Shirt von der Bar gratis hinzu.

Sind nach 1 Uhr zu Hause gewesen und mussten 4 Stunden später wieder raus, da wir Angkor Wat bei Sonnenaufgang anschauen wollten.

Mit Matt ging es im Tuk Tuk zur Tempelanlage, wo wir kurz darauf ankamen. Und was passierte? Es war bewölkt! Hieß also kein Sonnenaufgang für uns… Naja, ließen uns dadurch nicht entmutigen und schauten uns alles in Ruhe an. Wir besichtigten dann noch mehrere Stunden weitere Tempel, doch irgendwann konnten wir nicht mehr und fuhren zurück Richtung Stadt. Es war auf jeden Fall beeindruckend.

Den Rest des Tages verbrachten wir mit shoppen und erstanden neue Sonnenbrillen, Hüte, Hängematten, Taschen, etc. Als wir dann auch endlich Postkarten hatten, gönnten wir uns ein Abendessen beim Mexikaner und Bier konnten wir dann auch irgendwann wieder trinken, aber nur eins.

Am nächsten Morgen mussten wir wieder um halb sechs Uhr morgens aufstehen und um Sechs Uhr fuhren wir dann ein letztes Mal Tuk Tuk. Nach einer halben Stunde kamen wir schließlich am Flughafen an und checkten unser Gepäck ein. Gingen noch in Ruhe frühstücken und dann war es soweit, wir mussten Kambodscha leider schon wieder verlassen. Zurück ging es nach Kuala Lumpur, Malaysia, wo vor fast sechs Wochen unser Abenteuer startete. Wir checkten wieder im „Paradiso Bed & Breakfast“ ein und bekamen diesmal sogar ein Zimmer mit Fenster.

In Kuala Lumpur  verbrachten wir noch einen ruhigen Tag und bereiteten uns auf unser nächstes Abenteuer vor – 1 Jahr Australien, wohin es am nächsten Tag gehen sollte.

Ich kann nur sagen, dass ich mich in Asien verliebt habe. Die Leute dort sind so freundlich- immer ein Lächeln im Gesicht, das Wetter ist meist ein Traum und ich kann kaum realisieren, wie viel wir in dieser kurzen Zeit gesehen haben. Mir kommt es manchmal vor, als wär alles ein Traum gewesen! Es war wirklich ein einmaliges Erlebnis und ich kann jetzt schon sagen, dass ich definitiv wieder dorthin reisen werde.

2 Meinungen

  1. Lieben Dank für den tollen Bericht…ich war mit Euch im Geiste unterwegs:-)

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