Sony Vaio Z: Ultramobile Notebook mit Docking-Station

Die Premiumklasse der Ultra Mobile PCs von Sony ist die Z-Serie. Weil dies einen eigenen Namen benötigt, hat sich deren Marketingabteilung zum schicken „Ultimate Mobile PC“ hinreißen lassen. Das Upgrade findet sowohl äußerlich, als auch innerlich statt.

Das Sony Vaio Z – gemacht für den dicken Geldbeutel

Außen finden sich Parallelen zum gescheiterten Versuch des Sony Vaio X, welches mit Carbon und damaligen 14 Millimeter Bauhöhe jede Konkurrenz schlug, dafür mangelte es dem Gerät an Leistung und es war mit seinem Intel Z Atom eine Lachnummer, die sogar unterhalb der damaligen Netbooks agierte. Dafür durfte man dann trotzdem satte 1500 Euro auf den Tisch legen. Sony wurde vom Kunden bestraft und macht es diesmal besser. Für 250 Euro mehr startet ein richtig kleines Kraftpaket. Intel Core i5-2410M 2,30GHz Dual-Core, 128 GB SATA Flash SSD, 4 GB Arbeitsspeicher und ein 13 Zoll großes LCD Display mit 1600×900 Auflösung.

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Wer zu dieser Konfiguration des Sony Vaio Z greift, der verzichtet auf die Docking-Station, welche mit Standard DVD-Laufwerk und integrierter AMD Radeon HD 6650M Grafikkarte satte 400 Euro Aufpreis verlangt (Blu-Ray für weitere 50 Euro Aufpreis erhältlich). Die Grundausstattung des Notebooks lässt sich aber auch aufrüsten. Intel Core i7-2620M Dual-Core mit 2,70GHz Taktrate und 512 GB SATA Flash SSD, sowie ein 13 Zoll 1920 x 1080 Full HD Display, welches bereits im Vorjahresmodell für aufgeklappte Münder sorgte.

Externe Leistung und die Frage nach dem Desktopersatz

Die im PMD (Power Media Dock) verbaute AMD Radeon HD 6650M erbringt Leistung der unteren Mittelklasse und ist nur für Media-Enthusiasten interessant, Gelegenheitszocker sollten erst gar nicht an diese Lösung als Desktop-Replacement denken. Wer den PC zum Arbeiten oder als Entertainment-Notebook nutzen möchte, der sollte sich ruhig einhergehend mit diesem Gerät beschäftigen.

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Hardcore-Anwender bemängelten in der Vergangenheit des Öfteren die Qualität der Geräte. Abnutzungserscheinungen sind schnell ersichtlich und das Gerät macht keinen Eindruck, als wolle es intensiv genutzt werden. Hier wäre ein Blick auf die klobigeren Lenovo Thinkpads eine bessere Wahl. Zum Auffallen reicht das Gerät allemal. Vorkonfiguriert bei verschiedenen Händlern bereits erhältlich, gekauft werden sollte es aber über den Sony Store, der nicht teuerer oder billiger ist. Wer das Geld über hat, sollte ruhig tief reingreifen. Erst ab über 3000 Euro werden die Konfigurationen des Sony Vaio Z interessant.

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