Sekundenkleber entfernen: Tipps und Tricks

Die Arbeit mit Sekundenkleber ist eine brenzlige Sache: Weil es wegen des schnell trocknenden Klebstoffes schnell gehen muss, verfällt man beim Kleben schnell mal leicht in Hektik. Da landet des öfteren ein Tropfen auf einer Oberfläche, wo er eigentlich gar nicht hin sollte.

Sekundenkleber lässt sich von fast allen Oberflächen lösen

Wenn es nicht gerade die eigene Haut ist, die dann mit Sekundenkleber beschmiert ist, geben viele die Hoffnung den Sekundenkleber entfernen zu können, bereits vor dem ersten Versuch auf. Doch es gibt ein paar Hausmittel, mit denen man Sekundenkleber entfernen kann.

Wir verraten Ihnen, welche das sind und auf welcher Oberfläche sie funktionieren.

Sekundenkleber entfernen: So wirds gemacht!

1

Metallische Oberflächen

Wenn sich der Sekundenkleber auf einer metallischen Oberfläche befindet, können Sie ihn mit Aceton lösen. Aceton ist ein Lösungsmittel, das Sie in jedem Baumarkt und in einigen Drogerien erhalten können.
Sollte sich der Sekundenkleber auf lackierten Oberflächen oder Kunststoffoberflächen befinden, ist von Aceton dringend abzuraten, da das Lösungsmittel beide Oberflächen angreift.

2

Wärme

Ein weiteres effektives Hausmittel um Sekundenkleber zu entfernen ist Wärme. Sie können die Flächen mit circa 60-70 Grad heißem Wasser einweichen. Dann quellt der Klebstoff auf und lässt sich mit einem Spachtel problemlos entfernen.

3

Kälte

Eine andere Möglichkeit ist es, das Material abzukühlen. Sollten Hitze und Lösungsmittel versagen, kann die Kälte eine mögliche Hilfe sein. Je nach Größe des betroffenen Gegenstandes, legen Sie ihn in die Gefriertruhe. Dadurch kühlt das Material ab und zieht sich zusammen. Der Klebstoff springt dann einfach ab. Falls das Material zu groß für eine Gefriertruhe ist, können Sie die Oberfläche auch mit flüssigem Stickstoff kühlen. Sollte der Klebstoff nicht von alleine abspringen, können Sie ihn dann auf jedenfall leicht mechanisch entfernen.

4

Sekundenkleber auf der Haut

Wenn sich Sekundenkleber auf der Haut befindet, sollte man von jedem der oben genannten Hausmittel Abstand nehmen. Es empfiehlt sich in diesem Fall, die Stelle vorsichtig mit etwas Nagellackentferner zu bearbeiten. Je nach Stelle können Sie es zunächst auch mit einer Lauge aus Wasser und Spülmittel einweichen. Falls dies nicht hilft, können Sie auch zu Creme, wie Handcreme oder Vaseline, greifen. Die Creme hilft der Haut beim Heilungsprozess und spendet ihr Feuchtigkeit. Kratzen Sie den Sekundenkleber nicht einfach von der Haut ab, da die Haut großen Schaden davon trägt, weil die einzelnen Hautschichten angegriffen und zerstört werden.

Tipps und Hinweise

  • Nicht alle Lösungsvorschläge funktionieren auch auf allen Oberflächen einwandfrei. Es empfiehlt sich etwas herum zu probieren, da es kaum eine Oberfläche gibt, von der sich Sekundenkleber nicht befreien lässt.
  • Probieren Sie gegebenenfalls vorher an einer unauffälligen Stelle die Wirksamkeit aus.

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