Sassetta – die etruskische Riviera

Das kleine Bergdorf Sassetta ist rund zwölf Kilometer von der regen Küstenlandschaft entfernt, aber diese geringe Entfernung ist ausreichend, um in eine völlig andere Welt einzutauchen. Hier herrscht kein aufgeregtes Treiben, sondern eine angenehme Ruhe. Das hüglige Hinterland mit seiner vegetationsreichen Naturlandschaft lässt sofort die Hektik der Küstenorte vergessen, man taucht ein in eine völlig neue Welt.

Die Geschichte von Sassetta reicht zurück ins 11. Jahrhundert, wo sich die ersten Spuren menschlicher Besiedlung finden. Selbst ein mittelalterliches Kastell nennt der Ort sein Eigen, was aber angesichts der spektakulären mittelalterlichen Bauten in Italien auch nichts Besonderes ist. Das Leben in Sassetta ist traditionsreich und naturverbunden. Wen wundert es da, dass man den Ort wunderbar zum Agrotourismus nutzen kann. Eine Unterkunft in einem traditionellen Steinhaus der Toskana, ökologischer Anbau und Tierhaltung – einfach Natur in ihrem Ursprung. Selbst die Köstlichkeiten, die den Reisenden gereicht werden, sind ein vollkommener Genuss. Reist man außerhalb der Sommermonate, kann es durchaus sein, dass man eines der traditionellen Feste miterleben darf, wie das „Oktoberfest“. Selbstverständlich nicht im Sinne der Deutschen, sondern mit einem Eselrennen, unglaublich leckeren Gerichten und viel Tanz.

Die Umgebung von Sassetta lädt zudem zu ausgiebigen Wanderungen und Radtouren ein. Die einzigartige Naturlandschaft wird dabei jeden Ansprüchen gerecht und wer möchte, dem steht das gut ausgebaute Trekkingwegenetz zur Verfügung.

Man muss natürlich nicht vollends auf den Badeurlaub verzichten, schließlich sind die zwölf Kilometer bis zur Küste keine unüberwindbare Hürde, aber man wird am Abend erleichtert nach Sassetta zurückkehren.

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