Rise of Nightmares: Survival-Horror-Shooter für die Xbox Kinect

Während die Nintendo Wii ihre Kameralösung mit Sport– und Interaktivspielen für die Familie beliefert, die PlayStation 3 einmal alle japanischen Erfolgsprodukte für die Move-Steuerung neu auflegt, bringt die Xbox 360 Shooter, Horror und andere Formen von Gewaltspielen für seine Xbox 360 und der dazugehörigen Kinect-Steuerung auf den Markt. Die neueste Errungenschaft wird von Sega umgesetzt und könnte kaum blutiger sein.

In Rise of Nightmares auf der Suche nach unserer Geliebten

Ja, da verliert man mal seine Freundin im Urlaub bei einer romantischen Zugfahrt in Rumänien und schon ist sie in den Fängen eines wahnsinnigen Wissenschaftlers. Zuvor wurde uns ein Unglück prophezeit, dass wir dann auch in Form eines Zugunglücks haben. Zugunglück, Frau weg und jetzt auch noch die blutigen Innereien der Insassen des Zuges verstreut auf dem Boden, die ein Indiz darauf geben, dass hier irgendwas nicht stimmt und dabei handelt es sich nicht nur um die Handlung. Der Handlungsort des zu spielenden Teils beschränkt sich dabei größtenteils auf eine Villa, in der sich irgendwo der Wissenschaftler versteckt, inklusive der verschwundenen Zuginsassen. Gerade mal noch der Weg dorthin ist in eine etwas anderen Umgebung verpackt. Gekämpft wird dabei gegen Zombies aller Couleur. Scheint als habe der Irre ein wenig mit den Menschen in seiner Umgebung rumexperimentiert und zu viele Robocop-Filme geschaut, denn die lebenden Toten sind mit Altmetall-Implantaten ausgestattet, die das Töten des Helden erleichtern sollen. Wie aber überstehen wir den Kampf? Wir greifen uns alles was in der Gegend rumliegt. Angefangen bei Metallrohren, bis hin zur Shotgun, die man natürlich auch im realen Leben öfter mal auf der Müllkippe rumliegen sieht. Wie schön, dass die Waffen gleich auch noch inklusive Munition sind. Geht einem die Munition aus, bleibt uns noch der Dampfhammer in Form unserer Faust. Der hat schon bei Bud Spencer super funktioniert, warum also nicht auch in Rise of Nightmares?

Merkwürdige Affenbewegungen vor dem Bildschirm

Damit wir die Waffen gegen die Zombiearmee auch einsetzen können, muss der Spieler sich vor die Xbox Kinect Kamera stellen und mit seinen Fäusten und Füßen zuschlagen, kann sich aber auch den Feind vom Leib halten, indem er ihn durch eine simulierte Stoßbewegung wegstößt. Klappt alles ganz super, nur wenn es mal hektisch wird, dann interpretiert die Kinect-Steuerung den ein oder anderen Befehl falsch. Dies führt unweigerlich zum Tod. Zuviel Sport ist und bleibt halt Mord.

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Wie lässt sich Rise of Nightmares zusammenfassen? Saw trifft auf Dawn of the Dead aus der Ego-Perspektive. Das die Altersfreigabe nicht unter 18 Jahre ist, dürfte klar sein. Wer sich den Xbox 360 Titel anschaffen möchte, erhält kurzweiligen Horror mit monotoner Umgebung, die schick in Szene gesetzt wurde. Gespielt werden sollte in möglichst dunkler Umgebung.

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Eine Meinung

  1. uff, da kriege ich ja alleine schon von dem video &der beschreibung gänsehaut!

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