Raubkatze jagt Lotus

           

Bevor Spieleentwickler Core Design mit einer gewissen Lara Croft anno 1996 eine wahre Ikone der Games-Historie erschuf, sorgte man 4 Jahre zuvor mit der Versoftung des Supersportwagens Jaguar XJ220 für Furore. Die edle Raserei kam im selben Jahr heraus wie der dritte Teil der etablierten Lotus-Serie von Magnetic Fields, nämlich 1992. Da ich mich vorletzte Woche ausgiebig mit den Lotus-Sportwagen vergnügt habe, war es nun Zeit, das Auto zu wechseln. Vorhang auf für Jaguar XJ220!

         

Nachdem man das kurze aber stylishe Intro mit der eingängigen Titelmelodie genossen hat, findet man sich im schicken Hauptmenü wieder – soweit alles bekannt von der Konkurrenz. Und auch den CD-Player, mit dem man sich die Begleitmelodien für die Strecken aussuchen kann, kennt man bereits seit Lotus 1. Die insgesamt 36 Strecken verteilen sich auf 12 Länder, die sich grafisch stark unterscheiden: so brettert man in England durch dichten Nebel oder Regen oder in ferneren Ländern durch die Wüste und an hübschen Wasserfällen vorbei. Bei all den schicken Landschaften sollte man aber immer die Benzinanzeige im Auge behalten, denn zwischendurch heißt’s: auftanken! Das bringt eine gehörige Portion Spannung mit sich, wenn man mit ansehen muss, wie die Konkurrenz während des Stopps an einem vorbeirast. Anders als bei der Lotus-Trilogie startet man die Rennen in England und kann sich danach auf einer Weltkarte den nächsten Austragungsort aussuchen. War man bei einem Rennen erfolgreich, gibt es eine motivierende Siegerehrung zu bestaunen. Obendrein muss man sich um die Reparatur seiner Nobelkarosse kümmern – auch das gab es bei den Lotus-Games nicht.

         

Die Macher haben zudem einen leicht zu bedienenden Streckeneditor auf die Floppydisk gepackt, mit dem man recht schnell eigene Strecken erschaffen kann – der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Natürlich kann man Jaguar XJ220 auch zu zweit am Splitscreen spielen, was den Spielspaß gehörig nach oben treibt. Mit Core Designs Rennspiel kann man also immer noch eine Menge Spaß haben — für mich ein zeitloser Klassiker!

         

Jaguar XJ220 erschien 1992 ursprünglich für Commodores Amiga und wurde später dann für den Atari ST, IBM-PCs und 1993 sogar für Segas Mega CD umgesetzt.

4 Meinungen

  1. Stimmt, man verdrängt so einiges! Aber das ist wahrscheinlich gut so, denn sonst würden wohl noch weniger Kinder geboren werden.In den ersten sechs Monaten hat unser Sohn abends meist in einem Babywipper gelegen, den haben wir dann zu uns auf das Bett gestellt (mit dem Rücken zum Fernseher). Wir konnten ihn bequem mit dem Fuß anwippen (wenn er wollte), er konnte uns beobachten, wir Eltern konnten kuscheln oder fernsehen. Nachts sind der Kleine und ich dann ins Gästebett gewechselt, damit wenigstens der Papa durchschlafen konnte. Als er sechs Monate alt war, haben wir ihn dann gemeinsam an sein Zimmer und Bett gewöhnt und mit der Hilfe des oben genannten Buches „Jedes Kind kann schlafen lernen“ hat es tatsächlich auch innerhalb von 10 Tagen geklappt…. und „funktioniert“ auch nach drei weiteren Jahren noch.Alles wird gut !

  2. Mein Gott – so war es. Allerdings hatte ich mich heute mit Joe getroffen, dem Vierwochenbaby. Mittags sind diese Mütter entspannter wie ich – da schlafen die Kinder noch den ganzen Tag!

  3. Diese Zeit vergeht so schnell, das erste Jahr, man bekommt es doch irgendwie gar nicht so bewusst mit.“Abende, an denen wir keine einzige DVD in einem Stück sehen konnten“ das kenne ich auch nur zu gut, meist, weil einem schon nach 15 min. die Augen zugefallen sind.Und ja, es wird anders, und auch besser 😉

  4. Oh ja, man vergisst so schnell. Mir wird das gerade in letzter Zeit bewusst, da unsere Tochter gerade ein Jahr alt geworden ist und wir im Mai unser zweites Töchterchen erwarten. Wie war das noch vor einem Jahr? Ein Kind, das gestillt wird? Ein Kind, das nicht durchschläft? Ein Kind, das nicht herumtobt, sondern tagsüber dafür meistens schläft? Ich bin schon so gespannt…

    Torsten grüßt!

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