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    Start » Pay per Post: Vorteile und Nachteile der Bezahlung per Blogbeitrag
    Finanzen & Handel

    Pay per Post: Vorteile und Nachteile der Bezahlung per Blogbeitrag

    18. Januar 20113 Minuten Lesezeit

    Pay per Post ist eine Form des Social Media Marketing, dessen Funktionsweise darin begründet ist, dass Blogger ihren Lesern im Rahmen ihrer Artikel auch gesponsorte Posts bieten. Es gibt verschiedene Pay per Post Systeme, doch funktionieren sie prinzipiell sehr ähnlich.

    Die Vorteile liegen für Kunden in der Verbreitung der Bekanntheit ihrer Produkte, für die Blogger selbst in der Bezahlung pro eingestelltem Artikel. Als nachteilig wird oftmals empfunden, dass die Glaubwürdigkeit der Blogger darunter leiden kann, wenn bekannt wird, dass sie für ihre Empfehlungen bezahlt wurden.

    Andererseits ist es auch möglich, mittels negativer Berichte ebenfalls Leser zu generieren – wichtig ist bei dieser Funktionsweise, die Authentizität nicht zu vergessen, damit Pay per Post für alle drei Beteiligten – Auftraggeber, Autor und Angesprochene – lohnenswert ist.

    Pay per Post: So wirds gemacht!

    1

    Anmelden

    Um die Vorteile von Pay per Post nutzen zu können, muss man sich zunächst bei einem der Anbieter anmelden. Das gilt gleichermaßen für Autoren, die einen Job möchten, und für Auftraggeber, die eine Texterin oder einen Texter für ihre Werbung suchen.

    2

    Für Auftraggeber: Anweisungen erstellen

    Der Auftraggeber füllt eine Seite aus, auf der er das Produkt beschreibt, die Bezahlung festlegt und die Ansprüche erörtert. Dies wird „Opportunity“ genannt.

    3

    Blogs festlegen

    Als Auftraggeber kann man auch angeben, welche Art Blogs im Social Media Marketing in Frage kommen, basierend auf Kategorien, Themen und Orten. Später kann man sich auch gezielt auf einige Blogs festlegen.

    4

    Links angeben

    Schlussendlich werden die gewünschten Links angegeben.

    5

    Posts abweisen

    Sollten die eingestellten Artikel nicht den gewünschten Kriterien entsprechen, kann man sie auch ablehnen.

    6

    Für Blogger: Blog registrieren

    Als erstes nach dem Anmelden registriert man seinen Blog und gibt die eigenen Kriterien ein.

    7

    Opportunities heraussuchen

    Man bekommt eine Liste mit Vorschlägen, aus denen man sich die Produkte heraussuchen kann, über die man gerne schreiben möchte.

    8

    Artikel schreiben

    Hat man sich ein Thema heraus gesucht, schreibt man einfach seinen Artikel gemäß den Anforderungen und schickt ihn im Autoren-Abschnitt des Pay per Post Anbieters ab.

    9

    Akzeptierte Posts

    Wenn der Kunde den Post akzeptiert, kann man ihn auch auf der eigenen Seite veröffentlichen.

    10

    Bezahlung

    Innerhalb von 30 Tagen wird der vereinbarte Betrag überwiesen. PayPal hat sich an dieser Stelle als gute Möglichkeit erwiesen.

    Tipps und Hinweise

    • Um nicht von der Leserschaft und von den Auftraggebern ignoriert zu werden, empfiehlt es sich Sponsored Posts und eigene Themen im Verhältnis 1:10 zu schreiben.
    • Vorteil: Man wird für seine Autorentätigkeit bezahlt.
    • Nachteil: Manche Mitglieder der Blogosphäre halten Pay per Post für unethisch.
    • Vorteil: Man bekommt preisgünstige Werbung in ansonsten schwierig zu erreichenden Demographien.
    • Nachteil: Die Artikel können unter Umständen nicht den Vorstellungen entsprechen.
    • Vorteil: Auch negative Artikel können Kunden auf das Produkt aufmerksam machen – es gibt keine schlechte Werbung.
    • Nachteil: Wenn die Reputation des Bloggers abnimmt, nützen Sponsored Posts nichts mehr.

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