Neuwahlen in Deutschland

Die Krisenkanzlerin wird sie bereits genannt und, dass sich dieser Ausspruch nicht nur auf die Wirtschaftskrise selbst, sondern auch auf die koalitionsinterne Krise bezieht, ist wohl klar. Dennoch: Angela Merkel hat ein Machtwort gesprochen und so nicht nur Guido Westerwelle in seinen Kompetenzbereich verwiesen, sondern auch gleich die Mitglieder der eigenen Reihen. Sie selbst werde ihre Arbeit so lange fortführen, Wie sie dafür gewählt sei und lege dies auch ihren Kollegen nah. (zur Sendung Anne Will)

Neuwahlen in Deutschland – Wozu?

Derzeit wird ja viel spekuliert, gestritten und auch Panik verbreitet. In einem solchen Klima erwachen Menschen wie Guido Westerwelle zu neuem Leben, der die Diskussion um  Neuwahlen erst angeregt hatte. Richtig ernst nimmt den FDP-Chef wohl niemand: In den Medien wird er derzeit immer öfter mit einem zappligen Kind verglichen, dass die Weihnachtsgeschenke schon im Sommer haben möchte. Denn, was  Neuwahlen im Juni, wie Westerwelle es fordert, bringen sollen, wenn im September sowieso die Zukunft der nächsten Legislaturperiode bestimmt wird, ist wahrscheinlich selbst Westerwelle nicht ganz klar. Vermutungen über den Wunsch nach Medienpräsenz können in diesem Zusammenhang wohl nicht von der Hand gewiesen werden.

Die Krise bleibt

Auch wenn  Neuwahlen nicht anstehen, die Finanzkrise bleibt und auch Angela Merkel kann dem Land keine Hoffnung machen, dass diese im September beendet sein wird. Da heißt es langen Atem bewahren und hoffen, dass aus  Berlin eine kurzfristige Lösung für Konzerne wie Opel und Schaeffler kommt.

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