Lymphdrüsenkrebs – Sympthome, Anzeichen und Heilungschancen

Lymphdrüsenkrebs kann prinzipiell jeden treffen und ist unabhängig vom Alter der betroffenen Person. Am häufigsten befallen sind jedoch 20 bis 40-Jährige Personen, sowie Menschen über 70, wobei Männer geringfügig häufiger betroffen sind.

Wissenswertes:
Es werden vier Formen von Lymphdrüsenkrebs unterschieden.
1) Nodulär-sklerosierender Typ, 50 bis 60 Prozent. Typisch sind knotige Infiltrate und Kollagennarben.
2) Mischtyp, etwa 30 Prozent.
3) Lymphozytenreicher Typ, 5 bis 10 Prozent. Häufig bei Männern um das 30. Lebensjahr.
4) Lymphozytenarmer Typ, ebenfalls 5 bis 10 Prozent. Typisch für alte Menschen.
Bei Früherkennung ist die Krankheit gut behandelbar.

Symptome Lymphdrüsenkrebs:

Man vermutet einen Zusammenhang mit dem Epstein-Barr-Virus, was aber noch nicht gänzlich geklärt ist.
Die Symptome sind von Patient zu Patient verschieden. Oft spürt der Betroffene geschwollene, aber schmerzlose Lymphknoten, andere fühlen Beschwerden wie bei einer Grippe (Fieberschübe, Appetitlosigkeit, Husten).
Außerdem treten Müdigkeit, Abgeschlagenheit, sowie Leistungsschwäche auf. Ein weiteres Symptom ist plötzlicher unerklärlicher Gewichtsverlust.
Ist der Krebs bereit fortgeschritten kann es zu einer Vergrößerung von Leber und Milz, sowie zu Blutarmut kommen.

Heilungschancen Lymphdrüsenkrebs:

Je nachdem wie weit der Krebs fortgeschritten ist, wird der Patient meist einer Chemo-, sowie Strahlentherapie unterzogen. Tritt keine Besserung oder Wiederbefall auf, hilft eine weitere Chemotherapie und eine Knochenmarkstransplantation. Jedoch läßt es sich nicht pauschal sagen, wie hoch die Heilungschancen bei Lymphdrüsenkrebs ist. Es hängt immer am Fortschritt der Krankheit und von der körperlichen Verfassung jedes Betroffenen ab.

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