Normalerweise wird eine Spangentherapie zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr durchgeführt. Manche Therapien sind aber auch früher oder später notwendig.
Lose Zahnspangen
Diese Art von Zahnspangen hat meistens eine verstellbare Platte, die je nach Behandlungsfortschritt verstellt wird, um das Behandlungsziel möglichst bald zu erreichen. Die neuste Errungenschaft auf dem Gebiet der herausnehmbaren Zahnspange sind sogenannte Aligner. Das sind Computergestützte Schienen, die in der Regel alle zwei Wochen ausgewechselt werden. Sie sind weniger auffällig und behindern die Aussprache nicht so massiv, wie die herkämmlichen Spangen.
Feste Zahnspangen
Diese Art der Spangen können aus Edelstahl, Titan, Kunststoff oder durchsichtigem Keramik gefertigt sein. Diese Halterungen, die direkt auf den Zähnen aufgeklebt werden, werden zur Befestigung eines Drahtes genutzt, der die Zahnfehlstellung korrigiert.
Diese Art der Zahnklammer wird in den meisten Fällen als sehr unangenehm empfunden, weil sie in den ersten drei Tagen nach dem Einsetzen schmerzhaft sind und auch hinterher nicht unbedingt leicht zu pflegen sind. Es setzen sich immer wieder Speisereste an den Zahnspangen fest.