Kampf dem Schweißfleck – Was man über Deos wissen sollte

Frau nutzt Deo

Frisch und duftig haben wir unsere Mitmenschen am liebsten: Immerhin 60 Prozent aller Männer und 90 Prozent der Frauen benutzen regelmäßig ein Deo. Und das ist auch gut so – denn nicht nur Hitze, sondern auch Aufregung, heiße Getränke oder scharfes Essen können uns ganz schwer ins Schwitzen bringen. Eigentlich sehr gesund: Schweiß kühlt nämlich die Haut beim Verdunsten und schützt den Körper auf diese Weise zuverlässig vor Überhitzung.

Schweiß hat auch seine guten Seiten

Schweiß an sich ist zuerst einmal nichts Schlechtes. In der Liebe spielt er sogar eine wichtige Rolle: Als Teil unseres eigenen, unverwechselbaren Geruchs sorgt er für eine anziehende Wirkung. Schwierig wird es erst, wenn der Schweiß auf der Haut von Bakterien zersetzt wird: Was dann davon übrig bleibt, riecht eher schlecht. Deodorants vermeiden diesen Vorgang auf zwei verschiedene Arten. Antitranspirantien haben Inhaltsstoffe, die die Hautoberfläche verdichten – die Ausgänge der Schweißdrüsen werden blockiert und die Schweißabgabe dadurch minimiert. Deos hingegen sorgen einfach nur dafür, dass geruchsbildende Bakterien gehemmt werden und schlechter Geruch somit gar nicht erst entstehen kann. Gleichzeitig überdecken Parfumstoffe die eigenen Ausdünstungen.

Welches Deo ist das beste für mich?

Alle handelsüblichen Deos sind wirksam gegen Geruch – Menschen mit sensibler Haut können jedoch vereinzelt allergisch auf Duftstoffe, Konservierungsmittel, ätherische Öle oder Konservierungsstoffe reagieren. Wirkstoffe wie Panthenol, Bisanbolol, Aloe Vera oder Kamille beruhigen die Haut und sorgen für eine bessere Verträglichkeit. Übrigens: Wer das Deo vor dem Anziehen gründlich trocknen lässt, vermeidet weiße Deo-Flecken auf der Kleidung.

Was sonst noch gegen das Schwitzen hilft

Deo sollte immer nur auf die frischgewaschene oder geduschte Haut gegeben werden. Wird zwischendurch nachgesprüht, kann das die Haut reizen und Rötungen hervorrufen. Vermeiden Sie synthetische Kleidung! Besser ist Kleidung aus Naturmaterialien. Beim Sport sind atmungsaktive Funktionstextilien die richtige Wahl: Sie lassen die Nässe verdunsten, statt sie in den Fasern zu speichern. Wer generell schnell schwitzt, reduziert die Bildung von Schweißgeruch auch durch die Entfernung der Achselhaare – hier versammeln sich nämlich die meisten Bakterien. Und achten Sie darauf, nicht zu scharf zu essen – manche Gewürze sind ganz schön schweißtreibend…

Foto: Thinkstock, iStock, Alliance

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