Kalt duschen: Was bringt das kühle Abbrausen?

Für den klassischen Warmduscher ist der Gedanke kalt duschen zu gehen eine Horrorvorstellung. Doch es lohnt sich, das kalte Bad auszuprobieren und in seine Duschgewohnheiten zu integrieren, denn es fördert die Gesundheit.

Nach dem Sport: kalt duschen!

Wer regelmäßig Sport betreibt, wird die positive Wirkung von kalten – oder Wechselduschen kennen. Schließlich kann so Muskelkater vorgebeugt werden, zu dem es nach einer intensiven Trainingseinheit immer kommen kann, und zugleich wird die Regeneration verbessert. Das Wechseln von warm und kalt duschen bewirkt, dass sich die Muskeln erst dehnen und dann wieder zusammenziehen. Auf diese Weise kommt es zu einer schonenden Entgiftung, da die, durch das Training angesammelten, Schadstoffe im Muskel „hinausgedrückt“ werden. Um den Effekt noch zu steigern, kann man sich beim Kaltduschen mit einem Schwamm oder Bürste kräftig massieren.

Doch kalt zu duschen oder Wechselduschen ist nicht nur nach dem Sport oder für die Regeneration von Vorteil. Ebenso wird der Kreislauf und somit die Blutversorgung des Organismus mit frischem Blut verbessert. Kaltes Duschen hilft, den Körper auf einfache Art und Weise von Schmutz und Giftstoffen zu befreien, die oftmals eine reine Brutstätten verschiedenster Krankheiten sind. Auch das Immunsystem profitiert von der kalten Dusche und wird dadurch gestärkt. Besonders im Herbst und Winter ist es von Vorteil, um sich besser vor klassischen Krankheiten wie Erkältung zu schützen.

Tipps: Sanfter Einstieg für Kaltduscher

Doch aller Anfang ist schwer. Daher ist für Anfänger ein sanfter Einstieg zu empfehlen. Anstatt sich gleich kalt abzubrausen, sollte man mit lauwarmen Wasser starten und die Dosis des kalten Wassers peu à peu erhöhen. Für viele undenkbar, doch die kalte Dusche wird sich mit der Zeit sehr angenehm anfühlen. Hat sich der Körper an die ungewöhnlichen Duschtemperaturen gewöhnt, fühlt man sich danach frisch und vital. Zudem beugt regelmäßiges Kaltduschen Faltenbildung vor und ist eine gute Maßnahme gegen Cellulite.

Und wer immer noch nicht überzeugt ist, der kann vielleicht mit folgendem Argument gelockt werden: Kalt duschen schont das Portemonnaie, da das Wasser nicht erst erwärmt werden muss.

Foto: die-exklusiven – Fotolia

4 Meinungen

  1. Die Menge der beschriebenen positiven Effekte, wird mich auf jeden Fall nach dem Sport mal probieren lassen, ob es wirklich hilft…Und wenn man dabei noch Geld spart – umso besser

  2. Immer wieder lese ich diese Hinweise auf die gesundheitsfördernde Wirkung von kalten Duschen, und immer wieder schrecke ich dann in der Brause zurück weil es halt leider wirklich kalt und unangenehm ist – jetzt im Winter ganz besonders.Aber den Trick hier die Temperatur so nach und nach zu erniedrigen muss ich wirklich ausprobieren. Thermometer hab ich. Ob es irgendwann wirklich „angenehm“ wird muss die Zukunft zeigen – da bleib ich skeptisch.

  3. Im Sommer klemme ich mir die kalte Dusche immer, aber seit dem Herbst gehört sie wieder zum festen Duschprogramm!

  4. Früher hatte ich mehrmals im Jahr entzündete Nebenhöhlen oder Mandelentzündung. Meine damalige Freundin hatte mich als Warmduscher gehänselt und bei mir einen empfindlichen Nerv getroffen. Na ja, ich hab angefangen kalt zu duschen, immer. Das mache ich jetzt seit ca. 15 Jahren so. Es tut mir gut. Seit dem hatte ich keine Probleme mehr mit den Mandeln oder Nebenhöhlen. Im Winter ist es schon manchmal schwer unter das kalte Wasser zu steigen, mit ganz wenigen Ausnahmen überwinde ich mich dann doch immer. Das stärkt den Willensmuskel 😉

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