Johnny Cash: American VI- Ain’t No Grave

Um der 1932 in Kingsland, USA geborenen Musiklegende Johnny Cash gerecht zu werden, reichen sicherlich nicht weniger als 1000 Seiten eines Buches. Mit mehr als 53 Millionen verkauften Tonträgern und einer Anzahl an veröffentlichten Alben, deren Titel nur zu nennen, den Rahmen dieses Blogs schon sprengen würde, zählt der amerikanische Country-Star wohl zu den berühmtesten und erfolgreichsten Interpreten überhaupt.

Johnny Cash: Ein kleiner Abriss

Als sich 1993 der Produzent Rick Rubin, der unter anderem durch Bands wie Run-D.M.C. und die Beastie Boys bekannt wurde, der Ikone Johnny Cash mit einem Angebot näherte, war dieser zunächst misstrauisch. Doch seine ungebrochene Lust an der Musik brachte ihn dazu, erneut einen Plattenvertrag zu unterzeichnen und im anschließenden Jahr mit dem Album American Recordings ein atemberaubendes Comeback zu feiern. Ein Grammy für das beste Folk-Album und weitere Alben steigerten nun auch seinen Bekanntheitsgrad innerhalb des jüngeren Publikums.

American VI: Ain´t No Grave: Das neue Meisterwerk

Nach ein paar weiteren Alben kommt nun wohl das letzte Studioalbum von Johnny Cash in die Plattenläden. Seine letzten Songs im Zeitraum von seinem Werk American IV bis zu seinem Tod im September des Jahres 2003 wurden in dem Album American VI: Ain´t No Grave zusammengefasst.

Im Mai seines Todesjahres verstarb auch seine Frau, was Cash in den Songs zu verarbeiten versuchte. Die düstere Atmosphäre soll jedoch keinerlei Verzweiflung, sondern vielmehr eine Leichtigkeit und einen Abschied vom Schmerz symbolisieren. Doch auch hier hat Johnny Cash seine zerbrechlich wirkende Stimme unter Kontrolle und wird mit diesem Meisterwerk sicherlich noch einmal beweisen, dass er einer, wenn nicht sogar der erfolgreichste Musiker in der Geschichte der Menschheit gewesen ist und auch für immer bleiben wird!

Johnny Cash – American VI: Ain´t No Grave:

  1. Ain´t No Grave
  2. Redemption Day
  3. For The Good Times
  4. I Corinthians 15 : 55
  5. Can´t Help But Wonder Where I´m Bound
  6. Satisfied Mind
  7. I Don´t Hurt Anymore
  8. Cool Water
  9. Last Night I Had The Strangest Dream
  10. Aloha Oe

Eine Meinung

  1. der späte hype um johnny cash ist erstaunlich. er hat jahrzehntelang musikalisch brach gelegen. irgendwie schade. aber der späte ruhm ist ihm zu gönnen. auch wenn er nciht mehr viel davon geniessen konnte. er hätte es sicherlich getan.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.