Jerusalem 70

Israel führt Krieg. Israelische Panzer zerstören Häuser, in deren Kellern feindliche Raketen vermutet werden. Dörfer liegen unter Feuer der israelischen Artillerie – wir sehen sie jeden Abend in den Nachrichten. Wird die Bodenoffensive ausgeweitet oder nicht? Die Häuser von Terroristen werden in die Luft gesprengt und von Armee-Bulldozern plattgewalzt. Auch wenn israelische Politiker den Tod von Kindern bedauern, ein Ende ist nicht abzusehen.

Palästina gehörte wie fast der ganze Rest der bekannten antiken Welt zum römischen Reich. Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Provinzen kam Palästina nie zur Ruhe, sondern blieb ein steter Unruheherd. Jesus wurde von den Römern gekreuzigt, weil man glaubte, er plane den Aufstand. Im Jahr 70 wurde Jerusalem im Anschluss an einen jüdischen Aufstand gegen die Römer platt gemacht – nicht zum ersten Mal in seiner Geschichte – und nicht zum letzten Mal. Eine echte Chance hatten die Juden nicht. Die Assyrer und die Babylonier waren auch schon mit ihren den Bulldozern da gewesen. 63 v.Chr kam Pompeius und eroberte die Stadt. 132 n.Chr vertrieb Hadrian alle Juden aus Jerusalem und machte daraus eine heidnische Stadt. Es kamen die Perser, die Kreuzritter, es kam Saladin, es kamen und gingen die Engländer. Jerusalem war 1948 – nach erbitterten Kämpfen zwischen Juden und Arabern – besetzt und zwischen Jordanien und Israel aufgeteilt worden, 1967 im Anschluss an den Sechstagekrieg aber wieder vereinigt. König David selbst, der große König der Juden, musste Jerusalem erst von den Jebusitern erobern, bevor es um 1000 v.Chr. seine Hauptstadt werden konnte.

Jerusalem liegt außerhalb der Reichweite der Hisbollah-Raketen, nicht aber Tel-Aviv, Netanja und Haifa, ganz zu schweigen von den vielen kleinen Orten, die schon seit langem mit den Raketen aus dem Libanon leben müssen.

Jerusalem ist die heilige Stadt dreier großer Religionen – das zu sagen ist mittlerweile so was von trivial. Die jüdische Klagemauer ist die Ruine des Jerusalemer Tempels, in dem einst die zehn Gebote aufbewahrt wurden – zerstört von den Römern. In der Nähe steht die christliche Grabeskirche, darin das (leere) Grab Jesu. Davon ist nicht mehr viel vom original zu sehen: Zu viele Kriege sind darüber hinweggegangen. Der muslimische Felsendom ist noch heil, aber schwer bewacht von israelischen Sicherheitskräften.

Israel führt Krieg. Auf den israelischen Panzern sitzen junge Soldaten und beten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Gegner nicht beten. In Israel sitzen Menschen in Luftschutzbunkern – voller Angst vor den Hisbollah-Raketen. Im Libanon gibt es keine Luftschutzkeller.

Wünschet Jerusalem Glück! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!

Es möge Friede sein in deinen Mauern und Glück in deinen Palästen.

Um meiner Brüder und Freunde Willen will ich dir Frieden wünschen.

(Psalm 122, 6 – 8)

Keine Meinungen

  1. wie können Activision sich sowas überhaubt wagen, das beste PC game aller zeiten nicht pür pc rauszubringen. diesen drecksladen sollte man beukottieren. die mit ihren scheiss fehlerhaften konsolen versionen. ich hab bis jetzt noch kein X-Box 360 game gespielt das keine fehler hat. also bevor ihr noch mehr fehlerhafte scheißspiele rausbringt, überarbeitet doch erstmal die behinderte X-Box 360, die konsole ist nämlich ein einziger großer fehler von Microsoft.

  2. Da hast du völlig recht.Es ist eine Schande ,von Activision ,dass sie Call of Duty3 nur für Konsolen verkaufen.Denn schließlich sind schießspiele a: für konsolen überhaupt nicht geeignet und b: es gibt nicht viele Leute mit Konsolen die online spielen.B ist besonders wichtig ,weil Call of Duty2 ein großer boom im online gaming war und ist. SCHÄMT EUCH ACTIVISION!!! IHR HABT UNSER VERTRAUEN MISSBRAUCHT!!!

  3. Das ist der größtebullshit cod 3 für konsolen auf den markt zu bringen! auf ne konsole gehören autorennspiele fightspiele und so krimskramsaber ballerspielen lassen sich wohl noch immer am besten am pc zocken das weiß jeder, nur nicht die pappnasen

  4. Scheiß X-Box 360

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