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    Start » Histamin und Histamin-Intoleranz (HIT): Symptome
    Besser Leben

    Histamin und Histamin-Intoleranz (HIT): Symptome

    20. Dezember 20092 Minuten Lesezeit

    Die Histamin-Intoleranz wird durch den Mangel des Histamins abbauenden Enzyms Diaminooxidase (DAO) bzw. durch ein Missverhältnis von Histamin und der DAO verursacht.

    Histamin – besonders histaminhaltige Nahrungsmittel

    Neben der körpereigenen Produktion von Histamin nehmen wir Histamin auch durch die Nahrung auf. Histamin befindet sich in fast allen Lebensmitteln, besonders in jenen, die einen durch Mikroorganismen oder Bakterien unterstützten Reifungsprozessen durchlaufen. Besonders viel Histamin enthalten Nahrungsmittel wie Fisch, Käse, Hartwurst, Alkohol und Fertiggerichte.

    Histamin ist eine biologisch aktive Substanz, vor der sich der Körper durch das histaminabbauende Enzym Diaminooxidase schützt. Das Enzym befindet sich hauptsächlich im Dünndarm, sodass das aufgenommene Histamin bei gesunden Menschen weitestgehend abgebaut wird. Seit kurzem kann die Aktivität von DAO im Blut gemessen werden. Wenn der Wert unter 3 U/ml liegt ist von einer Histaminintoleranz auszugehen, bis 10 U/ml ist eine Histaminintoleranz wahrscheinlich.

    Histaminintoleranz – Symptome und Ursache

    Die Unverträglichkeit von Histamin ist nach Ansicht einiger Mediziner nicht angeboren, sondern eine erworbene Allergie. Knapp 1 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden an der Histamin-Intoleranz, wobei rund 80 Prozent der erkrankten Patienten weiblich und mittleren Alters sind.

    Die Histaminintoleranz wird durch eine Störung im Histmainabbau und äußert sich durch zahlreiche Symptome, die allergischen Reaktionen ähneln. Symptome für eine Histaminintoleranz können sein:

    1. Kopfschmerzen
    2. Herzrasen
    3. Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfällen, Bachschmerzen, Sodbrennen, Brechreiz
    4. Zu niedriger Blutdruck
    5. Schwellungen der Augenlider
    6. Wassereinlagerungen
    7. Laufende Nase
    8. Hautrötungen und Hitzewallungen (Flushreaktionen)
    9. Schlafstörungen
    10. Erschöpfungszustände
    11. Gliederschmerzen
    12. Regelbeschwerden, besonders am ersten Tag der Regel, PMS

    Das typische Symptom bei einer Histmainintoleranz sind Magen-Darm-Störungen,  wie Oberbauchbeschwerden, Übelkeit und/oder Erbrechen. Da das Histamin in tiefer gelegenen Darmanschnitten abgebaut wird, können die Symptome auch erst nach mehreren Stunden auftreten. Die Behandlung der Histaminintoleranz besteht vorwiegend in einer histaminfreien bzw. histaminarmen Diät, wobei die oberste Regel ist Esswaren so frisch wie möglich zu verzehren, da mit zunehmender Reifung oder Gärung der Nahrung der Histamingehalt steigt.

    Name der Krankheit: Histaminintoleranz

    Symptome: Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwellungen der Augenlider,  niederiger Blutdruck, Wassereinlagerungen, laufende Nasde, Hautrötungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Gliederschmerzen, Regelbeschwerden

    Therapie: histaminfreie bzw. histaminarme Diät, Medikamente

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