Histamin und Histamin-Intoleranz (HIT): Symptome

Die Histamin-Intoleranz wird durch den Mangel des Histamins abbauenden Enzyms Diaminooxidase (DAO) bzw. durch ein Missverhältnis von Histamin und der DAO verursacht.

Histamin – besonders histaminhaltige Nahrungsmittel

Neben der körpereigenen Produktion von Histamin nehmen wir Histamin auch durch die Nahrung auf. Histamin befindet sich in fast allen Lebensmitteln, besonders in jenen, die einen durch Mikroorganismen oder Bakterien unterstützten Reifungsprozessen durchlaufen. Besonders viel Histamin enthalten Nahrungsmittel wie Fisch, Käse, Hartwurst, Alkohol und Fertiggerichte.

Histamin ist eine biologisch aktive Substanz, vor der sich der Körper durch das histaminabbauende Enzym Diaminooxidase schützt. Das Enzym befindet sich hauptsächlich im Dünndarm, sodass das aufgenommene Histamin bei gesunden Menschen weitestgehend abgebaut wird. Seit kurzem kann die Aktivität von DAO im Blut gemessen werden. Wenn der Wert unter 3 U/ml liegt ist von einer Histaminintoleranz auszugehen, bis 10 U/ml ist eine Histaminintoleranz wahrscheinlich.

Histaminintoleranz – Symptome und Ursache

Die Unverträglichkeit von Histamin ist nach Ansicht einiger Mediziner nicht angeboren, sondern eine erworbene Allergie. Knapp 1 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden an der Histamin-Intoleranz, wobei rund 80 Prozent der erkrankten Patienten weiblich und mittleren Alters sind.

Die Histaminintoleranz wird durch eine Störung im Histmainabbau und äußert sich durch zahlreiche Symptome, die allergischen Reaktionen ähneln. Symptome für eine Histaminintoleranz können sein:

  1. Kopfschmerzen
  2. Herzrasen
  3. Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfällen, Bachschmerzen, Sodbrennen, Brechreiz
  4. Zu niedriger Blutdruck
  5. Schwellungen der Augenlider
  6. Wassereinlagerungen
  7. Laufende Nase
  8. Hautrötungen und Hitzewallungen (Flushreaktionen)
  9. Schlafstörungen
  10. Erschöpfungszustände
  11. Gliederschmerzen
  12. Regelbeschwerden, besonders am ersten Tag der Regel, PMS

Das typische Symptom bei einer Histmainintoleranz sind Magen-Darm-Störungen,  wie Oberbauchbeschwerden, Übelkeit und/oder Erbrechen. Da das Histamin in tiefer gelegenen Darmanschnitten abgebaut wird, können die Symptome auch erst nach mehreren Stunden auftreten. Die Behandlung der Histaminintoleranz besteht vorwiegend in einer histaminfreien bzw. histaminarmen Diät, wobei die oberste Regel ist Esswaren so frisch wie möglich zu verzehren, da mit zunehmender Reifung oder Gärung der Nahrung der Histamingehalt steigt.

Name der Krankheit: Histaminintoleranz

Symptome: Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schwellungen der Augenlider,  niederiger Blutdruck, Wassereinlagerungen, laufende Nasde, Hautrötungen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Gliederschmerzen, Regelbeschwerden

Therapie: histaminfreie bzw. histaminarme Diät, Medikamente

Eine Meinung

  1. Meine Mutter hat eine Rippenfraktur gehabt aber sie wusste nicht darauf und spaeter war es sehr schlecht. Diese Tipps sind sehr wichtig und nutzbar! danke!

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