Hilfe, mein Kind wächst – alles über die Wachstumsphasen

Wächst das Kind auffallend schnell oder langsam, sind viele Eltern verunsichert und fragen sich, wie viel Wachstum in welchem Alter normal ist. Grundsätzlich gilt: Die Wachstumsphasen verlaufen bei jedem Kind individuell, sodass sich nur schwer allgemeingültige Aussagen treffen lassen. Dennoch gibt es zahlreiche Anhaltspunkte, an denen Eltern erkennen können, ob bei ihrem Kind alles in Ordnung ist.

Die drei Wachstumsphasen

Die erste Wachstumsphase durchleben Kinder in ihren ersten drei Lebensjahren. In diesem Zeitraum kann sich die Körpergröße nahezu verdoppeln, und auch die übrige Entwicklung macht einen großen Schritt nach vorn: Das Baby wird zu einem Kleinkind und lernt Krabbeln, Laufen und Sprechen. Das körperliche Wachstum nimmt in dieser Phase richtig an Fahrt auf, während es sich anschließend etwas verlangsamt. Pro Jahr wächst das Kind nun vergleichsweise langsam etwa um fünf bis sechs Zentimeter. Der dritte und letzte Wachstumsschub erfolgt während der Pubertät: Bis zu zehn Zentimeter können nun jedes Jahr hinzukommen. Die körperliche Entwicklung von Mädchen ist bereits im Alter von 17 Jahren abgeschlossen, während Jungen noch circa zwei Jahre länger wachsen können. Viele Kinder leiden während der Wachstumsphasen unter Wachstumsschmerzen. Diese haben ihren Ursprung vermutlich in einer Überdehnung der Sehnen und Bänder und sind in der Regel völlig harmlos.

Welche Rolle spielt die Ernährung?

Neben genetischen Einflüssen spielen auch die Lebensumstände eine große Rolle für das Wachstum eines Kindes. Damit die Knochen kräftig werden, benötigt der Körper viel Phosphor und Kalzium, das beispielsweise in Milch vorhanden ist. Zusätzlich muss der Organismus mit ausreichend Vitamin D versorgt werden, damit er das Kalzium überhaupt aufnehmen und verarbeiten kann. Fisch, Butter, Margarine und Eier sollten daher ebenfalls regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Darüber hinaus ist es ausgesprochen wichtig, das Kind so oft wie möglich zum Toben nach draußen zu schicken: Die Sonne regt den Körper zur Bildung von eigenem Vitamin D an. Außerdem stärkt regelmäßige Bewegung das Knochengerüst und kurbelt den Kreislauf an.

Die Kindesentwicklung positiv beeinflussen

Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft sind in jedem Alter förderlich für die Gesundheit. Gerade bei Kindern sind dies jedoch die wichtigsten Zutaten für ein gesundes Wachstum. Eltern können also durchaus etwas tun, damit die Knochen und der gesamte Bewegungsapparat ihrer Sprösslinge stark und widerstandsfähig werden.

Bildnachweis: Thinkstock, iStock, BrianAJackson

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