Gut fürs Gemüt: Joggen

Wohl jeder von uns kennt Tage, an denen einem die Decke auf den Kopf fällt. Im allgemeinen verfliegen die trüben Gedanken von alleine wieder. Wer darauf nicht warten möchte, kann dies aber auch beschleunigen. Man muss sich nur den berühmten Kick geben – und lostraben.

Ausreden gelten nicht: Joggen kann man auch bei Nieselregen und Graupelschauer. Und für die ersten Runden benötigt man auch keine besonders gute Kondition, nur gute Laufschuhe. Es genügt, wenn man zunächst kleine Strecken im Dauerlauf zurückgelegt, mit Gehpausen von individueller Länge dazwischen und sich dann langsam steigert. Denn: Man sollte sich vor allem am Anfang nicht zuviel zumuten. Sonst gibt man schnell wieder auf. Und das wäre schade, da es sich wirklich lohnt.

Grund: Bei Ausdauersportarten schüttet der Körper Endorphine, die so genannten "Glückshormone", aus. Außerdem baut der Organismus Stresshormone ab. Die frische Luft und die Natur tun ihr übriges, dass man sich hinterher zumindest einen Tick besser fühlt. Tatsächlich ist Joggen mehreren Studien zufolge sogar eine fast so gute Therapie gegen Depressionen, wie die Einnahme von Antidepressiva.

Wer auf Dauer besser gegen miese Laune gefeit sein will, sollte drei bis vier mal die Woche 30 bis 60 Minuten lang draußen eine Runde drehen – natürlich nur auf weichem Boden und mit Dehnübungen. Am besten ist, man schließt sich hierfür einem Lauftreff an. Dann sorgt auch der Gemeinschaftseffekt dafür, dass das Stimmungsbarometer stabil bleibt.

9 Meinungen

  1. Ich muss ja zugeben, dass ich ungern laufe…..aber den beschriebenen Effekt kenne ich vom Schwimmen und vom Radfahren her……ab einem bestimmten Punkt ist man so herrlich entspannt und fühlt sich viel besser. Also: Laufen oder kraulen oder strampeln Sie los!

  2. Ich laufe nun schon seit ein paar Wochen. Beim laufen selbst merke ich noch keine besondere Gemütssteigerung 🙂 Aber danach fühle ich mich immer verdammt gut.

  3. Man sollte die Sache ganzheitlich betrachten.Körper und Geist bilden eine Einheit.Hier kann ich mehr interessante Seiten zum Stöbern anbieten.http://www.dpast.de/koerper.htmhttp://www.dpast.de/arbeitbl.htmViele Grüße Dieter Past

  4. Hallo! Ich laufe auch schon länger und bräuchte mal eure Hilfe. Ich muss in Chemie nämlich ein Referat halten und hab mir dafür die chemischen Abläufe die beim joggen vor sich gehen ausgesucht. Nur leider finde ich nirgendwo etwas über den eigentlichen chemischen Prozess, der das so oft erwähnte Glücksgefühl auslöst.Falls jemand nen Link für mich hat, oder sonstige infos würde ich mich sehr freuen.viele grüße von mir^^

  5. Ein wirklich guter Beitrag. Ich habe auch vor kurzem wieder mit dem Jogging gebonnen, gleich geht´s weiter. 🙂

  6. Wahrer und einfach umzusetzender Beitrag. Ich habe mit dem Laufen angefangen, aufgrund eines kleinen Artikels in der Frauenzeitschrit Tina. Da stand „Fangen Sie einfach an. Trinken Sie ein wenig, dann laufen Sie 3 Minuten, gehen 3 Minuten, laufen wieder 3 Minuten usw. usf.“ Das war simpel und irgendwann wurden die Pausen kürzer. Mit der Zeit ändern sich dann die Ansprüche und die Ziele. Die Suche nach Laufpartnern ist nicht immer so einfach, ebenso wie das Lauftreff Thema. Ich kann aber den Ansatz der geplanten Plattform deinsport.net (http://www.deinsport.net) empfehlen. Noch ist es nur Promotion, aber im Laufe des Jahres wird es eingeführt. Viele interessante Aspekte des Breitensports, nicht für für Läufer, werden hier adressiert. Gruss

  7. Bewegung löst Blockaden, auch oder vor allem mentale! In unseren Seminaren un Trainings gehören Bewegungsübungen immer zum Programm und wir haben nur gute Erfahrungen damit gemacht:

  8. Gegen den Jojo-Effekt kann man nur eins tun. Die Ernährung so umstellen, dass sie gesund ist und dass man sich auf Dauer so ernähren kann. Zudem einfach viel Bewegen. Nicht mit dem Auto zur Arbeit sondern einfach mal früher aufstehen und laufen. Das macht schlank. Ich laufe seit 2 Monaten zur arbeit und hab 10 kg abgenommen. Was ich jetzt noch abnehmen werde wird nicht mehr so viel sein, da es nicht mehr so viel gibt und sich der Körper schon darauf eingestellt hat, dass er mehr Bewegung bekommt, aber wenn ich das so beibehalte, werde ich auch nicht mehr so bald zunehmen

  9. Ich bin leider ein ziemlicher Sprotmuffeln. Also auf arbeit laufen mach ich auch, aber auch nur, weil es nicht witer weg als 10min ist. Ansonsten würde ich auch lieber das Auto verwendet. Außer Yoga und Pilates betreibe ich auch keinen Sport und bin daher eher moppelig. Ich hab schon viel über Diäten nachgelesen und überlegt welche wohl am besten funktioniert und trotzdem gesund ist. Und alles bitte ohne hungern, das würde ich nicht durchstehen. Daher find ich die Vollweib Diät auch ne super Idee. Handelt sich ja auch eher um ne Ernährungsumstellung als um eine richtige Diät. Auf der Seite: http://www.yazio.de/ernaehrungslexikon/vollweib-diaet.html wird es auch empfohlen. Da ich Vegetarier bin lassen sich die Essensregeln auch einfacher umsetzen, als bei einem Fleischliebhaber 🙂

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