Wohl jeder von uns kennt Tage, an denen einem die Decke auf den Kopf fällt. Im allgemeinen verfliegen die trüben Gedanken von alleine wieder. Wer darauf nicht warten möchte, kann dies aber auch beschleunigen. Man muss sich nur den berühmten Kick geben – und lostraben.
Ausreden gelten nicht: Joggen kann man auch bei Nieselregen und Graupelschauer. Und für die ersten Runden benötigt man auch keine besonders gute Kondition, nur gute Laufschuhe. Es genügt, wenn man zunächst kleine Strecken im Dauerlauf zurückgelegt, mit Gehpausen von individueller Länge dazwischen und sich dann langsam steigert. Denn: Man sollte sich vor allem am Anfang nicht zuviel zumuten. Sonst gibt man schnell wieder auf. Und das wäre schade, da es sich wirklich lohnt.
Grund: Bei Ausdauersportarten schüttet der Körper Endorphine, die so genannten "Glückshormone", aus. Außerdem baut der Organismus Stresshormone ab. Die frische Luft und die Natur tun ihr übriges, dass man sich hinterher zumindest einen Tick besser fühlt. Tatsächlich ist Joggen mehreren Studien zufolge sogar eine fast so gute Therapie gegen Depressionen, wie die Einnahme von Antidepressiva.
Wer auf Dauer besser gegen miese Laune gefeit sein will, sollte drei bis vier mal die Woche 30 bis 60 Minuten lang draußen eine Runde drehen – natürlich nur auf weichem Boden und mit Dehnübungen. Am besten ist, man schließt sich hierfür einem Lauftreff an. Dann sorgt auch der Gemeinschaftseffekt dafür, dass das Stimmungsbarometer stabil bleibt.