Ich kann mich noch an die Gartenlaube meiner Oma erinnern. Sie war selbstgebaut aus Platten, deren tatsächliches Material ich gar nicht beschreiben kann. Irgendwie sahen die aus wie Stein, waren aber nur hauchdünn. Im Inneren roch es immer immer ein wenig nach Muff. Davon sind die heutigen Gartenlauben natürlich weit entfernt. Mittlerweile gibt es sie in den unterschiedlichsten Ausführungen, von luxuriöser Residenz bis zur klitzekleinen Abstellkammer ist alles dabei, manchmal sogar als Fertighäuser erhältlich.
Eine Gartenlaube selbst bauen
Die meisten Gärtner kaufen sich eine Gartenlaube im Baumarkt. Die muss dann nur noch aufgebaut werden. Man kann aber mit viel handwerklichen Geschick auch selbst zur Tat schreiten. Dafür benötigt man aber sehr viele Dinge, allen voran viel Talent, einen Plan und den Gesamtüberblick, denn Schrauben, Bohrer, Fensterscheiben und Holz – das alles will gekauft und richtig kalkuliert werden.
Klein anfangen: Die Gartenlaube für den Rasenmäher
Wer sich nicht auf Anhieb zutraut, eine große Gartenlaube mit Schlaf-, Wohn und Unterstellmöglichkeiten zu bauen, sollte vielleicht zunächst über eine kleine Abstell-Gartenlaube nachdenken. Da können ja dann Dinge wie der Gartenschlauch, Material, Anzuchterde, Werkzeuge, Rasenmäher und Vertikutierer ihren Platz finden. Man sollte aber in jedem Fall schon die Stellfläche für eine später folgende, große Gartenlaube mit Aufenthaltsmöglichkeit einplanen.