Fußball total: Diese DIY-Möbel sorgen für Stadionflair

Manch einem Fußball-Fan mag schon der große Fernseher reichen, um Stadionflair in die eigenen vier Wände zu bringen. Für einen originellen EM-Look im heimischen Wohnzimmer sorgen jedoch nur echte Fußball-Möbel! Diese Einrichtungsstücke zum Selbermachen lassen Fußball- und Heimwerker-Herzen höher schlagen.


Das Runde muss unters Eckige: Der Fußball-Tisch

Normalerweise hat ein Tisch vier Beine. Dieser EM-Tisch steht auf vier Fußbällen! Das Bauen erfordert handwerkliches Geschick und ein wenig künstlerische Fähigkeiten.

  1. Zunächst benötigt man eine rund 80 mal 80 Zentimeter große und etwa zweieinhalb Zentimeter dicke Holzplatte. Am besten eignet sich Kiefernleimholz oder eine mitteldichte Holzfaserplatte (MDF).
  2. Mithilfe eines Tellers zeichnet man sich runde Schablonen in die vier Ecken. Mit einer Stichsäge sägt man die Löcher in einem 45-Grad-Winkel aus und schleift die Kanten glatt, sodass die Platte sicher auf den Fußbällen aufliegt.
  3. Doch damit auch ein echter Fußball-Tisch daraus wird, fehlt noch die passende Oberfläche im Look eines Fußballfelds. Dafür zunächst die Platte mit weißem Acryllack streichen und gut trocknen lassen. Dann mit Kreppklebeband die äußeren Kanten, die Mittellinie und die Tore abkleben. Mit grüner Farbe erneut überstreichen und nach dem Trocknen das Klebeband wieder abziehen. Den Mittelkreis entweder mithilfe von zwei unterschiedlich großen Tellern oder mit dehnbarem Krepp einzeichnen und mit weißer Farbe ausmalen.
    Wer nicht gerne malert, beklebt alternativ die Tischplatte mit grünem Kunstrasen.
  4. Auf die Bälle legen und fertig ist der Tisch für echte Fußballfans!
  5. Sitzen wie im Stadion: Der Bierkasten-Hocker

    Doch ein Fußballfan möchte auch mal sitzen und gemütlich ein Bierchen trinken. Dafür lässt sich das ideale Möbel basteln! Der Bierkasten steht idealerweise ohnehin parat. Daneben benötigt man:

    • eine stabile Holzplatte in Größe des Bierkastens
    • dazu passend eine Schaumstoffauflage
    • Kunstrasen
    • zwei Winkel aus Aluminium oder zwei kurze Holzlatten

    Zunächst bespannt man die Holzplatte, damit daraus eine gemütliche Sitzauflage wird. Der Kunstrasen wird fest über Schaumstoff und Holz gelegt und an der Unterseite zum Beispiel mit Nägeln befestigt oder festgetackert. Damit die Platte auf dem Bierkasten nicht hin und her rutscht fehlen noch die beiden Winkel, die man jeweils gegenüberliegend an der Unterseite des Holzes verschraubt. Als Alternative bieten sich auch kurze Holzleisten an, die gleichermaßen unter die Auflage geschraubt werden und das Rutschen verhindern.


    Fotonachweis: Thinkstock, 475170552, iStock, g-stockstudio


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